Von Jörgen Bauer
Der November wird im Volksmund auch als „Totenmonat“ bezeichnet. In diesen Monat fallen Feiertage wie Allerheiligen und Allerseelen, der Volkstrauertag, der Buß- und Bettag und der Totensonntag, den man besser als „Ewigkeitssonntag“ bezeichnet.
Ich lese gerne die Sprüche, die den Todesanzeigen vorangestellt werden, weil sie einen Einblick in die geistige und geistliche Verfassung der Hinterbliebenen geben.
Da heißt es zum Beispiel:
„Müh und Arbeit war sein Leben, Ruhe hat ihm Gott gegeben.“
Der „klassische“ Nachruf auf ein Pferd, wie ich zu sagen pflege. Mehr war nicht? 
„Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.“
Kann der Tod, als Feind des Menschen, Gnade sein? Zeigt das nicht vielmehr unsere elende Lage, bei der sogar der Feind als Wohltat empfunden wird?
Oder es klingt etwas poetischer:
„Doch jetzt ist´s Zeit fortzugehen; für mich, um zu sterben, für euch, um zu leben. Wer von uns dem besseren Los entgegengeht, ist uns allen unbekannt – das weiß nur Gott.“ (Sokrates)
Die verblichene Person ist fern von Gott gestorben, so wie sie einst auch geboren ist; sie wird jetzt wissen, wer dem besseren Los entgegengeht.
„Es ist schwer, wenn sich der Mutter Augen schließen, die Hände ruhn, die einst so viel geschafft, und unsere Tränen unaufhörlich fließen, ein gutes treues Mutterherz wird nun zur Ruh gebracht.“
Auch wenn das Mutterherz, in diesem Fall 87 Jahre lang, geschlagen hat, kommt der Tod immer zu früh und bleibt ein Fremdkörper. Und was kommt danach?
Eigentlich sind solche Spruchweisheiten sehr traurig und ein Zeichen der Hilflosigkeit und Ungewissheit.
Und da lebe ich direkt auf, wenn in einer Todesanzeige der Satz vorangestellt wird: 
„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt!“ (Joh 11,25)
Auch das gibt es, wenngleich seltener. Aber das ist die rechte Protesthaltung der Christen gegen den Tod, der von Christus besiegt wurde, weshalb wir gewiss sind, dass mit der Todesanzeige noch längst nicht das letzte Wort gesprochen ist.
Das soll uns trösten, froh und gewiss machen, wenn wir am Grab eines lieben Menschen stehen. Bei allem Abschiedsschmerz haben wir die Gewissheit, dass das nicht das Ende ist.
Deshalb soll uns der November in keine Trauerstimmung versetzen, sondern die Augen für das Licht des kommenden Tages unseres Herrn Jesus Christus öffnen.
Titelbild: Felizitas Küble
Gemälde: Dr. Rolf Braun





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4 Antworten
Vor einiger Zeit las ich über einer Todesanzeige: „Im Leben war ich immer gerecht – nun soll es meiner Seele im Himmel gehen nicht schlecht!“ Daneben ein Bild mit dem eine Zigarre köstlich genießenden Verstorbenen. Ob sein Wunsch in Erfüllung ging?
Die Angst vor dem Tod wird oft missbraucht, um die Menschen gefügig zu machen. Das sahen wir auch deutlich bei der Agenda „Corona“.
Für mich persönlich ist es sehr schwer zu verstehen, dass manche Christen, die sich ja nach dem nennen, der die Wahrheit in Person ist, nach über fünfeinhalb Jahren weltweiter Ausnahmesituation immer noch nicht das offizielle Narrativ hinterfragen und mit der Wirklichkeit vergleichen.
Deshalb habe ich ein wenig versucht, aus investigativ-journalistischer Sicht die Dinge auf den Punkt zu bringen:
Auf den Punkt gebracht
Wir befinden uns weltweit ja seit einigen Jahren, z.B. seit der Weltfinanzkrise ab 2007, der Eurokrise ab 2009 usw. in einer massiven, immer kritischer werdenden Finanz-, Geld- und Schuldenkrise.
Vor diesem Hintergrund beobachten wir den Abbau von Rechtsstaat, Gewaltenteilung und Demokratie und stellen uns viele Fragen.
Ich versuche, unsere Situation mal an einem Beispiel zu illustrieren.
Herr Meyer möchte ein Haus bauen. Er hat aber nicht genug Geld. Deshalb nimmt er bei der Bank einen Kredit auf.
Die Bank lässt sich für den Kredit eine Hypothekenbelastung ins Grundbuch eintragen. Wenn Herr Meyer den Kredit nicht mehr zurückzahlen kann, greift die Bank auf diese Hypothek zurück. Sie kann das Haus verkaufen lassen, und von dem Erlös dieses Hauses wird dann die Forderung der Bank ausgeglichen.
Vielen Staaten der Welt geht es wie unserem Herr Meyer mit seiner Hypothekenschuld, die er nicht begleichen kann. Seit vielen Jahren sind sie völlig überschuldet.
Es wird ständig mehr Geld ohne entsprechenden Gegenwert gedruckt, um die Wirtschaft am Laufen zu halten und den Schein zu wahren. Dadurch werden die Schulden immer größer. Aber die Staaten können sie nicht mehr zurückzahlen.
Sie sind die Schuldner und z.B. einige Superreiche weltweit sind die Gläubiger. Sie gehören zum Beispiel zu den miteinander verflochtenen Eliten aus Big Finance, Big DATA, Big Pharma, Big Oil, der Rüstungsindustrie, KI-Industrie, Big Tech usw. mit starken Tendenzen zur Steuerung der Menschen mit Hilfe von Machtzentrierung in den Medien, durch Künstliche Intelligenz, digitalem Zentralbankgeld oder Stablecoins, Robotik, Nanotechnologie sowie Bio- und Gentechnologie.
Man muss natürlich auf demokratischem Wege untersuchen, wie die Superreichen so reich wurden.
Man könnte diese aktuelle Schuldenkrise durch Schuldenschnitte lösen, wie es auch bei Schuldenproblemen im Privatleben und in der Wirtschaft möglich ist, z.B. beim außergerichtlichen Vergleich.
Diese Haltung finden wir zum Beispiel auch im Vaterunser: … vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldnern. …
Das wird auch in dem Gleichnis vom Schalksknecht in der Bibel anschaulich gemacht. Diese Haltung hatte als ethische Zielvorgabe über Jahrhunderte einen starken Einfluss auf unsere Kultur und Demokratie.
Der Schuldenerlass ist die Basis des christlichen Glaubens. Gott bezahlt durch den Tod des Gott-Menschen Jesus Christus unsere Schuld und wir können schuldenfrei neu starten. Das wäre auch die Lösung bei unserer weltweiten Schuldenkrise.
Eine Art Schuldenschnitt gegenüber den Gläubigern, um den Staaten einen Neustart zu ermöglichen. Z.B. die Wirtschaftsexperten Prof. Kreiß und Prof. Otte sprechen auch davon.
In der sogenannten Corona-Krise sieht es aber nicht danach aus, dass die Gläubiger den Staaten, also den Schuldnern ihre Schulden erlassen wollen. Die Staaten haften mit dem, was sie ausmacht, das ist das Vermögen, die Freiheit und evtl. sogar das Leben ihrer Bürger.
Anstatt also die Staaten zu entschulden, sind die Eliten dabei, die Hypothek für ihre Forderungen in Anspruch zu nehmen. Sie fordern die Verfügungsgewalt über die Hypothek, das heißt über das Vermögen, die Freiheit und das Leben der Bürger.
In autoritären Staaten geht das verständlicherweise relativ einfach.
In demokratischen Staaten muss man erst einmal die Demokratie, den Rechtsstaat, das Grundgesetz abbauen, weil diese die Bürger gegen eben solche Eingriffe schützen. Das geschieht durch Notstandsgesetze.
Dafür braucht man einen Notstand oder die Angst und Panik vor einem Notstand.
Wenn der natürliche Notstand dazu nicht ausreicht, „muss“ man einen erzeugen. In der Zeit des Kalten Krieges zwischen dem Westen und der Sowjetunion war der Notstand z.B. die Angst vor der anderen Weltmacht. Die Atombedrohung ermöglichte es, Notstandsgesetze zu erlassen.
Als der Eiserne Vorhang fiel und die Sowjetunion zu Ende war, brauchte man im Westen einen neuen Anlass für Angst, Panikmache und Notverordnungen.
Dazu diente unter anderem die Angst vor dem Terrorismus. Damals wurden antidemokratische Gesetze erlassen. Später war es zum Beispiel die Angst vor dem Klimawandel. Jetzt ist es die Angst vor einem Virus.
Das sind alles Möglichkeiten, um Demokratie und Rechtsstaat abzubauen. Und damit werden die Staaten, Ihre Bürger und Vermögen als hypothekarische Haftungsmasse immer mehr in die Abhängigkeit der Gläubiger getrieben.
Die Panikmache in der „Corona“-Krise hängt mit der Angst vor dem Tod zusammen. Schlimmstenfalls macht die Gesellschaft Selbstmord, um dem Tod zu entkommen. Das scheint nicht sehr klug zu sein. Schon in der Bibel heißt es ja: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“
Diese Klugheit brauchen wir, um aus der Krise herauszukommen. Außerdem die Erkenntnis, dass Jesus durch Seinen Tod und Seine Auferstehung den Teufel besiegt hat, der uns mit der Angst vor dem Tod unser ganzes Leben lang knechtet.
Keinen human denkenden und fühlenden Menschen werden die wirklich an Covid-19 Verstorbenen unberührt lassen. Deren Zahl ist allerdings sehr unsicher, da die zugrundeliegenden PCR-Testverfahren weder standardisiert noch miteinander vergleichbar sind.
Keine human denkenden und fühlenden Menschen dürften die ungezählten Einzelschicksale der an vielen anderen Krankheiten Leidenden ignorieren, die sich wegen der Corona-Lockdowns nicht oder zu spät in Behandlung begeben haben oder begeben konnten.
Kein human denkender und fühlender Mensch kann sich abwenden von den psychischen und physischen Folgen der Angst und Einsamkeit, den Alkohol- und Drogentoten und den Selbstmorden, die diese Maßnahmen in unzähligen Fällen veranlasst haben.
Kein human denkender und fühlender Mensch darf seine Augen verschließen vor den Einzelschicksalen von Hundertmillionen, die auf der ganzen ärmeren Welt durch diese unspezifischen Maßnahmen in Verzweiflung, Hunger und Tod getrieben wurden.
Kein human denkender und fühlender Mensch kann die Tatsache abhaken, dass wir in einer Weltwirtschaftskrise sind, die zu ungerechten Umverteilungen führt und den Ärmsten der Armen weltweit materielle Lebensgrundlagen entzieht.
Kein human denkender und fühlender Mensch kann die chaotischen gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen mit einem Schulterzucken abtun, die dem Streben nach einer humaneren und demokratischen, freien Gesellschaft entgegenstehen und unüberschaubare Konflikte fördern.
Was das Corona-Fiasko gezeigt hat: Durch das „Spiel“ mit der Angst vor dem Tod und durch eine überwiegend materialistisch orientierte Weltanschauung sind Politik, Medienlandschaft und Gesellschaft manipulierbar und waren für einen wissenschaftlichen, evidenzbasierten, verantwortungsvollen Weg kaum empfänglich, wie ihn hervorragende Fachleute wie Prof. Ioannidis und Prof. Streeck schon zu Beginn aufgezeigt haben.
Man hätte Menschen vor Covid-19 schützen können, ohne die Gesellschaft und Wirtschaft panikartig an die Wand zu fahren.
Die Bibel bietet uns an, uns die Angst vor dem Tod zu nehmen. In Joh. 11,25 sagt Jesus: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“
Ohne Panik sollten wir auf demokratische Weise versuchen, die oben beschriebene Finanz- und Schuldenkrise durch Schuldenerlass zu lösen.
Denn der christliche Denk- und Lebensrahmen ist nicht nur die Grundlage für Schuldenerlass, sondern auch für die Demokratie.
Niemand sollte versuchen, Gott zu spielen, um seine Erfüllung zu finden. Wir brauchen keinen Transhumanismus, um den Menschen zu verbessern.
Wenn wir wieder zu unserer schöpfungsgemäßen Bestimmung zurückfinden, wenn wir wieder Menschen sind, die im Anderen einen Menschen sehen, der im Ebenbild Gottes geschaffen ist, und ihn als einen solchen Menschen behandeln, können wir die Demokratie bewahren, ja sogar verbessern und ausbauen.
Zunächst sollten wir unsere unveräußerlichen Grund- und Freiheitsrechte, die uns im Namen eines nicht-standardisierten Tests und nicht-vergleichbarer Zahlen genommen wurden, wieder bedingungslos zurückerhalten.
Ein offener Diskurs ist wieder zuzulassen, dabei sollten vor allem investigative neue Medien gefördert werden. Auf dem Portal https://neue-medien-portal.de/neue-medien/ sind einige zu finden.
https://tkp.at/2025/10/12/krieg-als-blutige-konkursverschleppung-journalist-patrik-baab/
https://www.youtube.com/watch?v=8TrcqZEfFP4&list=TLPQMDcxMDIwMjWnpwkzg3bHjQ&index=3
Digitales Geld mit Ablaufdatum – die perfideste Falle aller Zeiten! (Ernst Wolff packt aus)
https://www.youtube.com/watch?v=dEow3kPoA8Q
So treiben sie uns in den 3. Weltkrieg (Eugen Drewermann)
Ich lese auch die Todesanzeigen in der FAZ.
Bei den Anzeigen mit Bibelsprüchen frage ich mich immer, war den Verstorbenen und den Hinterbliebenen bewusst, dass Jesus Christus laue Christen aus seinem Mund ausspucken wird (Offenbarung 3, 14-22).
Viele wollen das ewige Leben mit Jesus Christus und Seinem Vater im Sonderangebot, ohne dafür eine Leistung zu erbringen.
Wobei „unsere Leistung“ kein Kriterium für das ewige Leben im Himmel ist.