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Initiative wirft dem Synodalen (Irr-) Weg einen „soziologischen Kirchenputsch“ vor

Pressemeldung der Initiative „Neuer Anfang“:

Die Initiative „Neuer Anfang“ gibt katholischen Christen eine Stimme, die gegen die „Selbstsäkularisierung“ der Kirche (Wolfgang Huber) auf dem Synodalen Weg protestieren.

Was dort „Reform“ heißt, dient dem Systemerhalt einer Kirche der Funktionäre und Bürokratien, die über Jahrzehnte ihr Versagen unter Beweis gestellt hat.

Wenn bei 22 Millionen Mitgliedern nur noch 900.000 zum Gottesdienst gehen, während 800.000 Leute auf der Lohnliste dieser Kirche stehen, läuft lange schon etwas schief – auch ohne Missbrauchskrise.

Eine Betreuungskirche, die Christen systematisch zu Konsumenten erzogen hat, muss sich nicht wundern, wenn „Kunden“ das verbilligte Angebot irrelevant finden.

Wir suchen vergeblich nach dem Kassensturz und dem Neuanfang aus einer verbürgerlichten Profikirche, die auf dem Synodalen Weg einmal mehr ihren Bankrott verschleppt.

Niemand braucht eine krankhaft auf sich „selbst bezogene“ Institution (Papst Franziskus). Wo ist Jesus, wo das Zeugnis, wo die Schönheit des Glaubens, wo das raue, ungezähmte Evangelium, das unsere Kinder begeistert und Suchende anzieht?

Wie wir uns für den Missbrauch schämen, so auch für die Instrumentalisierung des sexuellen Missbrauchs durch den Synodalen Weg. Das Leid der Opfer wird als Vorwand benutzt, um an einer Kirche zu schrauben, die den Leuten gefällt, aber die Menschen in Wahrheit von Gott entfernt.

Darum fordern wir die Entkoppelung der Missbrauchsaufarbeitung von seiner Bemächtigung durch den Synodalen Weg. Missbrauch muss verantwortet werden von denen, die ihre Aufsichtspflicht verletzt haben – und hier kann niemand Richter in eigener Sache sein.

Was die Kirche braucht, ist „Objektivität“ – und mindestens eine unabhängige Verwaltungsgerichtsbarkeit, in der die Dinge vor Gericht kommen. Missbrauch hat konkrete Täter und Begünstiger – und ist nicht die Kollektivschuld der Kirche.

Wie wir entsetzt sind, dass eine Reihe von Bischöfen ihre Verantwortung als Hirten vor Gott nicht wahrnimmt, so sind wir entsetzt, dass der Synodale Weg mit pseudodemokratischen Methoden versucht, Bischöfe zu entmündigen und sie mit dem geplanten Synodalen Rat einem „Obersten Sowjet“ (Kardinal Kasper) zu unterstellen. Es gibt Vollmachten von Gott, die nicht delegierbar sind.

Darum fordern wir: Schluss mit soziologischem Kirchenputsch!
Schluss mit dem Vorhaben, Jesus Christus als den Herrn der apostolisch, sakramental und hierarchisch aufgebauten Kirche durch ein politisches Rätesystem zu ersetzen.

Während die Welt von einer nie dagewesenen Abfolge von Krisen heimgesucht wird, während Wohnviertel bombardiert werden, Frauen mit ihren Kindern fliehen, junge Soldaten sterben und mitten unter uns Menschen existenziell und ökonomisch abstürzen, befasst sich ein eskapistisches Kirchenestablishment, dem Gott abhandengekommen ist, mit Gendersternchen, dem Sex ihrer Priester und dem Erhalt kirchlicher Privilegien. Dafür fehlt uns jedes Verständnis.

Darum fordern wir: Zur Sache, Kirche! Suche Gott und nimm dich der wahren Nöte der Menschen an! „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts!“ (Jacques Gaillot).

Es könnte sonst auch von der Kirche in Deutschland heißen: „Ich kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! Weil du aber lau bist … will ich dich aus meinem Mund ausspeien.“ (Offb 3,15-16)

Auf dem „Neuen Anfang“ engagieren wir uns für persönliche und kollektive Bekehrung, für eine Kirche, die an Haupt und Gliedern reformiert werden muss, aber darüber „Die Freude des Evangeliums“ und die Anforderungen Christi an seine Jünger nicht verrät.

Kommentare

5 Antworten

  1. Ich halte den protestantischen Ansatz ohnehin für unzureichend und grundfalsch, und zwar sogar der eigenen Heiligen Schrift der Bibel nach.
    Und den katholischen Ansatz und das katholische Dogma für zu beschränkt.
    Noch Eusebius und Ambrosius und der Mystiker Johannes Chrysostomus waren Origenisten nach Origenes. Dieser war ein Schüler des Clemens von Alexandrien, des einzigen Heiligen, den die katholische Kirche wieder abgeschafft hat. Und Origenes war ein Lehrer des Gregor Thaumaturgus.
    Die ersten Christen vor Augustinus waren deutlich eher Orthodoxe, so etwa Justin der Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und der Heilige Irenaeus von Lyon mit ihrer Logos-Theologie und Lactantius als Laktanz usw.

  2. SYNODALER WEG

    Hier kann man LIVE VERFOLGEN:https://www.synodalerweg.de/livestream
    Und die Beiträge lesen: https://www.synodalerweg.de/dokumente-reden-und-beitraege

    GRUNDLAGENTEXT „GELINGENDE BEZIEHUNGEN“ ZUR ÄNDERUNG DER SEXUALMORAL DURCH KNAPPE SPERRMINORITÄT DER BISCHÖFE ABGELEHNT

    https://www.kath.net/news/79426

    https://www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/synodaler-weg-erster-grundtext-verfehlt-noetige-mehrheit-art-232044

    Enttäuschung bei den Reformbewegten – aber wie Frau Harter kommentiert, es hätte nie soweit kommen dürfen, denn die Enttäuschten werden Mittel und Wege finden, durch EINFACH MACHEN Schritt für Schritt Ihre Rebellion vor Ort auszuleben, die Grenzen bewusst verletzen, wie schon begonnen mit Fahnen, Segensfeiern, Frauen- und Laienpredigten, liturgischen Missbräuchen etc.
    –https://www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/es-haette-nie-so-weit-kommen-duerfen-art-232046 KommentarFranziska Harter

    https://www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/schisma-oder-grenzenlose-enttaeuschung-art-232035
    Ausführliche Stellungnahme von Pfr. Bodo Windolf

    https://youtu.be/JEr40hMIleo Mathias von Gersdorff: Enormer Druck wird auf die Anders Meinenden ausgeübt, mit der Mehrheit zu stimmen

  3. SCHÖPFUNGSTHEOLOGIE „DISKRIMINIEREND“ –
    DARF SÜNDE „SÜNDE“ GENANNT WERDEN ?

    „An diesem Donnerstag (8.9.22) beginnt die vierte Vollversammlung des Synodalen Wegs. …Nach wie vor sind Bestrebungen evident, die GENDER-IDEOLOGIE in die katholische Lehre zu integrieren (1)(2). Der Handlungstext „Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt“ offenbart ein Verständnis von Diskriminierung, welches bereits damit beginnt, Sünde als Sünde zu bezeichnen. Dabei wird die SCHÖPFUNGSTHEOLOGIE, die auf der Heiligen Schrift beruht, ALS QUELLE DER DISKRIMINIERUNG UND PATHOLOGISIERUNG von Trans-, Inter- und Homosexuellen bewertet. Auch das Ausspielen von katholischer Lehrmeinung und Humanwissenschaften setzt sich in dem neu vorgelegten Text fort.“
    https://www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/wenn-suende-nicht-mehr-als-suende-bezeichnet-wird-art-231956

    PAPST : ZÖLIBAT HAT MIT MISSBRAUCH NICHTS ZU TUN

    „Wie wenig sich der Papst von dem Geschehen beeindrucken lässt, zeigt sein aktuelles Interview im TV-Sender CNN Portugal. Zunächst leuchtet der Pontifex allen heim, die die Missbrauchskrise für die Aufweichung des Zölibats instrumentalisieren: Sexueller Missbrauch und die freiwillige Ehelosigkeit der Priester haben Papst Franziskus zufolge nichts miteinander zu tun. Missbrauch sei eine „zerstörerische, menschlich teuflische Sache“ und passiere an vielen Orten, vorrangig in Familien, in denen es den Zölibat nicht gebe, lautet die klare Ansage.“
    https://www.die-tagespost.de/kirche/vatikan-und-papst/der-papst-spricht-klartext-art-231979

    (1) https://www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/demokratisch-und-divers-soll-es-zugehen-art-231565

    (2) https://www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/der-synodale-weg-sagt-ade-zur-schoepfungsordnung-art-231742

    Mathias von Gersdorff bringt in kurzen Videos Infos zu den aktuell behandelten Themen : https://www.youtube.com/channel/UCthYpKoujTMmDX75fGr5o8A

    https://www.youtube.com/watch?v=30zZfzKgAfo
    IV. Synodalversammlung: Welche sind die schlimmsten Texte? Welche polarisieren am meisten?
    https://www.youtube.com/watch?v=EcrWk8gSn6o
    Bereit zum Schisma: Teile des Synodalen Weges völlig kompromisslos und zum Äußersten bereit

  4. Ich weiß nicht, was die wollen. Seit Vat. 2 ist das der Weg, und man muß ziemlich schläfrig sein, um es erst jetzt bemerkt zu haben.
    Die Aufgabe des Impfmittelvertreters in Weiß ist es, die Sache zu Ende zu bringen und die neukatholische Kirche zu einer ‚idealistischen‘ Legitimationskulisse für die Neue Weltordnung zu machen. Der ’synodale Weg‘ hat das begriffen.

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