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Jutta Ditfurth beklagt „geringe“ Zahl der Abtreibungen und beleidigt Lebensrechtler als „sexistische A…löcher“

Von Felizitas Küble

Die frühere grüne Politikerin Jutta Ditfurth erklärte bereits 1988 im Alter von 36 Jahren, ihre zwei Abtreibungen seien für ein „lustvolles, knapp zwanzigjähriges Geschlechtsleben relativ wenig.“  

1991 verließ sie die Grünen, deren Bundessprecherin sie in den 80er Jahren war, und beklagte eine angebliche „Rechtsentwicklung“ der Partei. Ditfurth war sodann einige Zeit als ehrenamtliche Funktionärin der Gewerkschaft „IG Medien“ aktiv.

25 Jahre nach der Einführung des reformierten §218 beschwert sich die ultralinke Publizistin darüber, daß es in Deutschland  – wie sie meint – so „wenige“ Abtreibungen gäbe; sie spricht gar von einer „auf verrückte Weise niedrigen Zahl“.

Dabei geht sie von der ohnehin unrichtigen Zahl von rd. 100.000 Abtreibungen aus (aber selbst dies wären eben 100.000 zuviel!), die sich aufgrund der Daten des Statistischen Bundesamtes ergeben; die tatsächliche, weitaus höhere Abtreibungszahl würde auf den Abrechnungen der Krankenkassen beruhen, welche die vorgeburtlichen Kindestötungen entweder direkt oder indirekt (über staatliche Fonds) finanzieren.

In einem am heutigen Dienstag (30.6.2015) veröffentlichten Gespräch mit dem „Deutschlandradio“ verdeutlicht Ditfurth, daß ihr die derzeitige Abtreibungsfreiheit noch lange nicht weit genug geht; vielmehr seien die minimalen gesetzlichen Rest-Bestimmungen zugunsten des Lebensschutzes eine „Giftquelle“ und der §218 ein „verfluchter Paragraph“, weil er den Frauen die „Entscheidung über ihre Sexualität und über ihre sexuelle Reproduktion“ nicht selbst überlasse. 

Abgesehen davon, daß der §218 sich in keiner Weise in die „Sexualität“ als solche einmischt, bleibt die Entscheidung über die sogenannte „sexuelle Reproduktion“  – also die Fruchtbarkeit   – ebenfalls der Frau überlassen, allerdings vor der Zeugung menschliches Lebens; der Staat nimmt lediglich (in einem bedauerlich geringen Ausmaß) eine Art Restverantwortung für das Lebensrecht des ungeborenen Kindes wahr, wie es das Bundesverfassungsgericht von ihm ausdrücklich verlangt hat.

Ditfurth erklärt außerdem, die zweifachen Abtreibungen seien ihr nicht schwergefallen: Die Entscheidung „war einfach klar“, sagt sie und beschwert sich sodann über den angeblich wachsenden „Einfluß“ der Lebensrechtler, die sie nicht nur als „rechtspopulistische Bewegung“ bezeichnet, sondern öffentlich als „sexistische Arschlöcher“ beleidigt.  

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Kommentare

24 Antworten

  1. Siehe auch den Internetauftritt der Wertkonservativen Eva Hermann zur Thematik und die christliche Psychologin Christa Meves und den „Bund Katholischer Ärzte“ (BKA) Deutschland und die Epoch Times Deutschland Zeitung und den Internetauftritt des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger mit seiner „Philosophia Perennis“ usw. usw.

    Aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch Zeit-Fragen Magazin, siehe auch ältere Artikel im Archiv zur Thematik Abtreibung und Gender und Euthanasie und Bioethik und Eugenik

  2. Siehe auch den Internetauftritt der Wertkonservativen Eva Hermann zum Thema Abtreibung und die christliche Psychologin Christa Meves und den „Bund Katholischer Ärzte“ (BKA) Deutschland und den Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger mit seiner „Philosophia Perennis“.

  3. Wer weiß, vielleicht galt damals in den 80er Jahren allgemein (!) bei einem ausgiebigen zwanzigjährigen Sexualleben, das wir niemanden abstreiten möchten, außer diversen Abtreibungen eine einmalige Aidsinfektion auch als normal?
    Wenn Tötungen ungeborenen Lebens in den 80er Jahren als Kollateralschaden bezeichnet wurden, war zu Beginn der Aids-Welle eine Infektion vielleicht ebenso normal. Wie dumm nur für die 80er Jahre-Generation, daß man damals erfahren mußte, dass man Aids nicht abtreiben kann?

  4. Diese Frau muss man einmal in der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main erlebt haben. Sie bezeichnet uns alle als „Käsbleichgesichter“ , weil wir weiße Haut haben und keiner regt sich darüber auf. Wie krank das alles ist, aber Jesus sagte ja: „Die Kranken brauchen den Arzt.“

  5. Diese Frau hat keinen Respekt vor dem menschlichen Leben. Und so eine erdreistet sich, uns moralische Vorhaltungen zu machen?
    Nach meiner Auffassung ist menschliches Leben heilig und tierisches Leben schützenswert.

  6. Bisher haben die Kinder die Renten der “Alten” bezahlt. Soll doch jetzt mal >Die frühere grüne Politikerin Jutta Ditfurth< ihre nach Betriebsunfällen abgetriebenen Föten für ein “lustvolles, knapp zwanzigjähriges Geschlechtsleben“ IHRE Rente zahlen lassen. Die dürfte dann ziemlich großzügig ausfallen. Oder sollte ich mich irren?

  7. Die Frau wäre…nicht weiter erwähnenswert. Ihre Aussagen jedoch sind aktueller denn je – allerdings in einer ganz anderen Sprache und anderer Umgebung. Im Klartext: Genderideologie mit über 200 Lehrstühlen an deutschen Hochschulen und Unis und die Frühsexualisierung der Kinder unter dem grün-roten Deckmantel „Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Forderung nach Ehen für alle inkl. Polygamie und Verharmlosung der Pädophilie.
    Nahezu alles aus diesen dunklen Ecken zielt ab auf die Zurückdrängung oder gar Zerstörung der Familie, auf Teile der Gesellschaft, Änderung der Kindererziehung hin zu schamlosen, leicht verführbaren und politisch beliebig (ver)formbaren Jugendlichen, die sich nur noch über sexuelle Eigenarten definieren können. Dieser Prozess ist voll im Gange, siehe die Gesetzesvorlagen rot-grüner Landesregierungen u.a. Wo bleibt der entschiedene Widerstand der Kirchen und sogenannter christlicher Parteien?

    1. Guten Tag,
      Ihr Leserkommentar wurde nicht freigeschaltet, weil wir bei aller Kritik an den Äußerungen von J. Ditfurth bitte auf der sachlichen Ebene bleiben wollen. Als Christen lehnen wir den Irrtum ab, aber nicht die Irrenden.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

  8. Danke Herr Jesus, daß Du auch Jutta Ditfurth liebst!
    Herr erbarme Dich ihrer und sei allen gnädig, die wie Jutta ihre Menschlichkeit dem rotgrünen Linksfaschismus geopfert haben…

    1. Das genuegt leider bei Jutta nicht mehr. Jesus sagte auch: … dann halte auch die linke Wange hin ….Besser waere zu beten: Herr, bitte nimm sie in Deine Arme auf und zwar so schnell wie moeglich, damit sie die Welt nicht noch mehr in die Irre fuehrt !

  9. Nun, Frau Ditfurth hat schon einmal einen Prozess verloren, weil sie Herrn Elsässer als „rechts“ verleumdet hat. Dumme Menschen werden es eben nie begreifen ! Vielleicht findet sich jemand und zieht dieses Wesen nochmals vor den Kadi !!!

    1. Guten Tag,
      meines Wissens hat sie Herrn Elsässer nicht (nur) als „rechts“ bezeichnet (das wäre harmlos!), sondern als „glühenden Antisemiten“ und verlor den Prozeß.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

  10. Hätten schon ihre Eltern, bzw. ihre Mutter so gedacht und einmal (mehr) abgetrieben, dann wäre das doch ganz im Sinne der dann niemals geborenen Jutta Ditfurth gewesen. Und nach ihren eigenen Meinungsäußerungen zu urteilen, wäre das absolut richtig gewesen und sicher für niemanden ein Verlust… Oder, Frau Ditfurth? Ich denke, in letzter Konsequenz würden Sie selbst das auch nicht so gewollt haben…

  11. Zum Glück ist dieses provozierende und zugleich infantile Gequatsche von JD nicht satisfaktionsfähig. Auf dem destruktiven Niveau ist kein Diskurs möglich.

    Auch die Ausdrucksweise ist unter der Gürtellinie und offenbart einen vulgären, anmaßenden Charakter, der sich nicht zügeln will.

    Wären Männer klug, würden sie mit einer solchen Dame erst gar nicht lustvoll verkehren, so entstünden auch keine Kinder, die sie dann leichten Herzens töten kann.

    1. Zum Glück ist sie längst in der Post-Fruchtbarkeitsphase angekommen.
      So bleibt vieles auf ganz natürlichem Weg ungeschehen.

  12. Hallo, diese „Frau“ ist des Aufregens nicht wert, schade um die investierte Energie. Wenn sie nicht immer wieder einmal derartigen Schwachsinn von sich geben würde, würde sie ja keiner mehr wahrnehmen und kennen muß man sie meiner Meinung nach auch nicht. Schickt lieber Liebe in diese Welt des Chaos und des blanken Wahnsinns und nehmt die Leute mit auf einen Friedensweg, halt christliche, wirkliche Werte. Damit meine ich das nicht religionsbezogen, sondern menschlich und auf „Alles“ Leben dieses Planeten bezogen. Vielleicht entdeckt dann auch eine Frau wie J. D. den göttlichen Funken in sich.

  13. Grüss Gott

    was soll man dazu sagen…. ich bin froh, dass mir mein Seelenleben wichtiger ist als wie meine geistige bedingtheit ….

    ich möchte darauf hinweisen, dass das vertrauen in Gott und dessen Gerechtigkeit wesentlich effektiver ist als über diese armselige Ditfurt zu urteilen oder gegen sie zu wettern ….

    Gott benötigt Anhaltspunkte, um entsprechend richten zu können … soll sie mal machen, die wichtige Mamsell

  14. Man sollte solche Leute wie Frau Ditfurth als das bezeichnen, was sie wirklich sind, naemlich als Linksfaschisten.
    Die Dezimierung der – vor allem weniger begueterten – Bevoelkerung ist eine urfaschistische Idee.

  15. Da Renten (Krankenkassen und soziale Leistungen) von nachfolgenden Generationenen bezahlt werden, sollte man Frau Dittfurt von diesen Vergünstigungen ausschließen. Vielleicht erleichtert ihre Einstellung zum ,,lustvollen Sexualleben“ dann auch noch in höherem Alter, ihren Lebensunterhalt anderweitig zu ,,verdienen“.

    1. Man kann sie von Vergünstigungen nicht ausschließen, da sie im Bundestag war, hat sie die auf Lebenszeit, die die Steuerzahler aufbringen müssen. Davon haben wir ca. 2500 in Berlin.

  16. „Einfach nur köstlich, wenn Politchaoten ausrasten“

    Zitat
    … die sie nicht nur als “rechtspopulistische Bewegung” bezeichnet, sondern öffentlich als “sexistische Arschlöcher” beleidigt.
    Zitat Ende

    Es ist einfach nur köstlich, wenn solche Leute dermaßen die Fassung verlieren und öffentlich in die Niederungen ihres „Sprachschatzes“ greifen müssen.

    Diese Frau ist so kaputt und kann einem nur leid tun. Ihr eigener Vater ( Hoimar von Ditfurth ) sagte über sie, dass sie überheblich sei.

    mfg

    1. Nun ja, H.v. Ditfurth war ihr Vater, daher hat er sehr, sehr milde über seine Tochter geurteilt. „Überheblich“ ist ja fast schon sanftes Streicheln , schaut man sich ihre unfassbaren Respektlosigkeiten und menschenverachtenden Ergüsse an.

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