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Indoktrination mit der „Rappelkiste“: Ratz und Rübe mit linker Ansage für die Kleinen

Den folgenden Beitrag erhielten wir von unserem langjährigen Leser Tobias J.:

Kürzlich entdeckte ich auf Youtube auch Clips von der „Rappelkiste“ mit jenen lustigen Puppen Ratz und Rübe, die ich als Kind der 70er Jahre geliebt habe.

Vom Titel „Junge oder Mädchen“ neugierig geworden, schaute ich dot rein. Ich dachte, ich höre nicht richtig: Da wird tatsächlich der „kleine Unterschied“ bei den Knaben gleich mit“ Pimmel“ bezeichnet. „Muschi, Scheide, Schnitzchen, Möse, Pfläumchen, Sparte“ für die Mädchen – „Gurke, Glied, Schwänzchen, Gartenschlauch, Elefantenrüssel“ für die Jungs.

Ich zitiere dies so ausführlich, weil ich bei einer Konsultation von Wikipedia lesen musste, dass diese Sendung für Vorschulkinder konzipiert wurde.

Von 1973 bis 1984, stets im ZDF sonntags um 14 Uhr (beste Sendezeit, wo Kinder gern allein vor der Glotze saßen), wurden wir lieben Kleinen mit Kapitalismuskritik, sexuellen Themen oder dem Problem sozialer Ungleichheit indoktriniert  – oder wir lernten, dass türkische Kinder den Deutschen
Türkisch beibrachten!

Natürlich passt dazu, dass das Verhalten von Erwachsenen, zumal „Amtspersonen“ wie Lehrern, Polizisten, Politikern, Unternehmern und Militärs, die ungünstig dargestellt waren, der Lächerlichkeit preisgegeben wurde. Ganz anders die selbstbewussten und vernünftigen Kinder, die gemeinsam die Probleme des Alltags lösten.

Die Rappelkiste wird in Wiki ausdrücklich als erstes „pädagogisches Fernsehprojekt mit sozialpolitischer Programmatik“ bezeichnet. Wir Kinder waren natürlich von den drolligen Puppen, allen voran „Ratz und Rübe“, angezogen.

Meist zu dieser Zeit am frühen Nachmittag waren wir  vor der Mattschreiben uns selbst überlassen. Viele Erwachsene ahnten nicht, was ihre Sprösslinge zu hören und zu sehen bekamen. Das war aber keine kindgerechte Unterhaltung, das war linke Indoktrination pur!

Eine Strategie der Linken besteht darin, die „Hoheit über die Kinderbetten“ zu bekommen. Der Marsch durch die Institutionen begann dann auch mit der systematischen Umsetzung genau dieser Weisheit. 

Dass laut Wiki der Adolf-Grimme-Preis in Silber für eine komplette Staffel der Rappelkiste vergeben wurde, zeigt ebenfalls, dass das linke Lager die Hoheit über die Fernsehsender bereits so weit für sich eingenommen hatte, dass so etwas unproblematisch möglich war.

Also nicht erst mit einem Minister Joschka Fischer wähnten sich die roten und grünen Genossen etc am Ziel; sie arbeiteten mit allen verfügbaren
Mitteln, um ihre Wert- und Weltvorstellungen dort zu verankern, wo es für sie am besten wirkte: bei Kindergartenkindern, meist aus den unteren und mittleren Schichten, die damals den größeren Teil ausmachten. Denn für für diese Ideologen war klar, dass diese Saat aufgehen wird!

Harmlos aussehende Puppen waren dafür die beste Tarnung, die man sich für ein derartiges Unternehmen ausdenken kann. Nur wenige Erwachsene werden bei den Inhalten dieser Sendung wach geworden sein, von einer Kontrolle ganz zu schweigen. Eine sofortige Umsetzung des Gesehenen und Gehörten war erst einmal nicht wirklich nötig; es reichte, dass die giftige Saat gesät war – und dies gründlich!

Ich weiss nicht, was heute alles an Kindersendungen über den Bildschirm flimmert. Damals gab es nur zwei oder drei Programme. Heute sind unendlich viele Sendungen in der Mattschreibe und im Internet frei verfügbar – noch dazu rund um die Uhr.

Eine wirksame Gegenstrategie kann eigentlich nur darin bestehen, dass sich die Eltern zusammen mit den Kindern auch harmlos erscheinende Sendungen anschauen und mit ihren Kleinen drüber sprechen. Damals ermangelte es vielen Kindern –  auch mir –  genau daran! Lernen wir aus solchen Erfahrungen, werden wir endlich medienkritisch!

 

Kommentare

2 Antworten

  1. Ich fande die Sendung Rappelkiste als Kind intuitiv blöd.
    Mein Vater hat uns das tatsächlich nur selten sehen lassen.
    Er hat einfach umgestellt ohne Diskussion.
    Ich mochte am liebsten Black Beauty , Flipper und Lassie.
    Eben mehr reale Serien.
    Die Augsburger Puppenkiste fand ich auch blöde.
    Nun da bin ich ja intuitiv gewarnt worden. Schutzengel zum Dank.
    Dass jetzt so auf Youtube über Geschlechter geredet wird, wundert mich nicht.
    Mein 18-jähriger fing vor einiger Zeit auch mal so ähnlich an. Ich gab ihm contra. Vor mir redet er nicht mehr so. Vielleicht hat er es eingesehen. Und wir sind Normalos. Wir artikulieren uns eher gewählt.

  2. Genau genommen haben wir keine Chance, weil wir Konservative zwangsläufig immer verlieren. Wir sitzen auf unserem Wahrheitspodest und mokieren uns über ideologischen Blödsinn. Aber dessen Missionare sind unermüdlich aktiv. Mit dem Geist des Konzils gewann Neues Macht, eine veränderte Lehre. In Verbindung mit dem ZDK und Arm in Arm mit den 68ern war der Meßbesuch bereits 1972 um die Hälfte eingebrochen. (Eugen Kleindienst) Der ZDK-Einschub ist von mir. Seit 68 immerwährender Kampf gegen Humanae Vitae. Nähe zu 68ern. Der Synodale Weg ist die Fortsetzung der Revolution von 1517. Die Konterrevolution zeigt sich heute im Knien und der Kommunion in den Mund.

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