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Von Pastor Anton Behrens

Wir erleben seit dem Zweiten Weltkrieg, aber ganz besonders In der Gegenwart immer wieder kriegerische Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern. Man fragt sich: warum kann man sich denn nicht einigen? Kann man sich das Heilige Land nicht aufteilen und friedlich miteinander leben?

Um den Konflikt besser zu verstehen, ist es gut, ein wenig genauer in seine Geschichte und Hintergründe zu sehen. Wir wissen alle von den biblischen Hintergründen: Das Volk Israel wurde von Gott gebildet und als Zwölf-Stämme-Bund in Kanaan angesiedelt – mit der Verheißung, dass eines Tages ein Messias kommen werde, der das Volk erlösen würde.

Als aber in Jesus von Nazareth dieser Heiland erschien, erkannten große Teile des Volkes, besonders die Führerschaft der Hohenpriester, Schriftgelehrten und Pharisäer, ihn nicht an, sondern ließen ihn als „Gotteslästerer“ kreuzigen.

Im Jahre 70 n. Chr. sammelte sich eine fanatische Befreiungsbewegung, um das Volk und Land aus der römischen Besatzung zu befreien. Dieser Aufstand endete mit der vollkommenen Zerstörung des Tempels und der Stadt Jerusalem. Zigtausende Juden fanden den Tod. 

Und noch einmal wurde unter einem selbsternannten „Messias“ namens Bar Kochbar im Jahre 136 ein Aufstand gewagt, der mit der endgültigen Zerstörung Jerusalems endete. Nicht einmal der Name blieb damals erhalten. Nun wurden unter dem römischen Kaiser Hadrian alle Juden aus Jerusalem und dem Hl. Land vertrieben: Kein Jude durfte diese Stadt und dieses Land noch betreten.

Damit begann die Zerstreuung der Juden in alle Welt. Nach der großen Wende unter Kaiser Konstantin im Jahre 313 wurde das Hl. Land mehr und mehr christlich besiedelt, es wurde dann Teil des Oströmischen Reiches unter den Kaisern von Konstantinopel.

Im 7. Jahrhundert begann der „Islamische Sturm“ im Vorderen Orient, der schließlich das gesamte Oströmische Reich zerstörte und islamisierte. Jerusalem wurde nun eine „heilige“ Stadt des Islam und an Stelle des Jüdischen Tempels wurde der islamische „Felsendom“ und die „Al-Aksa-Moschee“ als drittes Hochheiligtum des Islam (nach Mekka und Medina) errichtet.

Im 12. bis 14. Jahrhundert versuchten die Kreuzzüge aus Westeuropa, das Land wieder dem Islam zu entreißen, was letztendlich nicht gelang. Aber nun begann für die Juden in Europa eine tragische Zeit: fast überall wurden sie drangsaliert, vertrieben oder gar ermordet (Judenprogrome).

Im 19. Jahrhundert entstand die „Zionistische Bewegung“ mit dem Ziel, dem jüdischen Volk eine gesicherte Heimstätte zu schaffen. Diese Bewegung bekam einen entscheidenden Auftrieb durch die Judenverfolgungen der Nazis und es gelang mit Hilfe der westlichen Mächte, vor allem Englands, den jüdischen Staat zu errichten.

Am 14. Mai 1948 erklärte Staatspräsident Ben Gurion die Unabhängigkeit des jüdischen Staates.

Am selben Tag erklärten alle arabischen Nachbarstaaten den Israelis den Krieg. Erstaunlicherweise aber konnten die Juden sich verteidigen und den Staat festigen. Hatte man gehofft, dem jüdischen Volk Sicherheit und Frieden zu bringen, so geschah jedoch nun wieder das Gegenteil.

Die aus dem jüdischen Staatsgebiet vertriebene arabische Bevölkerung formierte sich als „Palästinenser“, die von nun an als Flüchtlinge hauptsächlich in Jordanien und dem Libanon in großen Lagern oder Ghettos leben; sie wurden von den anderen Arabischen Staaten nie integriert. Die größten sind der Gazastreifen und das „Westjordanland“. Und nun sind „die Juden“ für sie nichts als verhaßte Eindringlinge und Besatzer.

Eine „Zweistaatenlösung“ kommt nun für keine Seite in Frage: Für die Israelis nicht, weil ein Palästinenser-Staat ein immerwährender Feindstaat wäre, und außerdem: Weil Gott ihnen das ganze Land gegeben hat.

Für die Palästinenser kommt eine Teilung nicht in Frage, weil sie einfach den Juden das Lebensrecht in diesem „ihrem“ Land absprechen. Sie beanspruchen das ganze Land mit ihren „heiligen Stätten“ in Jerusalem, genau wie ihrerseits die Juden. Wirklich ein unlösbarer Konflikt.

Kommentare

5 Kommentare

  1. Die Gründung des Staates Israel kann man vergleichen mit einem Bienenstock der von Hornissennestern belagert wird. War keine gute Idee.

  2. Es gab ja mehrfach -schon bei der Staatsgründung Israels 1948- das Angebot an „die Palästinenser“ auf ein eigenes Staatsgebiet. IMMER wurde das von deren Seite abgelehnt. Weil sie n i c h t einen Teil wollten, sondern IMMER ALLES. Sie wollten Israel „ausradieren“ und das ganze Gebiet Israels einnehmen. Zur Frage in der Überschrift die Antwort: NEIN, es wird niemals Frieden geben zwischen Israel und „den Palästinensern“. Oder besser gesagt: Einen SCHEIN-Frieden für 3 1/2 Jahre in der letzten, der 70. Jahrwoche, nach Daniel 9. 3 1/2 Jahre ist die Mitte dieser letzten, 7-jährigen 70. Jahrwoche. Dann beginnt die „große Bedrängnis Jakobs“.

  3. Wenn sich die Nicht-Juden weltweit über die Geschichte der Juden umfassend und objektiv informieren und darüber aufklären würden, könnte es Frieden geben.

    Wie lässt sich echter Judenhass und Judenverachtung erklären? Ich meine hier NICHT das Wort „Antisemit“, das manche heutzutage als Schimpfwort für alle gebrauchen, die anderer Meinung sind als sie.

    Die Zerrbilder bezüglich der Juden und die leider in der zweitausendjährigen Geschichte wirklich oft anzutreffende Ausgrenzung der Juden durch das Christentum sind nicht zu rechtfertigen, wenn man den Gesamtheilsplan Gottes sieht, wie Er ihn im Alten und Neuen Testament entwickelt hat.

    Der Schöpfer hat den Menschen in Seinem Ebenbild und zu sich hin geschaffen. Mit einem freien Willen, durch den der Mensch sich für oder gegen Gottes Liebesangebot entscheiden konnte.

    Der Mensch hat sich im Garten Eden gegen Gott, gegen seine Freiheit in der Nähe Gottes und für eine absolute, illusorische und letzten Endes selbstzerstörerische Freiheit entschieden, für die er nicht geschaffen wurde.

    „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Der Jude Jesus, Gottes Sohn und der im Alten Testament verheißene Messias, lehnt keine Menschen ab, weder Juden noch Nichtjuden.

    Er ist die personifizierte Wahrheit und weil alle Menschen nicht in der Wahrheit leben, kann er der Wahrheit nur zum Sieg verhelfen, indem Er als der Wahre für alle Menschen in die Bresche springt.

    Wenn wir etwas als moralisch böse beurteilen, muss es auch das Gute geben, sonst gäbe es das Böse nicht, und es muss ein gültiges Moralgesetz geben, nach dem Gut und Böse unterschieden werden können.

    Wenn es im Menschen ein von der Schöpfung her angelegtes Moralgesetz gibt, muss es auch einen Moralgesetzgeber geben. Es gibt eine letzte moralische Instanz für Gut und Böse. Es gibt einen obersten Richter.

    Es ist der Gott, der in der ganzen Bibel gesprochen hat – ein Gott der Gerechtigkeit und Wahrheit, der die Menschen, die er für die freiwillige Liebe zu Ihm geschaffen hat und die sich gegen ihn entschieden oder Ihn ignoriert haben, wieder zu sich zurückbringen will.

    Er hat einen Heilsplan innerhalb der menschlichen Geschichte entfaltet, in dem Juden und Nichtjuden eine Funktion haben. Es ist völlig abwegig, einen Gegensatz zwischen Juden und Christen zu entwickeln, wie es in oberflächlicher Selbstgerechtigkeit leider in der Geschichte oft geschehen ist.

    Er ist der Gott, der in der Bibel gesprochen hat – ein Gott der Gerechtigkeit und Wahrheit.

    Er gibt uns Menschen, trotz unserer Verkehrtheit nicht auf. Er liebt uns. Und deshalb gibt es eine Stelle in der Menschheitsgeschichte, wo Wahrheit und Liebe ein Rendezvous haben. Das ist am Kreuz von Golgatha, wo der gerechte Gott den Gott-Menschen Jesus für uns sterben ließ.

    So blieb er seinem Wahrheitsanspruch als moralische Instanz des Universums gerecht, bestrafte unser aller Vergehen, völlig unabhängig davon, wer wir sind, und wir gehen frei aus und werden gerecht gesprochen, wenn wir diese Liebestat für uns annehmen und uns dann von seinem Wort und Geist mit Ihm in Liebe zu Ihm und allen Menschen verbinden lassen.

    Er erniedrigte Sich für uns so sehr, bis zum Tod für die Wahrheit, um uns, wenn wir es wollen, aus unserer Verderbtheit und Niedrigkeit zu erhöhen und zu Seinen Kindern zu machen.

    Darum brauchen wir nicht mehr andere erniedrigen, um uns in unseren Augen und in den Augen anderer zu erhöhen.

    Jetzt wollen sich die Menschen durch eine weltumspannende Herrschaft wieder gegen Gott erheben.

    https://tkp.at/2022/04/21/der-pandemievertrag-macht-die-who-zur-weltregierung/#awb-
    oc__25782

    HARARI DER PROPHET DES WEF:

    https://www.gemeindenetzwerk.de/?p=19135
    Yuval Noah Harari – Prophet des antichristlichen Imperiums

    https://www.youtube.com/watch?v=SVsm_NwTh6Q
    Warum Harari irrt – Hartls Senf

    Das Volk der Juden war und ist das „Hinweisschild“ auf den Gott und Schöpfer, den ein großer Teil Seiner Menschen ignorieren oder sogar bewusst ablehnen.

    Solange die Menschen Gott ablehnen, lehnen sie oft auch das „Hinweisschild“ ab, dass den Weg zu Ihm zeigt.

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