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IGFM über Ägypten: Menschenrechtslage „besorgnisrerregend“

Christliche Kopten werden nach wie vor diskriminiert

Auch nach Ende der Herrschaft von Präsident Mubarak bleibt die Situation der Menschenreche in Ägypten „besorgniserregend“, erklärte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) auf einer Pressekonferenz am 20.9.2011. Christliche Minderheiten wie die ägyptischen Kopten würden nach wie vor unterdrückt   –  und Moslems, die zum Christentum übertreten, seien nicht vor islamischen Extremisten geschützt.

Die Frankfurter IGFM erklärte, es gäbe in einigen Bereich durchaus Verbesserungen (mehr Presse- und Versammlungsfreiheit).   Andererseits sei die Militärregierung verantwortlich für politische Verfolgung und Folter. Wer es wage, das Militär zu kritisieren, dessen Rechte würden „mit Füßen getreten“. Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM,  fordert daher: „Westliche Aufbaugelder müssen an eine spürbare Verbesserung der Lage der Menschenrechte geknüpft werden!“

Das Verhalten der ägyptischen Regierung sei ein „Rückschritt in die Vergangenheit“, so die IGFM weiter: „Sollte dies nicht durchgesetzt werden, wird sich auch in Zukunft für die Menschen in Ägypten nichts ändern“

Eine Grundvoraussetzung auf dem Weg zu einem Rechtsstaat ist es aus Sicht der IGFM, daß die Diskriminierung der christlichen Kopten beendet wird. Die koptische Kirche ist eine der ältesten christlichen Kirchen weltweit und existierte bereits seit Jahrhunderten, bevor der Islam das Land eroberte. 

Weitere Infos: www.igfm.de

Kommentare

Eine Antwort

  1. Danke, dass Sie dieses Thema aufgegriffen haben. Der ORF und auch andere Medien verschleiern und verdrehen die Realität so, dass unseren christlichen Geschwistern gar nicht einmal mehr geglaubt wird, in welcher Notlage sie sich befinden! Das ist ein zusätzliches Verbrechen und wir können dem nur durch Aufklärung (ich verweise hier auf Vorträge von Frau Thürkauf mit dem Titel: „Die Herde im anderen Schafstall“ so wie auf das Internetforum: www. koptenohnegrenzen ) und auf den nachahmenswerten Aktionstag für verfolgte Christen in Wien, wo wir uns am 5. Dezember 2011 um 17 Uhr vor der Oper zu einem Fakelzug durch die Innenstadt mit anschließendem Gottesdienst im Dom einfinden werden, begegnen.

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