Baden-Württembergs Grüner Spitzenkandidat Cem Özdemir hat in der „Stadtbild“-Debatte ungewöhnlich deutliche Worte gefunden. „Es gibt migrantisch geprägte Milieus, in denen sich archaische und patriarchale Strukturen verfestigen, die insbesondere für Frauen eine Bedrohung sind“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Ebenso gebe es Orte, „an denen sich Menschen mit Migrationshintergrund unsicher fühlen, weil sie nicht so aussehen, als würden sie direkt von den Wikingern abstammen“. Der Grünen-Politiker warnte davor, die Auseinandersetzung über Integration und Sicherheit zu vereinfachen.
Man müsse, so der frühere Bundesminister, die Sorgen der Bevölkerung ernstnehmen: „Wenn sich Leute im öffentlichen Raum unsicher fühlen, dann haben wir uns darum zu kümmern – parteiübergreifend, wenn wir nicht noch mehr Menschen an die AfD verlieren wollen.“
Zugleich übte Özdemir Kritik an Kanzler Merz. „Ein Kanzler sollte nicht so tun, als ob er nur teilnehmender Beobachter ist. Er führt das Land. Wenn er Probleme nur beschreibt, ohne Lösungen anzubieten, wirkt das, als wäre allein die AfD zuständig.“
Quelle und weitere Infos hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/oezdemir-wer-nicht-aussieht-wie-ein-wikinger-fuehlt-sich-unsicher/
Foto: Michael Leh




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8 Antworten
Merz hätte diesen Satz mit dem „Stadtbild-Problem“ besser gelassen. Der ist an Dämlichkeit auch nicht mehr zu überbieten. War es doch seine Partei-Freundin (oder -Feindin?) Frau Merkel, die für „das Stadtbild“ verantwortlich ist. „Wir schaffen das…“ Manchmal ist es besser, man hält einfach mal die Klappe – auch wenn man sich Bundeskanzler nennt…
Billiger Wahlkampf
„Grüner Özdemir räumt Stadtbild-Problem ein“. Ich weiß nicht, bin eher skeptisch, ob Özdemir damit „billigen“ Wahlkampf für die GRÜNEN machen kann. Erstens ist Wahlkampf nie „billig“ (aber ich hab Sie schon verstanden), zweitens haben doch
die GRÜNEN, wenn ich richtig informiert bin, gar kein Stadtbild-Problem! Für die kann es doch nicht bunt und multikulti genug sein…. Oder täusch ich mich da ???
Zum letzten Absatz: Dann hoffen wir mal, dass er, Özdemir, es in BW besser macht als Merz im Bund. Wenn er denn Chef werden sollte in BW. Ich glaub nicht dran…
Da braucht`s mehr für als Augengeklimper (das kann er sehr, sehr gut)….
Was soll denn dieser abgrundtief dumme Teil- Satz:
——„parteiübergreifend, wenn wir nicht noch mehr Menschen an die AfD verlieren wollen.“
Ist die AfD denn jetzt keine Partei mehr?
Die Grünen entfernen sich immer mehr von demokratischen Strukturen und verfolgen sektenähnliche Ansichten.
Dabei ist jede Stimme für blau ein Hauptgewinn
Na ja, es ist wohl so gemeint, wie die Abgeordneten in den Parlamenten es meinen, die sagen: „Liebe Kolleginnen und Kollegen der demokratischen Fraktionen..“
Kann sich ja jede/r angesprochen fühlen – und wer nicht, ist selbst in Schuld….
sollte erröten! Hahaaa! Clever!
Die Grünen „Young global leaders“ des WEF folgen einer Agenda, die die christlichen Grundlagen unserer Kultur und Zivilisation im Sinne von Harari interpretiert:
https://tkp.at/2022/09/02/das-young-global-leaders-programm-des-wef-und-sein-ursprung-in-den-usa/
https://bibelbund.de/2023/06/prophet-eines-antichristlichen-imperiums-die-botschaft-des-yuval-noah-harari/
Glen Scrivener hingegen beschreibt in seinem großartigen, prägnanten Buch „Wie die Luft, die wir atmen: Warum wir alle an Freiheit, Menschenwürde und Gleichheit glauben“ ein realistischeres Szenario.
https://www.amazon.de/Wie-die-Luft-atmen-Menschenw%C3%BCrde/dp/3863538781
Eine Rezension:
„5,0 von 5 Sternen
Augenöffner
Bewertet in Deutschland am 29. September 2024
Verifizierter Kauf
Heute werden Werte wie Freiheit, Menschenwürde und Gleichheit in der westlichen Welt als selbstverständlich angesehen, ohne dass vielen bewusst ist, wo die Ursprünge dieser sogenannten „universellen Werte“ liegen.
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass diese Werte schon immer so hoch gehalten wurden, aber die Geschichte belehrt uns eines Besseren.
Glen Scrivener geht in seinem Buch „Wie die Luft die wir atmen: Warum wir alle an Freiheit, Menschenwürde und Gleichheit glauben“ dieser Frage nach und zeigt auf, dass diese Werte das Ergebnis des christlichen Einflusses sind.
Scrivener geht auf verschiedene Bereiche, wie Wissenschaft, Barmherzigkeit, Freiwilligkeit, Gleichheit, Aufklärung, Fortschritt und Freiheit ein und erläutert, wie die Christen in diesen Bereichen das abendländische Denken verändert haben.
Der Autor zeigt auf, welche Vorstellungen bspw. im Römischen Reich vorherrschten und wie das Christentum darauf Einfluss nahm und Veränderungen bewirkte.
Als Beispiel nennt er die Einrichtung von Krankenhäusern, die vor allem von christlichen Orden als Akt christlicher Barmherzigkeit gegründet wurden. In der Antike gab es solche Einrichtungen nicht und nur reiche Menschen konnten sich einen Arzt leisten.
Erst mit dem Verständnis der Menschenwürde und der Gottesebenbildlichkeit entwickelte sich der Gedanke, allen Menschen unabhängig von ihrem sozialen Status zu helfen.
Dies ist nur eins von vielen Beispielen, die Scrivener in seinem Werk anführt. Er legt schlüssig dar, dass die Menschenrechte eine Metaerzählung voraussetzen, die sich am besten mit der christlichen Erzählung deckt.
Darwinisten bspw. haben hier ein Problem, weil in ihre Philosophie das Recht des Stärkeren gilt und es für den Schutz der Schwachen keine Grundlage gibt.
Auch in anderen Religionen oder Systemen kommen viele Werte, die heute im Westen hochgehalten werden, nicht vor. China, mit seiner kommunistischen Ausrichtung, ist dafür ein deutliches Beispiel.
Der Autor geht aber nicht nur auf die Veränderungen im Römischen Reich, sondern auch im Mittelalter und in der Neuzeit ein.
Dabei greift er bei den einzelnen Themen auch immer wieder auf aktuelle Entwicklungen zurück und zeigt anhand dieser, dass in der westlichen Gesellschaft bis heute diese Werte als selbstverständlich vorausgesetzt werden.
Im Kapitel Barmherzigkeit zitiert er bspw. Richard Dawkins, der bei Twitter einer Frau rät ihr Kind abzutreiben. Die Frau hatte zuvor gefragt, was sie mit ihrem ungeborenen Kind machen solle, bei dem das Down-Syndrom diagnostiziert wurde.
Dawkins’ Antwort löste einen Sturm der Entrüstung aus und zeigte, dass viele Menschen die Barmherzigkeit und den Schutz der Schwachen als wesentliche Werte ansehen.
Ein weiterer wichtiger Punkt, der das Buch auszeichnet ist die dreifache Zielgruppe des Autors. Er möchte sowohl Christen, als auch ehemalige Christen und Nichtchristen ansprechen.
Am Ende wendet sich Scrivener an diese drei Gruppen und gibt ihnen jeweils eine Botschaft mit auf den Weg.
Er möchte alle drei Gruppen zum Nachdenken darüber anregen, welche Konsequenzen es hat, wenn das Christentum einen derart starken Einfluss auf den Westen genommen hat und ein festes Fundament gibt.
Das Buch von Glen Scrivener ist ein Augenöffner. Viele der westlichen Werte, die heute verteidigt und gegenüber nichtwestlichen Staaten immer wieder eingefordert werden, sind eindeutig christliche Werte.
Das Christentum hat demnach einen große Einfluss auf das westliche Denken ausgeübt und die Gesellschaft geprägt. Diese Prägung war in vielen Bereichen positiv und ist die Quelle der meisten Menschenrechte, die heute propagiert werden.
Wenn heute über das Christentum und seine Geschichte diskutiert wird, werden gerne die negativen Aspekte erwähnt, die positiven Aspekte sind den Menschen eher weniger bekannt.
Umso wichtiger ist dieses apologetische Buch, das diese Wissenslücke schließt und ein korrigiertes Bild vom Einfluss des Christentums zeichnet.
Die westliche Welt in der wir heute leben, die kulturelle Luft, die wir heute atmen, ist ohne den Einfluss des Christentums nicht denkbar.
Eine Rezension von heiland-herr.de“
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