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Stellungnahme des evang. Hilfswerk OPEN DOORS:

Beim Krieg der USA und Israels gegen den Iran steht derzeit für die iranischen Christen besonders viel auf dem Spiel. Vom Mullah-Regime als Bedrohung der nationalen Sicherheit eingestuft, stehen sie in erhöhter Gefahr, als Sündenböcke missbraucht zu werden. 

Die Abschaltung des Internets stellt die Untergrundgemeinde vor zusätzliche Hürden, da Absprachen kaum möglich sind. 

Gleich am ersten Tag des Krieges wurde Ayatollah Ali Khamenei getötet – seit vielen Jahren der mächtigste Verfolger der Christen im Iran. Ein iranischer Christ, der als Experte für Open Doors tätig ist, sagt dazu:

„Unter seiner Führung stand die Kirche im Iran jahrzehntelang unter extremem Druck. Doch in diesem Moment geht es nicht um Rache oder Triumph, sondern um die Möglichkeit einer anderen Zukunft, in der alle Iraner die Möglichkeit auf Gewissensfreiheit, Würde und Gerechtigkeit haben“.

Christliche Flüchtlinge aus dem Iran wollen zurück 

Viele iranische Christen (vor allem Ex-Muslime) sind vor der Verfolgung aus ihrem Land geflohen. Auch sie beobachten die Ereignisse sehr genau und verbinden damit große Hoffnungen:

„Wir sind christliche Konvertiten, die wegen der Verfolgung aus dem Iran geflohen sind. Da wir keine Freiheit hatten, unseren Glauben zu leben und weiterzugeben, mussten wir jahrelang als Flüchtlinge leben. Wir hoffen so sehr, dass wir in unsere Heimat zurückkehren können“, sagt einer von ihnen.

Der Iran ist dafür bekannt, dass dort seit vielen Jahren viele Muslime zum Glauben an Jesus finden – für das islamische Regime ein Affront. Open Doors geht von mehreren Hunderttausend Konvertiten aus, die weiterhin im Iran leben und trotz extremer Verfolgung an ihrem Glauben festhalten.

Erst im vergangenen Jahr wurden im Anschluss an den 12-Tage-Krieg mit Israel mindestens 50 Christen inhaftiert, wenig später durch das Staatsfernsehen diffamiert und der Kollaboration mit westlichen Geheimdiensten beschuldigt.

Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, betont:

„Wie der Iran nach diesem Krieg aussehen wird, lässt sich noch nicht absehen. Aber wir beobachten seit Jahren, wie Gott unter dem persischen Volk in besonderer Weise wirkt, und wollen alles daran setzen, dass die Gemeinde Jesu im Iran trotz Verfolgung weiter aufblüht. Mit unserem Gebet tragen wir entscheidend dazu bei, dass die Christen neuen Mut fassen und der Iran von innen heraus geistlich erneuert wird.“

Der Iran belegt den 10. Platz auf dem Open Doors Weltverfolgungsindex 2026. Gemeinsam mit anderen Werken hat Open Doors im Februar einen Bericht zur Lage der Christen im Iran veröffentlicht (Englisch), der sich besonders mit ihrem Missbrauch als Sündenböcke beschäftigt.

 

Kommentare

8 Kommentare

  1. MOBBING VON NICHT -MUSLIMEN IN DER SCHULE IST SCHON REALITÄT

    Aus Rücksicht auf Ramadan – fastende Mitschüler:

    „Bitte zum Essen des Pausenbrotes wegdrehen!“

    https://www.bild.de/regional/nordrhein-westfalen/ramadan-streit-an-schule-kinder-sollen-ihr-pausenbrot-heimlich-essen-69aa95a2e8f14703486e53ed

    Joseph-Beuys-Gesamtschule in Kleve:
    „In der Klasse der Tochter von Mirijam M. lernen 21 Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren, ein Junge hat sie bereits verlassen, weil er sich gemobbt gefühlt haben soll. 17 Schüler sollen einen Migrationshintergrund haben, von denen mehrere Kinder fasten. Einige dieser Schüler sollen nach Angaben der Eltern „Würge- und Kotzgeräusche“ gemacht haben, wenn andere Kinder essen. Eine Schülerin soll als „hässliches deutsches Mädchen“ gemobbt worden sein..“

    Lehrerin:
    „Wir haben gemeinsam darüber gesprochen, dass Trinken und Essen in den Pausen weiterhin vollkommen in Ordnung ist, aber, dass die Kinder, die nicht fasten, nicht mit ihrem Essen o.ä. provozieren sollen, da auch das vorgefallen ist. Die Kinder sollen sich im besten Fall gegenseitig nicht beim Essen oder Nichtessen beobachten, sodass die ‚Regel‘, sich wegzudrehen, für alle Kinder gilt.“

    Es gab zwar keine gemeinsame Weihnachtsfeier, aber die Einladung zum abendlichen Fastenbrechen (Iftar)..

    Wehret den Anfängen! Und viel Mut der Mutter, die den Skandal öffentlich gemacht hat!
    Diese Vorgänge gehören in die öffentliche Debatte.

  2. Diese gottlose woke C-Regierung kriegt es doch in ihrer Unfähigkeit noch nichtmal hin, deutsche Bürger auszufliegen. Das dumme Bürgertum merkt das gar nicht. Und Hilfe für verfolgte Christen ist einzig von der AfD zu erwarten.

    1. zu: Klaus Peter Löwe sagt 5. März 2026 um 14:34 Uhr

      Zitat: “ Und Hilfe für verfolgte Christen ist einzig von der AfD zu erwarten. “

      Sagen Sie D A S mal den NARZISSTEN bei “ Kirche-und-Leben & Co. „. > VIEL SPASS 🙂

  3. Open Doors ist wie HMK nicht dezidiert katholisch, sondern überkonfessionell.

    Wer sich für verfolgte Geschwister interessiert, kommt eigentlich daran nicht vorbei.
    Von den Evangelikalen zB kann man durchaus viel lernen….was Evangelisation betrifft und über den Tellerrand hinauszuschauen ..das ist auch echte Ökumene.
    Auch wenn diese sich dem Katholischen gegenüber scharf abgrenzen.
    Kann man ihnen nicht immer verdenken….

    Aber die bunte kaholische deutsche Kirche betreibt lieber Nabelschau….und WorklifeBalance
    und Gendergaga.

    Wie heisst es im Hebräerbrief:
    Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen…

    Das werden die „katholischen“ Anthroposophen unter den „Gläubigen“ auch irgendwann feststellen…

    1. Vielen Dank, liebe @Jutta, für Ihre Worte, die verbinden, nicht trennen! Überall hat Gott Seine Leute, in keiner ausschließlich e i n z e l n e n Denomination! Wenn wir gläubig sind an Jesus Christus, sind wir EINS, Sein Leib. Nur DER hat Ewigkeitsbestand.

  4. Ich habe in meinen nunmehr 60 Jahren ( !!! ) noch KEINE EINZIGE ( !!! ) “ vermeintlich “ christliche Kirche entdeckt, wo zumindest via kleine Hand-Zettel auf OPEN DOORS aufmerksam gemacht wird !!!

    1. Da werden Sie auch vergeblich warten. Was in den Kirchen ausliegt, kann man vergessen. Gehen Sie direkt auf die homepage von opendoors.de, da werden Sie, wie ich auch, weitgehend kostenlos informiert, auch mit Broschüren. Sie finden auch auf opendoors.de nicht den shop, geben Sie ein: opendoors.de/shop.

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