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Der frühere Oberhirte von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, äußert sich zur Debatte um die traditionsorientierte Piusbruderschaft und deren Ankündigung zur Weihe neuer Bischöfe ohne Erlaubnis des Papstes.

Kommentare

16 Kommentare

  1. Warum ist Papst Benedikt die „Reform der Reform“ eigentlich nicht angegangen? Er hatte als Papst doch alle Vollmacht dazu, seine Idee umzusetzen. Das versteh ich nicht.

    1. Anscheinend hat niemand eine Idee, warum Benedikt diese Sache nicht weiter vorangetrieben hat.
      Der 23. Johannes hatte die „Idee“ eines Konzils.
      Er war da wohl irgendwie agiler in der Umsetzung seiner „Idee“.

  2. Seit wann ist ein Konzil ein Dogma? Erst seit 1965! Es hat sogar seinen eigenen [unheiligen] Geist des Konzils. Die Folge war eine ideologische Verhärtung der Neukatholischen gegenüber den Altgläubigen. [Ich nenne das ein faschistisches Verhalten.]
    Es gibt Texte, einen nenne ich reinen Blödsinn, die müssen korrigiert werden und dann sind die Piusbrüder inklusiv.

  3. Papst Benedikt war ein überaus weiser Mensch. Papst Leo ist mit unterschiedlichen Strömungen konfrontiert, deren Entwicklung die Einheit der Katholischen Kirche zumindest beeinträchtigen. In Deutschland geben die „reformorientierten“ Kräfte auch nach dem Abgang von Bätzing nicht auf. Die Zustimmung der meisten Bischöfe hierzulande zu diesen Ideen und deren eigenmächtiges diesbezügliches Handeln ist mehr als besorgniserregend.
    Die Irreführung der Gläubigen durch die obersten Hirten ist ein SKANDAL, es ist ein regelrechtes KREBSGESCHWÜR des BÖSEN !
    Eine Kirchenspaltung in Deutschland hätte Sprengkraft. Wir sollten täglich für Papst Leo und um gottgewollte Erkenntnisse für ihn und seine Entscheidungen beten.

    1. Kommt darauf an wie man Tradition definiert. Eine Regenbogenfahne z.B. an einem Kirchturm kann man schlecht als zu bewahrende Tradition bezeichnen.

      1. Lieber Kommentator Gerd !
        Jahrelang hing nebenan am Kirchturm unserer Gemeinde um den Christopherstreetday herum die Regenbogenfahne.
        Deshalb und wegen der Zeitgeistpredigten dort fuhren wir dann lange sonntags zur Hl. Messe in den Dom. Bei einem Besuch unserer erwachsenen Enkel an Weihnachten versuchten wir es nochmal in der Kirche nebenan. Nach der Hl. Messe wünschte der Zelebrant, ein indischer Pater, an der Kirchentür allen Besuchern frohe Weihnachten und unterhielt sich angeregt mit unseren Enkeln. Einige Zeit später lud ich ihn dann telefonisch zum Kaffee ein. Er blieb über vier Stunden und ich erklärte ihm den Grund für unser sonstiges FERNBLEIBEN. Er war erst seit einem Vierteljahr Vikar in unserer Gemeinde und wußte nichts vom Hissen der Regenbogenfahne.
        Seit diesem Jahr gibt es diese aber nur noch halb so groß an einer städt. Fahnenstange vor der Kirche !
        Und zum Glück haben wir auch noch einen neuen Pfarrer und seitdem einen zunehmenden Zuspruch der Sonntagsmesse.

        1. Danke.
          Mir kommt es so vor, als ob zu viel verallgemeinert wird. Die Kirche in Deutschland ist so und so und überall ist es schlimm und schlecht usw. Ich weiß nicht, wo die Menschen alle leben. Hier bei uns hab ich weit und breit noch nie eine Regenbogenfahne an einer Kirche gesehen. Ist mir nie aufgefallen. Vielleicht liegt es an unserer ländlichen Lage, ich weiß es nicht. In der Stadt, beim REWE, da hängt eine. Und unsere Priester ringsum feiern die Messe sehr würdig und getreu dem Messbuch. Es gab mal einen, inzwischen verstorben, der war etwas sonderbar. Aber sonst. Es ist doch nicht alles und überall nur schlecht.

          1. Guten Tag,
            hier in Münsters Pfarreien gibt es dutzende Regenbogen-Bekenntnisse an Kirchen oder sogar die Queere Fahne groß mitten im Gotteshaus (Petrikirche), sodann der Schaukasten komplett mit Homofarben (St. Clemens Hiltrup), woanders die „bunte“ Sitzbank auf dem Kirchplatz, das Straßen-Schild mit den Gottesdienstzeiten (St. Marien, Hiltrup) – oder Queer-Werbung per Ausstellung und Postkarten im Schriftenstand der Kirche (St. Josef), worüber wir berichtet haben usw.
            Freundlichen Gruß
            Felizitas Küble

          2. Da bin ich froh, dass ich in der Eifel wohne.
            Ist es denn in den Orten auf dem Land um Münster drumherum genau so wie in der Stadt Münster?
            Neulich war ich nochmal in Trier. Da ist mir nichts von alledem aufgefallen.
            Ich war ja mal Vertretung für unsere Küsterin; jetzt nur noch die Vertretung der Vertretung. Mir ist bei diesem Thema heute morgen eingefallen: 1 mal habe ich während der Vertretungszeit auch nicht gemäß der Tradition geflaggt. An Pfingsten hab ich die Kirchenfahne gehisst. Wurde ich auch drauf angesprochen: An Pfingsten haben wir noch nie geflaggt.
            Ich habe gesagt, ich hätte mir gedacht, wenn Pfingsten der Geburtstag der Kirche sei, dann könne ich auch die Fahne raushängen.
            Wird wohl nicht so schlimm gewesen sein, hoffe ich.

      2. Die Weihe von Bischöfen ohne Zustimmung des Papstes ist doch sicher auch nichts, was zu einer Tradition werden sollte und wohl kaum jemals eine Tradition war. In China möglicherweise. Wer auf die Einhaltung der Tradition bedacht ist, sollte die Tradition der Bischofsbestellung dann auch nicht außer Kraft setzen und übergehen.

  4. So ist es mit den Fürbitten. Bei „abenteuerlichen“, bzw. einseitig ZEITGEISTIGEN
    habe ich eben immer die zustimmende Gebetsantwort unterlassen …

  5. Nüchtern betrachtet hat doch das Festhalten am alten Ritus keinerlei Schaden bei den Gläubigen angerichtet. Allein vom Gefühl her ist man weniger verwirrt, wenn man an einem Gottesdienst teilnimmt, der allein auf Gott ausgerichtet ist. Allein die Fürbitten im neuen Ritus sind ständige Quellen für Irritationen. Um was da alles „gebetet“ wird ist oft abenteuerlich. Dabei sollten wir nicht plappern wie die Heiden.

    1. Ich geb ihnen vor allem in der Sache um die Fürbitten recht.
      Es wird immer schlimmer mit den banalen Fürbitten.
      Man kann sagen, wir halten Fürbitten für alle möglichen Luxusprobleme- und deren Sorgen.
      Selten werden Fürbitten für die verfolgten Christen gebetet.

  6. Dem Kardinal Zen kann man guten Gewissens zustimmen.

    Jedoch scheint es bei den Piusbrüdern Verantwortliche zu geben, die komplett den neuen Ritus ablehnen und meinen, es müsste erst ein Papst kommen, der diesen neuen Ritus wieder abschaffen muss.
    Man hört manchmal sogar, bis zur Abschaffung der neuen Messe ist kein rechtmäßigen Papst im Amt. Und wenn das in den Kreisen der Verantwortlichen verankert ist, kann es keine Einheit mit Rom geben.
    Und deswegen ist die Situation so verhärtet. Denn der neue Ritus wird bleiben und als solcher von dem jeweiligen Papst anerkannt und auch gefeiert.
    Ich weise immer wieder auf Papst Benedikt hin, der den Piusbrüdern eine weitreichende Handreichung gemacht hat.

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