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Immenstadt: Bildvortrag über China am 21.7.

Zum Thema „Weltmacht China – von Mao zu Jesus?“ spricht der Publizist und Fernsehmoderator Michael Ragg (siehe Foto) am Donnerstag, 21. Juli, im katholischen Pfarrheim (Nikolausplatz 1) in 87509 Immenstadt (Bistum Augsburg).

Der öffentliche Bildvortrag beginnt um 19:30 Uhr im Pfarrsaal.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

In seinem Vortrag berichtet Ragg vom starken Wachstum christlicher Kirchen und Gemeinschaften seit dem Tod des kommunistischen Diktators Mao Tsetung.

Angesichts des wachsenden Einflusses Chinas in der Welt sieht er in der Sympathie vieler Chinesen für christliche Werte eine hoffnungsvolle Alternative zu einem zunehmend totalitären Überwachungsstaat.

Die Aufgabe der Ein-Kind-Politik, ein neues Lebensgefühl der chinesischen Jugend und die niedrige Sozialmoral im modernen China kommen ebenso zur Sprache wie die Bemühungen des Vatikans um eine Verständigung mit dem chinesischen Regime.

Michael Ragg organisierte als früherer Pressesprecher der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“ Recherche-Reisen nach China und Taiwan. Für das Bayerische Pilgerbüro leitete er Pilger-Studienreisen ins „Reich der Mitte“. Ragg ist seit Mai Pfarrgemeinderat in Sankt Nikolaus Immenstadt und gehört dem Beirat der Katholischen Erwachsenenbildung Kempten-Oberallgäu an.

Kommentare

2 Antworten

  1. Na ja… „von Mao zu Jesus“ hört sich für mich an wie ein frommer Wunsch.

    Meine Einschätzung ist leider diese: die meisten Chinesen interessieren sich nicht für Religion. Und das Christentum läuft in China sowieso nur „unter ferner liefen“. Viel geläufig sind der Daoismus, der Buddhismus und – in gewissen Kreisen – der Islam.

    Auch von offizieller Seite sieht es für das Christentum nicht gut aus. Die chinesische Regierung ist auf dem Höhepunkt ihrer Macht (oder hat diesen vielleicht sogar noch Vorsicht), und die Überwachung wird immer stärker. Und die Kommunistische Partei ist der Religion tendenziell skeptisch bis feindlich eingestellt, bei dem Christentum kommt noch hinzu, dass es als „ausländisch“ beziehungsweise „westlich“ angesehen wird und somit eher als Bedrohung gilt. Verschärft ist das noch bei der katholischen Kirche, die als „von einer westlichen Macht gesteuert“ gilt.

    Natürlich wird es immer Chinesen geben, die sich für das Christentum interessieren und auch taufen lassen. Dass es zu einer Massenbewegung wird, glaube ich nicht. Auch in „freien“ asiatischen Ländern (Japan, Taiwan, Südkorea) ist das Christentum nicht die bestimmende Religion geworden und führt in vielen diesen Länder nur ein Schattendasein.

  2. Michael Ragg : WELTMACHT CHINA… hörenswert !
    zum Weltgebetstag für die Kirche in China, 24.5.
    https://www.horeb.org/xyz/podcast/lh_christwelt/20220524lh.mp3

    Papst Franziskus ist der Ansicht, das Abkommen mit China funktioniert und sollte verlängert werden. Kardinal Zen aus Hongkog ist anderer Ansicht…

    https://katholisches.info/2022/07/06/papst-franziskus-das-abkommen-mit-china-funktioniert/
    https://katholisches.info/2020/09/28/papst-franziskus-zu-beschaeftigt-um-kardinal-zen-und-us-aussenminister-pompeo-zu-empfangen/
    https://katholisches.info/2022/02/05/kardinal-zen-im-visier-von-pekings-regime-presse/

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