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BILD: Ludgerus-Statue am Dom zu Billerbeck in Westfalen (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Am heutigen 26. März feiert die katholische Kirche den Gedenktag des heiligen Ludgerus (lateinische Namensfassung); er wird auch als Ludger oder Liudger bezeichnet.

Als Gründer der Stadt Münster und erster Bischof wird sein Namenstag in diesem Bistum sogar als Hochfest gefeiert, im Bistum Essen als kirchliches Fest, denn der Heilige ist im dortigen Werden bestattet worden.

Auch der evangelische Kalender gedenkt dieses frühmittelalterlichen Glaubensbotens, allerdings einen Tag früher, also am 25. März.

Ludger ist ein germanischer Name und bedeutet „Speer des Volkes“

Geboren ist der Missionar im Jahre 742 in Zweesen, heute ein Stadtteil von Utrecht in den Niederlanden, verstorben in Billerbeck bei Coesfeld im Bistum Münster.

Ludgers Eltern, die aus vornehmem Hause stammten, hießen Thiadgrim und Liafburg. Er wurde 777 in Köln zum Priester geweiht und wirkte zunächst als Missionar in Friesland, wurde dann aber durch eindringende, heidnische Sachsen vertrieben.

Er lebte danach bei den Benediktinern auf dem Montecassino in Italien und kehrte im Jahre 787 zur weiteren Christianisierung der Germanen nach Friesland zurück.

Ab dem Jahr 792 war Ludgerus als Missionar in Westsachsen tätig und gründete in Münster einen Priesterkonvent bzw. ein Kloster (Monasterium), woraus die Westfalen-Metropole entstand. Er wurde zum ersten Bischof von Münster geweiht.

Der glaubenseifrige Oberhirte starb im Frühjahr 809 auf einer Visitationsreise in seine Kirchengemeinden. In dem Haus, in welchem er in Billerbeck zuvor die hl. Messe gefeiert hat, wurde der Ludgerus-Dom errichtet.

Kommentare

14 Kommentare

  1. Brandneue Nachricht: Heiner Willmer, Vorsitzender der DBK, wird neuer Bischof von Münster! Herzlichen Glückwunsch, Frau Küble! Endlich ein neuer Bischof!
    Und nun ?? Immer noch Gejammer?? Nie schweigen die Klagen still ?? Darauf können Sie mal ein Gläschen Sekt trinken und ne Freudenrunde Fahrrad fahren, aber in umgekehrter Reihenfolge !! Los geht`s !! 🙂 🙂

  2. Vergesst mal bei den vielen (fast täglichen) Heiligen-Gedenktagen den HERRN Jesus Christus nicht, bitte… Dieser Heiligen-Popanz….

    1. Jeder Tag hat seine Tagesheiligen.
      Jeder Heilige wurde heilig allein durch die Gnade, Barmherzigkeit und Liebe Gottes.
      Das wissen wir sehr wohl.
      Gott ist verherrlicht in seinen Heiligen.

      1. „Jeder Heilige wurde heilig allein durch die Gnade, Barmherzigkeit und Liebe Gottes.“ Das wissen Sie doch gar nicht, das weiß Gott allein. Die Kirche kann heilig sprechen, wen sie will.. Ob aber jemand vor Gott heilig ist, weiß nur ER.
        Der Mensch sieht, was äußerlich ist, Gott sieht das Herz an!
        Sie zeigen wohl den Weg an, ob aber jemand diesen Weg auch bis zum Schluss im Glauben gegangen ist, wissen Sie nicht!

    2. Zudem viele Heiligengedenktage nur in einer bestimmten Region ihre Bedeutung haben.
      Hier bei uns hat der Tag des heiligen Liudger keinen besonderen Stellenwert.
      Jede Region hat ihre Heiligen, die unter den Menschen dort gelebt haben und deren Leben bis heute ausstrahlt.

      1. Daß, hier auf dem ‚Christlichen Forum‘, kommt, ‚jede Region hat ihre Heiligen‘, würde die Verehrung und die Bitte um Fürbitte, deren Bedeutung zu verblassen droht, als ein ‚Kulturphänomen‘ erscheinen lassen – unaussprechlich beklemmend Aber dem heutigen Kalendertag, auch, des h e i l i g e n L i u d g e r , ’26. März‘, gab Präsident Trump eine besondere Bedeutung {Quelle: ‚GMX‘-Nachrichten): Amerika werde VERGESSEN nicht, daß wir zuletzt aufhören, Amerika Hilfe leisten zu wollen Präsident Trump wird vielleicht nicht in den Sinn gekommen sein, daß es einen GRUND gibt, weshalb es unter den Heiligen der h e i l i g e L i u d g e r ist, welcher ihn zu seiner bescheidenen Botschaft veranlaßt Was ist aber der GRUND? Dr. phil. Siegfried Paul Posch

        1. Jede Region hat ihre Heiligen ist aber doch nicht falsch.
          Während das Münsterland und darüber hinaus die selige Sr. Euthymia sehr verehrt wird, ist diese hier bei uns kaum bekannt,
          Dafür genießt bei uns die selige Schwester Blandine Merten eine ungebrochene Verehrung.
          Im Bodenseeraum, in der Freiburger Gegend dann die selige Schwester Ulrika Nisch. Der heilige Hermann Josef ist am Ende auch nicht überall bekannt und verehrt, während die Kölner und die Eifeler halt eine engere Beziehung zu ihm haben. Das drückt sich doch auch im Direktorium der einzelnen Bistümer aus.

          1. U l r i k a von H e g n e : über die Güte des lieben Gottes. Doch erinnernd an die gleiche Freude bei der Braut, ‚Fiancée‘, PROMESSA SPOSA und Mom des zweitgeborenen Sohnes und der erstgeborenen Tochter des M ä r t y r e r s C h a r l e s J a m e s K i r k , von the Queen of the Americas Erika Lane U l r i k a von H e g n e wird insbesondere verehrt hier in Graz-Geidorf bei den Kreuzschwestern, wohin wir zuletzt einen Gast aus der Schweiz geleiten durften Es gab aber auch eine Fahrt von hier in den Bodenseeraum Aber die Bedeutung meiner FRAGE zu Donald Trump wurde nicht verstanden, sauf erreur, französisch, wenn ich nicht irre Dr. phil. Siegfried Paul Posch

          2. „Jede Region hat ihre Heiligen ist aber doch nicht falsch.“ Doch, ist es!
            1. Kennt der Protestantismus keine Heiligen. 2. Nützt es den Verstorbenen nichts – und den Lebenden auch nicht. Ob die Verstorbenen vor GOTT heilig sind, was nur ER allein. Da kann die Kirche heiligsprechen soviel sie will.

      2. Ach Herr Preußenopa,
        dass der Protestantismus keine Heiligen kennt, hat am Ende keine große Bedeutung für diejenigen Konfessionen, die Heilige kennen.
        Der Protestantismus allein hat nicht die einzige und umfassende Deutungshoheit darüber, was dem Herrn in seiner Allmacht gefällt und wie er die Menschen nach ihrem Sterben an seiner Herrlichkeit Anteil nehmen lässt oder auch nicht.
        Auch spricht die Kirche nicht heilig, soviel sie will. Der Anstoß dazu kommt eigentlich immer aus dem Volk und die Kirche überprüft und kontrolliert und gibt durch eine Selig-oder Heiligsprechung nur ihr Einverständnis zu dem, was das gläubige Volk schon lange weiß und fühlt und erlebt. Zudem steht es jedem frei, die Heiligen zu ehren oder nicht. Und was den Verstorbenen und den Lebenden nützt oder nicht, bestimmt auch nicht der Protestantismus, sondern nur der Herr, für den alle Leben.

    3. Zum Streit über Heiligenverehrung: die Bedeutung des Wortes ist, daß es Teil meines Bekenntnis zu Jesus ist, daß ich GLAUBE, daß Jesus will, daß ich jene, die Heiligen, welche bei Jesus im Himmel sind, um Fürbitte bitte – daß Jesus mir die Kommunikation mit den Heiligen nicht vorenthält Wenn man mich nun zu überzeugen sucht, mein GLAUBE sei eine ILLUSION, aber so meinen GLAUBEN nicht zum Erlöschen bringt, wird dann aber der Streit zum Erlöschen gebracht? Übrigens U l r i k a von H e g n e , das sechs Jahre lang ‚vaterlose‘, ‚uneheliche‘ Kind {Quelle: ‚Wikipedia‘) F r a n z i s k a N i s c h , das ‚als Jugendliche‘ Maria verehrte – siehe unser Kommentar unten: ihre Todesstunde am ‚8. Mai 1913‘ wäre nicht bekannt, weil sie allein starb.
      Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg und Einsiedeln aber übrigens: Otto Bitschnau
      Dr. phil. Siegfried Paul Posch

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