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Immer weniger Ärzte zur Abtreibung bereit

Immer weniger Praxen und Krankenhäuser in Deutschland führen Abtreibungen durch. Das zeigt diese Infografik von STATISTA auf der Basis von Daten des Statistischen Bundesamts

Demnach gab es im Jahr 2003 noch 2.030 dieser ärztlichen Einrichtungen, die Abtreibungen vorgenommen und gemeldet haben. Im vierten Quartal 2021 lag diese Zahl nur noch bei rund 1.100 dieser Meldestellen.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Zahl aus dem Jahr 2003 nur eingeschränkt mit den aktuellen Zahlen vergleichbar, da erst seit dem 4. Quartal 2018 eine systematische Ermittlung der Anzahl der Meldestellen durchgeführt wird.
Es sei außerdem zu beachten, dass die Zahl der Meldestellen von Quartal zu Quartal schwanke und auch keine Rückschlüsse auf Arztpraxen bzw. Kliniken mit Abtreibungen zulasse. Zum einen seien auch Meldestellen mit Fehlmeldungen
(keine Abtreibungen im Quartal) enthalten, zum anderen würden zentrale ambulante OP-Praxen  z.B. für mehrere Arztpraxen mit-melden.
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Gleichwohl ist bei den neuesten Zahlen ein leicht rückläufiger Trend zu beobachten.
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Quelle (Text / Grafik): https://de.statista.com/infografik/27437/anzahl-der-praxen-und-krankenhaeuser-in-deutschland-die-schwangerschaftsabbrueche-vornehmen/
 

 

Kommentare

3 Antworten

  1. Das statistische Bundesamt hat die Erhebungsdaten zwischen 2004 – 2012 geändert.
    Früher mußte jeder einzelne Mediziner, der Abtreibungen durchführte, dies dem statistischen Bundesamt melden … somit kam man 2003 auf etwa 2.030 Abtreibungsmediziner.
    NAch Änderung der Erhebungsdaten wurden nur noch die Praxen und Kliniken gezählt, Dabei spielte keine Rolle, ob in einer Klinik 2 oder mehrere Mediziner Abtreibungen durchführen, es wurde nun nur einmal die Abtreibungsklinik gezählt.
    Wenn man das in der Bewertung nicht berücksichtigt, geht man der Lüge der Feministen auf dern Leim die fälschlicherweise behaupten, die ZAhl der Abtreiber sei von 2030 auf etwa 1.100 gesunken.

  2. Es wäre ja zu schön, wenn die Anzahl der Ärzte, die Abtreibungen vornehmen, zurückginge – und dann hoffentlich auch die Anzahl der Abtreibungen. Dass es aber immer noch so viele Ärzte gibt, die Abtreibungen vornehmen, ist der wichtigste Grund, warum unser Vertrauen in die Ärzteschaft allgemein, sehr gelitten hat, ja eigentlich erschüttert ist. Ist es nicht entsetzlich, was ein Arzt da macht, wenn er ein Kind im Mutterleib tötet!

    Im „Hippokratischen Eid“ aus dem 1. Jh. nach Christus, heißt es: „Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.“ Ein moderner Nachfolger des Hippokratischen Eides ist die „Genfer Deklaration“ (auch „Genfer Gelöbnis“) des Weltärztebundes, zuletzt 2017 aktualisiert. Sie enthält die oben genannten klaren Sätze des Hippokratischen Eides schon lange nicht mehr. Ohnehin werden heute in Deutschland weder der Hippokratische Eid noch das Genfer Gelöbnis von den Ärzten nach der Approbation verpflichtend geleistet.

    Woraus speist sich also das Berufsethos der heutigen Ärzteschaft? In einer immer mehr in Richtung Atheismus und Materialismus abdriftenden Welt, drohen die christlichen Quellen der Moral zu versiegen und es bleibt bestenfalls ein beliebig interpretierbarer „Humanismus“. Wie wenig der trägt, hat gerade wieder das Verhalten vieler Ärzte während der Corona-Pandemie gezeigt. Die Weigerung, nicht Geimpfte zu behandeln, oder überhaupt die bedenkenlose Hantierung mit unerprobten Medikamenten/Impfstoffen sind nur zwei Stichworte aus dem Katalog der Fragen an das ärztliche Selbstverständnis.

    Sollten wirklich immer mehr Ärzte ablassen von der Mitwirkung von Abtreibungen, wäre das ein wunderbarer Beitrag zur Verbesserung des Ansehens der Ärzteschaft.

    1. Vielen Dank für die Mitteilung. Ich war Krankenschwester auch in der Frauenklinik und es hat mich belastet, dass Ärzte vom Gesetzgeber genötigt werden, über die Möglichkeit von Abtreibung und späten Schwangerschaftsabbrüchen zu informieren, wenn zu vermuten ist, dass das Kind eventuell behindert sein würde. Die Pharmaindustrie ist an Zelllinien von abgetrieben Föten, die noch leben, interessiert, je später die Abtreibung, um so mehr Gewebe.
      Es wird dabei ignoriert, dass die Schmerzempfindung bei noch lebenden Babys funktioniert und ohne Betäubung an den kleinen Körpern geschnitten und präpariert wird. Der Zweck heiligt nicht die Mittel und Gesundheit ist nicht das Wichtigste für einen Menschen. Was nutzt es, wenn der Mensch die ganze Welt gewinnen würde, aber Schanden an seiner Seele nimmt.

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