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Heute erfolgreicher Marsch für das Leben in Berlin mit 4000 Teilnehmern

Klare Pro-Life-Ansprachen namhafter Persönlichkeiten

„Frauen brauchen nicht den Satz: Du schaffst das nicht. Sie brauchen eine feinfühlige Begleitung, damit sie ihre großen Potentiale entfalten können.“ Mit diesen Worten gab die Hebamme Sarah Göbel auf der Eröffnungskundgebung des diesjährigen Marsches für das Leben einen Einblick in die Lage von Frauen in einem Schwangerschaftskonflikt.
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Die meisten Frauen würden selbstbestimmt gern ihr Kind bekommen, aber von außen massiv unter Druck gesetzt. Auch nach einer Abtreibung müsse man den Frauen unbedingt weiter zur Seite stehen. 
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Über die gesellschaftspolitische Perspektive dieser Dramatik sprach Sylvia Pantel (siehe Foto), Geschäftsführerin der Stiftung für Familienwerte und ehemalige Bundestagsabgeordnete.
Sie kommentierte die vorher eingespielten Zitate von Politikern der Regierungskoalition und einer Vertreterin der Jusos, die Abtreibung als Gesundheitsversorgung etablieren wollen und das Menschsein des Kindes vor der Geburt  leugnen.
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Ein weiteres wichtiges Thema in einem Interview mit dem Mediziner Prof. Dr. Paul Cullen (siehe Foto ganz oben) war die Gewissensfreiheit von Menschen, die in medizinischen Bereichen tätig sind.
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In Schweden dürfen Hebammen nur arbeiten, wenn sie Abtreibungen vornehmen, wogegen in Kanada zum ersten Mal eine Krankenschwester vor Gericht Recht bekam, die sich aus Gewissensgründen einer Impfung verweigerte, weil viele Impfstoffe mit Zelllinien abgetriebener Kinder hergestellt werden.
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Hubert Hüppe (siehe Foto), Bundestagsabgeordneter und früherer Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, verwies auf viele weitere Bedrohungen von Menschen vor wie nach der Geburt, unter anderem durch selektierende Formen der Pränataldiagnostik und die Legalisierung des assistierten Suizids. „Das Recht auf Leben ist das wichtigste Grundrecht. Wenn man das nicht hat, ist man nicht mehr.“
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Alexandra Linder (siehe Foto), Vorsitzende des BVL (Bundesverband Lebensrecht), nannte in ihrer Begrüßung auch positive Beispiele für die Wahrung der Menschenrechte, so in den USA, wo man nach 51 Jahren mit über 63 Millionen abgetriebenen Kindern – davon ein Drittel afroamerikanisch, bei einem Bevölkerungsanteil von etwa 16 % – dazu übergehe, gerade den offenbar auch hier besonders diskriminierten afroamerikanischen Frauen Hilfe und Unterstützung statt Abtreibung anzubieten.
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In Ungarn, so Linder weiter, kommen die Gynäkologen ihrer medizinischen Sorgfaltspflicht nach, wenn sie eine erste Untersuchung vornehmen und das Untersuchungsergebnis den Frauen zeigen würden. „Es gehört zur vollständigen Aufklärung von schwangeren Frauen“, so die BVL-Vorsitzende.
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Die Kundgebung beim Marsch für das Leben, moderiert von Linder sowie den BVL-Vorstandsmitgliedern Hartmut Steeb und Cornelia Kaminski, ging unter musikalischer Begleitung der Band Gnadensohn mit der US-Amerikanerin Terrisa Bukovinac weiter, die als erklärte Atheistin vehement für das Lebensrecht eintritt.
Sie betonte die Notwendigkeit einer sozialen Gerechtigkeit und den unbedingten Einsatz aller dafür. Keinesfalls dürfe man dabei die Menschen in Not alleinlassen.
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Den Abschluss bildete die Jugend für das Leben mit einem Bericht vom Pro Life Congress und einem Flashmob-Tanz, der die Teilnehmer auf die anschließende Demonstration durch die Stadt einstimmte.
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Der Marsch für das Leben startet jedes Jahr mit einer großen Kundgebung. Die Bühnengäste kommen aus Wissenschaft, Politik, Kunst, Gesellschaft und Kirche. Sie sind beruflich oder ehrenamtlich besonders im Lebensrecht engagiert oder berichten über ihre persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen.
Die Teilnehmer reisen aus ganz Deutschland und Europa an, um in Berlin ein Zeichen für mehr Lebensschutz zu setzen und für eine humane Zukunft einzutreten.
Wie jedes Jahr verlief die Veranstaltung seitens der Teilnehmer friedlich und fröhlich.
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Der ökumenische Gottesdienst im Anschluss an den Marsch für das Leben wurde vom Vikarbischof der griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland, Emmanuel Sfiatkos, und Weihbischof Thomas Maria Renz aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart geleitet.
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Kommentare

7 Antworten

  1. IRRER VORSCHLAG EINES SPD-QUEER KREISVERBANDES:
    SCHON 7-JÄHRIGE SOLLEN ÜBER GESCHLECHTSWECHSEL ENTSCHEIDEN !

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/selbstbestimmungsgesetz-neuer-vorschlag-aus-der-spd-81380890.bild.html

    Dazu Hedwig von Bevenfoerde, Demo für alle :

    „Es wird damit immer deutlicher, daß das „Selbstbestimmungsgesetz“ verhindert werden muß. Erst vor wenigen Tagen zeigte der Erziehungswissenschaftler Tapio Puolimatka auf dem DemoFürAlle-Forum Familie in Berlin präzise und fundiert auf, welche gefährlichen Folgen das „Selbstbestimmungsgesetz“ für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hätte.

    Falls Sie nicht dabei sein konnten, können Sie sich jetzt seinen Vortrag in voller Länge auf unserem YouTube-Kanal ansehen. Auch die beiden hochkarätigen Vorträge von Dr. Ulrich Vosgerau und Maria Elisabeth Schmidt sind bereits verfügbar:“

    V O R T R A E G E VOM FORUM NACH DEM MARSCH FÜR DAS LEBEN

    https://www.youtube.com/watch?v=YGs3cmltf-A
    Dr. Tapio Puliomatka,»Trans-Hype: Das Selbstbestimmungsgesetz als Lehrer und Gestalter der Kultur«

    https://www.youtube.com/watch?v=mwW0xv7XK-Q
    Ulrich Vosgerau: »Mitmütter und Mehreltern: Wohin führt die Reform des Abstammungsrechts?«

    https://www.youtube.com/watch?v=7HmBYuzZBjg
    Maria Elisabeth Schmidt: »Unsere Kinder brauchen uns!«

  2. Für Süddeutsche: Nächster Münchner Marsch fürs Leben an Maria Verkündigung, Samstag, 25. März 2023 in München, Königsplatz! Jetzt schon vormerken.
    Werden Sie aktiver Lebensschützer auch in Ihren Pfarreien und Dekanaten! Holen Sie sich die Stärkung und Ermutigung in München! Anfahrt aus ganz Bayern mit dem Bayernticket in Gruppen sehr preisgünstig! Auch jederzeit für Kinder geeignet!

    In jede Pfarrei gehört eigentlich eine prolife-Gruppe, welche die vielen bioethischen Fragen dort einbringt und an der christlichen Basis verortet.
    Der aktive Lebensschutz benötigt nicht nur die großen Märsche, sondern auch die gute Arbeit vor Ort: z.B. Rosenkranz für die Ungeborenen, Nachtanbetung, Verteilen von infomaterial (z.B. Heft der DBK „Mensch von Anfang an“, kostenlos zu bestellen für Schulklassen, aktive Helfer und Pfarreien unter dbk@azb.de), Mitarbeit bei Infoständen, Mitgliedschaft in Lebensschutz-Verbänden…….

  3. Nächster Marsch für das Leben in Berlin am 23.9.2023!
    Es war wieder schön. Und der Gegenprotest – immer dasselbe gebrüllt, am Wegrand. Die Polizei hatte aber auch viele Absperrgitter stehen.

  4. ABTREIBUNGSPILLE –
    GEGENMITTEL

    Beim Marsch für das Leben in Oerlikon, Schweiz berichtete ein Kardiologe aus England , Dr. Kearney, dass mit einer „Abortion Pill Reversal“ , APR – Service, inzwischen 36 Kinder gerettet werden konnten, deren Mütter es bereuten, die Abtreibungspille eingenommen zu haben.
    https://www.catholicnewsagency.com/news/250328/catholic-doctor-to-challenge-abortion-pill-reversal-ban-at-uk-high-court
    ( Bericht kathnet 18.9.22 )

  5. Ja. Es war wirklich wieder „friedlich und fröhlich“, wie Sie schreiben. Unser Bus aus dem Siegerland ist auf der Heimfahrt, mit vielen guten Eindrücken…
    Karl-Hans Köhle, Dechant
    Siegen, Erzbistum Paderborn

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