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Ein Haus voll Glorie schauet
weit über alle Land,
aus ewgem Stein erbauet
von Gottes Meisterhand.

Gar herrlich ist’s bekränzet
mit starker Türme Wehr,
und oben hoch erglänzet
des Kreuzes Zeichen hehr.

Wohl tobet um die Mauern
der Sturm in wilder Wut,
das Haus wird’s überdauern,
auf festem Grund es ruht.

Auf Zion hoch gegründet
steht Gottes heilge Stadt,
daß sie der Welt verkündet,
was Gott gesprochen hat.

(Refr.)
Gott, wir loben dich,
Gott, wir preisen dich,
o laß im Hause dein
uns all´ geborgen sein.

1. – 3. Strophe und Refrain: Josef Mohr (1876)
4. Strophe Neufassung im „Gotteslob“

 

 

Kommentare

6 Kommentare

  1. Die Darstellung hier ist ziemlich zusammengestückelt. Von Joseph Mohr gibt es deutlich mehr Strophen, und im Gotteslob sind es vier.

    Die Strophen von joseph Mohr sind ziemlich… martialisch. Vielen Leuten werden sie gefallen, mich sprechen Sie hingegen nicht sonderlich an.
    Wobei berücksichtigt werden muss: dieses Lied ist im Kulturkampf entstanden, also quasi in der Verfolgung. So gesehen, lässt sich die Sprache verstehen.

    1. Guten Tag,
      die Kombination von Josef Mohr (Dichter von „Stille Nacht“) und einem Vers aus der Neufassung ist ausdrücklich erwähnt.
      Daß ich nicht beide Fassungen vollständig bringe, was teils eine inhaltliche Verdoppelung wäre, dürfte klar sein.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

        1. Guten Tag,
          danke für den Hinweis – zweimal Joseph Mohr und beide Herren aus alter Zeit verleitet leicht zur Verwechselung.
          Freundlichen Gruß
          Felizitas Küble

    2. In Oberschlesien haben wir auch während der Nazi-Zeit das Lied am Schluss eines Gottesdienstes mit voller Inbrunst gesungen. Wusste nicht, dass Joseph Mohr der Autor ist. „Stille Nacht“ verdankt wohl hauptsächlich der genialen Vertonung durch Franz Xaver Gruber seinen Siegeszug um die Welt.

      1. Guten Tag,
        Joseph Mohr gibt es namensmäßig doppelt, er ist nicht der Dichter von „Stille Nacht“ (was ich auch zunächst vermutete).
        Auch mein Vater erzählte mir, wie bekenntnisfreudig gerade dieses Lied von katholischen Gläubigen während der NS-Zeit gesungen wurde.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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