Aus dem März-Editorial von Dr. Rafael Korenzecher (Chef der Jüdischen Rundschau):
Während in unseren Städten wieder jüdische Einrichtungen bewacht werden müssen, während Polizisten vor Synagogen stehen und jüdische Kinder lernen, ihre Identität besser nicht allzu offen zu zeigen, erklärt uns die Politik nun mit staatsmännischem Ernst einen „Tag gegen Islamfeindlichkeit“. Ausgerechnet am 15. März – mitten im Ramadan.
Ein Gedenktag wird etabliert – nicht etwa für die Opfer islamischen Terrors in Europa, nicht für die Ermordeten von Nizza, Berlin oder Wien, nicht für die zahllosen verfolgten Christen und Juden in islamisch dominierten Ländern. Nein, ein Gedenktag gegen die angebliche Feindlichkeit gegenüber einer Religion, die in vielen Teilen der Welt selbst keine Andersgläubigen duldet. 
Ein Gedenktag für Terroropfer ist mehr als überfällig.
Stattdessen wird rund um den Ramadan seit Jahren ein staatlich orchestrierter Ausnahmezustand veranstaltet. Ministerpräsidenten posieren beim Iftar, Rathäuser werden illuminiert und Grußbotschaften über sämtliche Kanäle verbreitet.
Dabei wäre eine nüchterne Betrachtung angebracht.
Der Ramadan ist nicht nur eine spirituelle Fastenzeit. Er ist historisch auch der Monat, in dem – nach islamischer Überlieferung – die ersten militärischen Siege Mohammeds stattfanden. Die Schlacht von Badr im Jahr 624, ein zentrales Ereignis islamischer Frühgeschichte, fiel in diesen Monat.
Dass religiöse Selbstvergewisserung und politischer Machtanspruch im Islam nie sauber getrennt waren, ist keine „islamfeindliche“ Behauptung, sondern historische Realität.
Wer das ausblendet, betreibt Geschichtsklitterung.
Während hierzulande über „Islamophobie“ diskutiert wird, riskieren im Iran Frauen ihr Leben gegen den Kopftuchzwang. Während in Deutschland Beleuchtungsaktionen für den Ramadan organisiert werden, verschwinden in Teilen des Nahen Ostens die letzten christlichen Gemeinden. Während unsere Parlamente über Sensibilität sprechen, explodieren in europäischen Hauptstädten Bomben im Namen Allahs. 
Es geht nicht um Muslime als Menschen. Es geht um eine Ideologie, die in ihrer politischen Ausprägung mit den Grundfesten einer freiheitlichen, säkularen Ordnung unvereinbar ist. Diese Unterscheidung wird systematisch verwischt.
Wer auf islamistische Gewalt hinweist, gilt als „islamfeindlich“. Wer auf Integrationsdefizite aufmerksam macht, wird moralisch abgekanzelt. Wer die Vereinbarkeit bestimmter religiöser Normen mit unserem Grundgesetz hinterfragt, wird in die Nähe von Extremisten gerückt.
Das Ergebnis ist eine Atmosphäre der Einschüchterung. Nicht Muslime werden pauschal diffamiert, sondern Kritiker wie auch die Jüdische Rundschau werden diszipliniert.
Es ist bezeichnend, dass wir keinen nationalen Gedenktag für die Opfer islamistischen Terrors haben. Kein staatlich begangenes Erinnern an die Ermordeten des Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz. Kein kollektives Innehalten für die Juden, die in Europa wieder unter Polizeischutz leben müssen.
Stattdessen wird eine Debatte moralisch umgedreht. 
Eine freie Gesellschaft muss Kritik aushalten – auch Religionskritik. Das Christentum hat sie über Jahrhunderte erfahren. Das Judentum kennt sie seit Jahrtausenden. Warum soll ausgerechnet der Islam davon ausgenommen sein?
Das ist das Gegenteil von Aufklärung.
Es ist Zeit, statt über „Islamfeindlichkeit“ über die Feindlichkeit des Islam gegenüber Freiheit, Frauenrechten, religiöser Pluralität und jüdischem Leben zu sprechen.
Deutschland steht erneut an einer Wegscheide. Es kann weiter im Chor der Beschwichtigungsrhetorik mitsingen oder endlich zu jener klaren, wertegebundenen Politik zurückkehren, die einst das Fundament der westlichen Ordnung bildete.
Purim lehrt: Rettung kommt nicht durch Beschwichtigung des Bösen, sondern durch Mut. Möge dieser Mut tragen.
Quelle und vollständiger Artikel hier: https://juedischerundschau.de/article.2026-03.kolumne-des-herausgebers-dr-r-korenzecher.html





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19 Kommentare
Religiöses Mobbing an Schulen (vor allem durch muslimische Kinder und Jugendliche)
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/expertin-nennt-religi%C3%B6ses-mobbing-alltag-an-schulen/ar-AA1YBP3T?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=69b51a727ab740389cd18d843fe2e105&cvpid=9f914c20af6b444ef5c2cfa065738b4f&ei=9
Esslingen: Auch nicht-muslimische Kinder feiern Ramadan
https://www.msn.com/de-de/video/other/esslingen-auch-nicht-muslimische-kinder-feiern-ramadan/vi-AA1Yyug0?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=69b53dbe032840ef965763ad069d4e5b&ei=21
Siehe auch von Hans-Peter Raddatz das Buch „Von Gott zu Allah?“.
Die Kinder werden systematisch indoktriniert.
Also auch HERR Dr. KORENZECHER bekäme an den “ christlich … L A C K I E R T E N Unterweisungs-A N S T A L T E N https://www.youtube.com/watch?v=Y22s5RPm_-I “ von D – B – K und E – K – D auch heute noch ( !!! ) ganz sicher KEIN BEIN AN DIE ERDE. 🙁 🙁 🙁 🙁 🙁
So, so !!!!!!!!
HABE ich es nicht GESAGT ???
https://philosophia-perennis.com/2026/03/12/studie-fast-jeder-zweite-muslim-in-deutschland-tendiert-zum-islamismus/
Ein erschreckende Studie,
https://www.bild.de/politik/inland/motra-monitor-entsetzen-ueber-neue-islamismus-studie-69b291d3ee2a063baa583ca2
Alle müssen endlich aufwachen.
Diesen Skandal hat jemand bei der Bild gemeldet und so kam
das an die Öffentlichkeit.
https://www.welt.de/vermischtes/article69ac3a7f10f264d5597773cb/kleve-eklat-an-ramadan-muslimische-schueler-fordern-klassenkameraden-auf-pausenbrote-heimlich-zu-essen.html
Hoffentlich beschweren sich viele darüber.
Mein Opa pflegte zu sagen; “ Wer sich nicht wehrt, behält nicht sein Pferd.“
An der zunehmenden Islamisierung ist nicht nur die Politik schuld.
Jeder einzelne ist daran beteiligt. Alle können etwas tun, oder auch
etwas sein lassen. Nicht nur jammern.
Aber überlegen, was ist zu tun, das die Islamisierung nicht noch
schlimmer wird. Manchmal sind es Kleinigkeiten.
Ich nenne nur ein kleines Beispiel: Ein Hausbesitzer muss keine
Wohnung an Moslems vermieten. Eine Sache von vielen.
Tja, dann ruft auf, die Juden- und Israel-freundlichste Partei zu wählen: AfD. Cdu und csu als Grenzöffner schleusen doch seit 2015 massenweise Feinde Israels ins Land — 1000 x schlimmer, als özdemir je sein könnte, ist die Hagel-cdu.
Auf PP gerade gelesen, Selensky, der mit den europäischen Verdienstorden gekürt wurde, bedrohte Victor Orban und dessen Familie mit dem Tod, weil dieser den Geld- und Goldschmuggel Europas in die Ukraine auffliegen ließ und sich wehrt, noch mehr Geld in der korrupten Ukraine zu versenken und sich nicht erpressen lassen will von diesem Politclown Selensky, der den Hahn der Druschba-Ölleitung zudrehen will, findet in Ungarn kein Machtwechsel statt.
Sehr gut und wahr, was Sie schreiben. Meine volle Unterstützung hierfür! Nur wenn ich das als Deutsche sage, werde ich ins rechte Lager gesteckt, so schlimm ist es schon…
BAWÜ lässt sich Özdemirs deutschen Islam verkaufen, einen deutschen Islam gibt es nicht, Herr Özdemir. Das Buch „Nathan der Weise“ vom Juden Gotthold Ephraim Lessing habe ich auch gelesen und es war mir einleuchtend, da Isaak der Schriftgelehrte und sein Bruder Ismail als Nicht-Schriftgelehrter sich eigentlich vertragen müssten durch die gleiche Abstammung.
Lessing, der nie islamische Länder kennen gelernt hatte, beging wie wir den Fehler, zu glauben, dass die Schwestern Christentum und Islam mit dem Judentum als Mutter sich vertragen müssten, sowohl Christentum und Islam gingen wesentlich später als Ismail und Isaak hervor und wie in der biblischen Geschichte Kain und Abel, wo Kain Abel erschlug, ist es auch mit Religionen, die Rivalen sein können.
Der bis dato mündlich überlieferte Islam wurde vom Feldherren Mohammed für seinen Machterhalt umgeschrieben, wo er Christen und Juden im Koran als Affen und Schweine bezeichnet, die man als Ungläubige verfolgen und töten müsse. Da nun Schiiten und Sunniten sich wie einst in Bagdad mit Sprengkraft um die Nachfolge Mohammeds streiten, ist es völlig abwegig, im einstigen christlichen Abendland, wo seit dem Mittelalter Juden und Christen zusammenlebten, von einem deutschen Islam zu faseln.
Wahr ist allerdings, dass mit dem Import radikaler islamischer Gotteskrieger es jüngst eine deutsche Schule in Potsdam gibt, die versucht, den Koran in Richtung Aufklärung auf zu weichen, bei der Ausbildung von Imanen und Imaminnen, doch das ist eine Mixtur, die radikal Gläubigen nicht gefällt und wo diese nach AUFKLÄRUNG STREBENDEN MUSLIME Wie Seran Ates mitten in D. mit der FATWA, dem Tode bedroht werden.
Özdemir aus einer kurdischen Familie stammend, müsste doch wissen, wie Türken stets das kurdische Volk bekämpften, da stelle ich mir den islamisch geläuterten Özdemir schon vor, wenn die Claudia Roth als deutsch-türkische Politikerin mitbestimmen möchte und dann noch die radikal Sprenggläubigen, die über DITIB ihren Arm aus saudischen Ländern ausstrecken.
Über die POSTMODERNE, betone POSTMODERNE Bordstein-Schwalben-EKD, die anatomische Frauen zum menschlichen Lustobjekt abwertet, braucht er sich wegen Widerspruch keine Sorgen machen. BAWÜ kann es wohl nicht abwarten, in das islamische Mittelalter zurück zu kehren.
Wenn nicht einmal „die Kirche“ den Islam richtig wahr nimmt.
Es gibt zwei Privatoffenbarungen, die weltgeschichtliche Bedeutung haben, die Verkündigung an die Jungfrau Maria in Nazareth und die andere, gut 600 Jahre später, an den Kaufmann Mohammed auf dem Berg Hira. Das Entscheidende sind die beiden Boten, der Erzengel Gabriel und der „Engel Gibril“, und das völlig gegensätzliche Verhalten.
Warum wird dieser immer sofort mit Gabriel gleich gesetzt, obwohl sie zwar im Wesen, aber absolut nicht im Charakter gleich sind?
Genaueres, Adelgunde Mertensacker >Der Prophet Allahs< seite 27 ff.
Frau Küble hat recht: wir sind als Christen gefragt, für Wahrheit zu zeugen, nicht Regierungen oder andere Institutionen! Wir sind auch aufgefordert, die Wahrheit Jesu in die Welt hinein zu bringen, die Wahrheit, die allein frei macht! Und auf den wesentlichen Unterschied aufmerksam zu machen: es kann nur in dem EINEN Frieden geben: in Jesus Christus, dem Sohn Gottes!
ABSOLUT BRENNEND “ von Bedeutung “ !!!!!!!!
https://www.youtube.com/watch?v=iNwSYZFhYaU
https://www.youtube.com/watch?v=9lh0QeNzrhQ
https://www.gerhard-hess-verlag.de/produkt/umerziehungsrepublik-buntland/
https://www.gerhard-hess-verlag.de/produkt/der-grosse-bluff-die-68er-und-der-islam/
E R G Ä N Z U N G :
https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/linke-und-islamisten-stehen-seite-an-seite/
https://www.welt.de/debatte/plus256079570/Identitaetspolitik-Die-gefaehrliche-neue-Allianz-zwischen-Linken-und-Islamisten.html
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-stellen-sich-westliche-linke-so-oft-auf-die-seite-des-radikalen-islam-110799588.html
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/chronik/demonstration-radikale-linke-und-islamisten-gemeinsam-gegen-israel/
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/heidi-reichinnek/fragen-antworten/warum-tut-sich-die-linke-so-schwer-mit-einer-klaren-islamismuskritik-und-wie-kann-die-linke-verhindern-dass
Er hat ja recht. Aber er soll sich an die deutsche Regierung und andere politisch Verantwortlichen wenden und nicht an „die Deutschen“. Ich kann nur sagen: Annahme verweigert.
Guten Tag,
die Leser der Jüdischen Rundschau sind nun einmal Deutsche – und wenn politisch Verantwortliche dabei sind, umso besser.
Schließlich gehört die Regierung auch zu den Deutschen.
Es geht um die Sache selbst, die berechtigt ist, wie Sie selber schreiben – und nicht darum, welchen Einfluß jemand in Berlin ausüben kann.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Aber wer hat den nun diese „deutsche Regierung“ gewählt? Waren es nicht „die Deutschen“? Selbst zwischen dem Tor und dem Tor gibt es einen Größenunterschied. Der eine ist der Tor, der irgendwo hingeht und der andere (der größere), der dem Tor bedenkenlos folgt. Deshalb meine ich, dass der Adressat stimmt, auch wenn das einige von uns nicht so gerne hören möchten.