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Historiker Wolffsohn über Putins Krieg und den Antisemitismus hierzulande

In einem heute (12.5.) online veröffentlichten Interview der Münchner Abendzeitung mit dem deutschjüdischen Historiker Dr. Michael Wolffsohn geht es u.a. um die Ukraine-Debatte, um geschichtliche Hintergründe, aber auch um Judenfeindlichkeit in Deutschland, die  –  neben Rechts- und Linksradikalen  –  vorwiegend von der islamischen Seite ausgeht.

Professor Wolffsohn (siehe Foto) verurteilt Putins Angriff auf die Ukraine als „massenmörderisch und unentschuldbar“, stellt jedoch zugleich fests: „Aber nicht jeder Massenmord ist Völkermord, gar ein Holocaust. Die Gleichsetzung Hitler-Putin ist nichts anderes als der Wunsch, Hitlers Verbrechen zu relativieren.“

Zur Gehässigkeit und Gewalt gegen Juden erklärt der Bestsellerautor:

„Anders als amtlich und medial meistens behauptet, gefährdet aber nicht „nur“ der rechte Antisemitismus uns Juden, sondern die Allianz von Islamisten mit Linken und Linksliberalen. Letztere sind subjektiv keine Antisemiten, aber sie fördern objektiv deren Unwesen als „nützliche Idioten“.“

Er erläutert diese Feststellung folgendermaßen: „Die jüngste Allensbach-Umfrage zeigt einmal mehr, dass in Deutschland – wie übrigens überall in Europa – Antisemitismen bei Muslimen deutlich häufiger als bei Nicht-Muslimen zu finden sind.“

Zudem beklagt der Historiker, „Defizite“ gäbe es nicht nur in der Politik, „sondern auch in der Justiz und bei vielen Medien, die sich scheuen, die Täter zu benennen, besonders, wenn sie ausländischer Herkunft sind.“

Das sei zwar gut gemeint, erreiche aber das Gegenteil: „Eben nicht Toleranz, sondern Motivation zu mehr Intoleranz, Hass und Verbrechen.“

Um diese und weitere historische und aktuelle Themen geht es auch in Wolffsohns Neuerscheinung aus dem Herder-Verlag: „Eine andere Jüdische Weltgeschichte“.

Aktuelles Beispiel über linke Israelfeindlichkeit – nämlich bei „Amnesty International“, die seit Jahrzehnten (!) wüst gegen den jüdischen Staat agitieren: https://philosophia-perennis.com/2022/05/12/dreht-amnesty-jetzt-voellig-durch/

Weitere Artikel und Berichte von und über Prof. Wolffsohn hier: https://christlichesforum.info/?s=wolffsohn

 

Kommentare

6 Antworten

  1. Ab und zu Monitor schauen ist interessant.

    https://www.ardmediathek.de/video/monitor/monitor-vom-12-05-2022/das-erste/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTg5MzUxMmY4LTQzOTAtNGVkMS1hNWM4LTRhNTNhZDIwYjdmNA

    Erdogan und Putin ähneln sich .. nur hat Erdogan kein so großes Land … wäre er an Putins Stelle .. oder hätte seine Möglichkeiten, er hätte die Welt längst schon islamisiert .. aber jetzt kann er sich als Friedenstifter aufspielen … obwohl er selber Kriege führt … vor allem gegen seine eigene Bevölkerung … auch eine Art Holocaust .. und beileibe keine Relativierung dieser schrecklichen Vorkomnisse … und ein Holocaust sind auch Abtreibungen … Auf dem Videoblog von kathnet gibt es den Film: Der stumme Schrei ..

  2. Zwar schon von 2001, Kirche in Not, auf Bonifatius tv – Dokumentation – Stichwort Ukraine:

    Ukraine – entstanden aus den Katakomben
    Die 54-minütige KIN-Dokumentation beleuchtet die Geschichte, das Leid und das derzeitige Aufblühen der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine. Alle Kirchen, sowie liturgische Gegenstände wurden der orthodoxen Kirche in der Ukraine übergeben. Aufgrund des „Ukrainischen Holocausts“ durch Stalin fanden 6 Millionen Menschen den Hungertod. Die Geschichte ist eine Geschichte des Muts und der Hoffnung und betont, wie die griechisch-katholischen Gläubigen in der Ukraine niemals die Auflösungsbestrebungen akzeptierten.

  3. Es relativiert den Holocaust keineswegs, wenn man Putin mit Hitler vergleicht.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article238725371/Ukraine-Krieg-Russland-schickt-Tausende-Ukrainer-in-Filtrationszentren.html

    Die kommunistischen Regierungen haben ebensolche grauenhaften Verbechen begangen, an ihren eigenen Landsleuten aus allen möglichen Gründen, wie Hitler an den Juden. Siehe Archipel Gulag, auch in anderen Ländern unter Franko, in Südamerika usw sind ungeheure Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen worden … wenn es auch nicht darum ging, ein Volk auszulöschen – aber was Putin will, ist die Ukraine auszulöschen, und das wollten einige andere russische Machthaber ebenso … auf Bonifatius TV gibt es eine Doku, die das sehr gut beschreibt.

    Dass Muslime antisemitisch „ticken“ wie auch antichristlich ist auch nichts Neues und dass Regierungen hauptsächlich an Geschäften und eben auch mit Waffen, denn das gibt das meiste Geld, interessiert sind, man aber den eigenen Wohlstand auf keinen Fall gefährdet sehen will .. ist auch nichts Neues.

    Wie das schon im Kleinen anfängt, dass jeder nur seinen Vorteil sucht, ist wunderbar im Einzelhandel festzustellen, sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch im Luxusgüterkonsumeinzelhandel.
    Ich habe keinen Glauben mehr an „die“ Menschheit und bezweifle auch bei den meisten eine echte Neigung zum Verzicht und zum Ändern.
    Und als Christen wissen wir … dass nur mit Jesus das Herz verändert wird, und aus dem Herzen kommt alles Böse … nur ein Herz war gut: SEINS.
    Aber nur wenn das Herz verändert wird, werden daraus gute Handlungen entstehen und wenn Papst Franziskus bei allem Respekt weiterhin für unkritische MIgration bzw Einwanderung wirbt … dann muss ich mich doch ein wenig wundern.

    Ich habe wirklich den Eindruck: die meisten Worte – ausser denen der Heilogen Schrift und aufrichtige Gebetsworte – sind mittlerweile, egal auf welchen Gebiet, heisse Luft (wie meine eigentlich auch) und es hilft und stärkt und schützt unseren Geist und unser Gemüt nur Gebet, festklammern an IHM, und durch unsere Lebensführung zu zeigen, dass wir die Hoffnung haben auf ein besseres.

    Ich habe ein schönes Gebet gefunden, von Pater Pio, und möchte es hier zitieren:

    Gebet zu Jesus um Kraft

    O mein Jesus, gib mir Deine Kraft, wenn meine schwache Natur sich auflehnt gegen das Leiden dieses Lebens im Exil, Befähige mich alles mit Ruhe und in Frieden anzunehmen.

    Mit meiner ganzen Kraft klammere ich mich an Deine Verdienste, Dein Leiden, Dein Sühnopfer und Deine Tränen, so dass ich mit Dir mitwirken kann im Werk der Erlösung.

    Gib mir die Kraft vor der Sünde zu fliehen, die die einzige Ursache für Deine Agonie ist, Deinen blutigen Schweiß und Deinen Tod.

    Vernichte in mir alles, was Dir mißfällt und erfülle mein Herz mit dem Feuer Deiner heiligen Liebe und all Deiner Leiden.

    Umschließe mich zärtlich, halte mich fest, und nahe bei Dir, damit ich Dich in Deinem grausamen Leiden niemals allein lasse. Ich bitte nur um einen Ort der Ruhe in Deinem Herzen.

    1. Amen, Dank sei Gott dem Herrn . Danke für das Gebet. Ich möchte das Augenmerk noch auf die Auferstehung lenken . “Es ist vollbracht.“ Warum wollen wir immer noch an dem Tod fest halten . Wir sind zwar nit Christus gestorben, aber schon längst mit IHM auferstanden . Daran möchte ich meine Erinnerung mit Hilfe des Heiligen Geistes aufrecht halten. Jesus ist nach der Auferstehung durch verschlossene Türen gegangen und hat eine andere Dimension eröffnet. Trachtet nach dem Reich Gottes . Die alte Welt wird nur noch von Antichristen aufrecht gehalten . Maria Prean spricht davon, das Reich Gottes hier auf Erden zu bauen . Wie im Himmel so auf Erden . Wenn man ihre Mission in Uganda sieht , jetzt würde sie mich korrigieren, es ist nicht ihre Mission, sondern die des Herrn Jesus Christus.

      1. Dazu Folgendes, gefunden:

        https://www.vitacommunis.de/volto-santo/index.htm

        Zitat:
        In jeder Kirche der frühen Zeit ist nicht nur das heilige Kreuz mit unserer Erlösung, sondern auch das Antlitz des Siegers dargestellt und zu sehen gewesen. Denn was nützt die Befreiung am Kreuz, wenn sie nicht in den Sieg mündet? Die Auferstehung Jesu ist das Siegel, die Ratifizierung des Vaters, der den Kreuzestod Jesu zur Sühne unserer Sünden angenommen hat und dadurch die geschenkte Erlösung an uns wirksam werden kann. Was Jesaja in Kapitel 26 noch als erwartende Hoffnung verkündet, ist erfüllt:
        …wer in der Erde liegt, wird erwachen und jubeln.
        Denn der Tau, den du sendest, ist ein Tau des Lichts;
        die Erde gibt die Toten heraus.
        (Jes 26,19)
        Im Volto Santo schauen wir den „Tau des Lichtes“, schauen wir den Tau, die Morgenfrische der Ewigkeit im Angesicht des Erstgeborenen von den Toten.
        ER sagt uns immer neu: Ich lebe und auch du sollst leben!

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