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Henryk M. Broder äußert sich zur Attentäter-Debatte

Der islamkritische Autor und deutsch-jüdische Querdenker Henryk M. Broder kritisierte in der Dienstagsausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ (26.7.) die derzeitige öffentliche Diskussion um die angeblichen politischen Hintergründe bzw. Motive des Oslo-Attentäters.

Es handle sich vielfach um eine unsachliche Verallgemeinerung und durchsichtige Taktik, wenn z.B.  Islamkritikern von Seyran Ates bis Thilo Sarrazin, von Geert Wilders bis zu ihm selber gewissermaßen eine Mitverantwortung für den Massenmord  des Attentäters in die Schuhe geschoben werde. Dieser sei, so Broder, ein „Monster in Menschengestalt“, dumm sei er jedoch nicht, denn er habe seine Tat sorgfältig vorbereitet.  –  Broder schreibt hierzu:

„Dazu gehört auch jenes `Manifest`, in dem außer mir auch andere bekannte `Islamkritiker` wie Richard Rorty, Immanuel Kant und Franz Kafka erwähnt werden. Der Beschuldigte wusste, dass er seine Tat `rational` begründen muss. Und das hat er nicht bei mir und Thilo Sarrazin gelernt, sondern bei Mohammed Atta und Osama Bin Laden, bei den Attentätern von Madrid, London, Mumbai, Bali; bei Carlos, dem Schakal, und den `Märtyrern`, die ein Video aufnehmen, bevor sie ins Paradies aufbrechen.

Felizitas Küble

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