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Irreführendes vom „Spiegel“ zur Causa Latzel

Von Felizitas Küble

Das linke Meinungsmagazin „Der Spiegel“ aus Hamburg berichtete – wie könnte es anders sein? – auch über den (Gerichts-)Fall des konservativen evangelischen Pfarrers Olaf Latzel aus Bremen.

Der Pfarrer der dortigen Sankt-Martini-Gemeinde wurde kürzlich vom Landgericht Bremen freigesprochen.

Er war zuvor aufgrund scharfer Äußerungen zur Homosexualität wegen „Volksverhetzung“ angeklagt und erstinstanzlich verurteilt worden.

Da wir über diese Causa bereits berichtet haben, wollen wir sie nicht wiederholen, sondern hier lediglich ein typisches Beispiel für einseitige und verzerrende „Berichterstattung“ aufzeigen.

Der „Spiegel“ behauptet nämlich per Online-Portal – sogar auffallend in seinem Untertitel-Text  – Folgendes über Pfr. Latzel: „Er bezeichnete Homosexuelle als »Verbrecher«.“

Bei solch einer Mitteilung bekommt natürlich nicht nur der linke, sondern auch der bürgerliche bis konservative Leser einen waschechten Schreck.

Die Wahrheit ist aber:

1. Pastor Latzel   – der sich allgemein gerne robust ausdrückt, nicht etwa nur bei diesem Thema –  hat seine Aussage nicht allgemein gegen Homosexuelle, sondern gegen bestimmte Leute aus dem CSD gerichtet („Überall laufen diese Verbrecher rum vom Christopher Street Day“). Dieses genaue Zitat wird zwar im „Spiegel“-Artikel später erwähnt, aber wer liest den ganzen Text vollständig durch?

2.  Wie der Vorsitzende Richter Hendrik Göhner laut IDEA (Nr. 21/2022, S. 6) zudem erklärte, bezog sich Latzels Kritik offenbar konkret auf die „Urheber der Angriffe gegen die Gemeinde“ – denn Latzels Gotteshaus und seine Kirchengemeinde war wochenlang wüsten Attacken und Randalen ausgesetzt.

Das evangelische PRO-Medienmagazin hat darüber ausführlich berichtet: https://www.pro-medienmagazin.de/angriffe-auf-bremer-st-martini-gemeinde/

Wer diesen Zusammenhang der Latzel-Äußerung nicht beachtet, hat sich entweder nicht gründlich informiert oder beteiligt sich bewußt an einer diffamierenden Desinformations-Kampagne.

 

Kommentare

4 Antworten

  1. Eine baazwoache Verkündigung ist nutzlos. Sie lehrt nichts Falsches, aber sie lähmt. Welcher Gläubige fühlt einen Rempler, wenn ausdauernd von Gottes unendlicher Liebe geredet wird. Dazu die Liedzeile:“Wir werden die Vollendung finden und seiner Gottheit teilhaft sein.“ Klingt nach Garantieschein. Außerdem sind markante Textzeilen in den Evangelium unterschlagen, oh Verzeihung, vermieden worden [zugunsten der Allerlösung????] Es gab nach dem Konzil genug Tricksereien bei der Neuausrichtung gegen die Tradition.

  2. Jaha, der Pastor Latzel drückt sich auch gegenüber der Katholischen Kirche recht deftig aus. Ich habe eine Predigt von ihm gehört – ich mochte seine Predigten mal – da hat er auch gewettert gegen den Islam und die KK. Bei aller Freude über den Freispruch stünde es ihm gut an, sich etwas gewählter auszudrücken. Auch das gehört zum Christsein. Sachliche Kritik ist das nicht und man kann nicht alles mit Temperament entschuldigen .. sons müsste man ihm Galater 5,22 unter die Nase reiben.

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