Aus einem Artikel der WELTWOCHE:
Kardinal Gerhard Müller hat die westlichen Gesellschaftsmodelle, das technokratischen Machtstreben und die staatliche Übergriffigkeit massiv kritisiert. In einem Interview mit der Zeitung Die Welt warnt der ehem. Präfekt der Glaubenskongregation vor einem Zerfall der moralischen Grundlagen Europas: «Jetzt implodiert, was in den 1960er-, 1970er-Jahren ideologisch aufgebaut wurde.»
Der 76-jährige Theologe wird besonders deutlich in Bezug auf die deutsche Regierung, die aus seiner Sicht mit der LGBTQ-Ideologie in geistige Bereiche eingreife, die ihr nicht zustehen: 
„Ein Staat, der sich für religiös neutral erklärt, hat weder die Legitimation noch die Kompetenz, sich in ethische und religiöse Fragen einzumischen. Stattdessen übertritt aber die Politik dieses Prinzip und nennt ihre Weltanschauung Wissenschaft.“
Die derzeitige Form des Liberalismus sieht Müller kritisch. Die heutigen Finanzmagnaten würden darunter verstehen, dass sie «frei von moralischen Gesetzen und nur ihrem Profit gegenüber verantwortlich» sind. «Erst nehmen sie die Menschen aus, akkumulieren ihre Reichtümer, dann schwingen sie sich zu Mäzenen auf.»






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14 Antworten
Wissen plus Wahrheit gleich Weisheit für Dienstag, 13. Januar 2026
Der HERR spricht: Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden.
1.Samuel 2,30
Jesus sprach: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
Johannes 14,23
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Alles was zu Christus lenkt bringt den Heiligen Geist und das Lebendige – das Leben.
Kardinal Müller warnt mit Recht vor der Technokratie.
Man kann es sich schwer vorstellen, warum sich nicht alle Menschen informieren, solange das Internet noch in vielen Ländern frei zugänglich ist.
https://tkp.at/2023/07/11/leben-im-zeitalter-der-zensur-und-des-technokratischen-totalitarismus/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=daily-notification
https://www.youtube.com/watch?v=cNlonftm2GQ
Gunnar Kaiser: Schöne neue Welt – Technokratie und Transhumanismus im 21. Jahrhundert
https://tkp.at/2023/06/14/transgender-als-vorstufe-zum-transhumanismus/
Technokratie weltweit im Aufbau: Wie im Osten, so auch im Westen, Expresszeitung 51
https://tkp.at/2025/03/18/filmpremiere-in-wien-die-technologien-des-transhumanismus/
https://tkp.at/2022/12/09/der-transhumanismus-im-krieg-gegen-alle-religionen/
https://www.auf1.shop/products/transhumanismus-krieg-gegen-die-menschheit/?utm_source=wochenblick
Der „schöne“ Gerhard… Viel zu schade für den Zölibat..
Ein Beispiel für einseitige Stellungnahme zugunsten einer IDEOLOGIE ist das „Gender – Schulpapier“, das trotz Kritik, ja Protest mehrerer Bischöfe als Stellungnahme der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht wurde:
https://christlichesforum.info/kritik-am-gender-papier-der-dbk-bischof-voderholzer-schliesst-sich-bischof-oster-an/
Der Text, interessant das Glossar, S.44ff:
https://www.dbk-shop.de/media/files_public/166bf6581adb9d49f8f6460292162a6f/DBK_1258.pdf
https://stefan-oster.de/geschaffen-erloest-geliebt-kommentar/
Inzwischen regt sich weiterer WIDERSTAND:
P E T I T I O N von Citizen.go:
„STOPPT DAS QUEER- PAPIER FÜR KATHOLISCHE SCHULEN
https://citizengo.org/de/el/16916-stoppt-das–queer-papier–f%C3%BCr-katholische-schulen?
„Was steht in dem Queer-Papier?
Lehrer müssten bedingungslos mitmachen, wenn ein verwirrtes Kind sich für transsexuell oder nicht-binär hält oder sich sonst in irgendeiner Weise für “queer” erklärt. Auch die Mitschüler würden aufgefordert, den erfundenen Namen eines Schülers zu verwenden und so zu tun, als gehöre derjenige zum anderen Geschlecht.
Kampfbegriffe der LSBT-Lobby wie „Heteronormativität“ oder „Cis“ würden unkritisch in den Unterricht übernommen.
Pubertätsblocker, Hormone und Geschlechtsoperationen werden in der Handreichung als “geschlechtsangleichende Maßnahmen” und als Heilmittel einer angeblichen Geschlechts-Inkongruenz dargestellt.
Die kirchliche Sexualmoral wird als „Gegenstand intensiver innerkirchlicher wie gesellschaftlicher Diskussionen“ abgetan.
Der ganze Unterricht soll “inklusiv” umgestaltet werden und eine “Vielfalt sexueller Identitäten” abbilden – nicht einmal im Fach Biologie dürften Lehrer mehr die Wahrheit sagen.
Aber die unumstößliche Wahrheit ist, dass sich der Mensch sein Geschlecht nicht aussuchen kann. Man wird als Mädchen oder Junge geboren; es gibt nichts Drittes und keine Geschlechtsumwandlung.
Das müssen Lehrer in der Schule klar aussprechen dürfen. Die Queer-Ideologie hat im Unterricht nichts verloren. “
Der Entwicklungspsychologe Dr. Markus Hoffmann stellt dem Konzept der Sexualpädogogik nach Sielert, wie sie einseitig im DBK Papier gefordert wird, andere, modernere Konzepte gegenüber, die BINDUNG und den ERZIEHUNGSAUFTRAG und das ERZIEHUNGSRECHT DER ELTERN betonen:
Welche Form der Sexualpädagogik brauchen Kinder. Vortrag „Brennpunkt Familie“, Dornbirn 9.11.25
https://www.youtube.com/watch?v=v-UWGQ_ONGA
https://www.dijg.de/artikel/niemand-ist-im-falschen-koerper-geboren Dr. C. Vonholdt
MÄNNLICH, WEIBLICH, DIVERS..
Auf derselben Welle surft das „Rahmenkonzept Sexuelle Bildung im Erzbistum Hamburg“, das ab Schuljahr 26/27 umgesetzt werden soll und sich auf „Erkenntnisse der Humanwissenschaften“ nach dem Konzept Uwe Sielerts (Kentler – Schüler) beruft.
https://kseh.de/wp-content/uploads/2025/06/KSEH_Rahmenkonzept_Sexuelle_Bildung.pdf#:~:text 33 Seiten
S. 9 ff, gekürzt:
„Das Konzept bezieht sich auf die Erkenntnisse der Humanwissenschaften und der modernen Theologie sowie den Diskurs um die Handlungstexte des Synodalforums IV „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“. Sexualität betrachten wir nach dem Sexualwissenschaftler Uwe Sielert, emeritierter Professor für Sexualwissenschaften an der Christian-Albrechts Universität zu Kiel, als „allgemeine Lebensenergie, die sich des Körpers bedient, aus vielfältigen Quellen gespeist wird, ganz unterschiedliche Ausdrucksformen kennt und in verschiedenster Hinsicht sinnvoll ist“
Darunter verstehen wir Folgendes:
• „Sexualität ist eine allgemeine Lebensenergie“
• „Sexualität bedient sich des Körpers“
4 Sinndimensionen von Sexualität
1. IDENTITÄTSASPEKT: Sexualität ist Teil der Identitätsentwicklung, zu der das Erleben der eigenen Person gehört: Wer bin ich als Junge oder Mann, als Mädchen oder Frau oder als nichtbinäre Person? Dabei ist zu bedenken, dass der Mensch schon von Beginn an
ein sexuelles Wesen ist.
2. BEZIEHUNGSASPEKT: .. auch ausdrückt in Sexualität, die wir nicht ausschließlich heteronormativ als Sexualität zwischen Mann und Frau verstehen. Auch die Liebe gleichgeschlechtlicher Partner ist ein Ausdruck von Freundschaft, Verlässlichkeit, Treue und Hilfestellung im Leben.
3.LUSTASPEKT: ..Sexualität vermag über Leidenschaft oder Ekstase, Kraft zu spenden
4. FRUCHTBARKEITSASPEKT: Sexualität ist eine Leben spendende Kraft, .. im übertragenen, weiteren Sinn, z. B. als Kreativität oder Engagement…“
Das Konzept mit dem Titel „Männlich, weiblich, divers: Rahmenkonzept für sexuelle Bildung an den katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg“ stehe „in erheblichem Widerspruch zur verbindlichen Sexuallehre der katholischen Kirche“, kritisieren Alumni des katholischen Sophie – Barat – Gymnasiums
https://demofueralle.de/2025/06/19/protest-gegen-lsbt-bildungsplan-im-erzbistum-hamburg/
Ein kleiner Fehler ist eingebaut: WELT statt WELTWOCHE.
Guten Tag,
die Sache stimmt schon: Die Auszüge sind aus der Schweizerischen WELTWOCHE (siehe Link ganz unten), die sich wiederum auf das Interviews Müllers mit der WELT beruft, wozu ebenfalls verlinkt ist.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
@Matthias Uebbing: und in den Unionsparteien… deshalb sind diese für Christen auch nicht mehr wählbar.
Doch, Koalition von CDU/CSU und AfD. Noch braucht die AfD das Korrektiv durch die Union, weil sie es (noch) nicht kann, alleine. Sie können es noch so oft wiederholen, wie Sie wollen… Union für Christen nicht wählbar… Und wenn Sie es noch hundertmal schreiben, dadurch wird es nicht richtig.
Daran arbeiten EU und deutsche Politiker bereits, am Zerfall des Christentums und ihre unterstützenden Kleriker*innen. Man erinnere nur an den queeren antichristlichen Kirchentag der EKD in Hannover, die anatomische Frau herabgewürdigt zum Lustobjekt als Flinta für alle queeren Sex-Spielarten verfügbar. Die EKD schafft sich ab, es sei denn, ein kleiner Widerstand in der EKD wehrt sich und bekennt sich zu Christus.
Dass diese Hoffnung mehr als vage ist, liegt daran, dass sie von staatlicher Kontroll- und Einflussnahme finanziell abhängig sind. Im Gegenzug förderte das SPD Familienministerium besonders islamische Gemeinden. Christliche Kultur sind unsere Werte und die kann man beim Totalversagen der Kleriker, die sich staatlich anbiedern, auch beschützen, indem Kirchen und christliches Erbe durch einen Kulturfonds geschützt werden ohne Konkordat, wo sich Theologen wieder unabhängig vom Konkordat vor ihrer anvertrauten eigenen Herde bewähren müssen, die Freiheit des Christentums zu leben.
Die Stasi und andere Dienste haben (bis 1990) ganze Arbeit geleistet. Sie haben besonders die Kirchen massiv unterwandert, um sie von innen zu zerstören. Die kommunistische Unterwanderung ist im ganzen Westen zum großen Problem geworden. So läßt sich auch die China-Freundlichkeit erklären. Das Klimaabkommen von Paris ist letztlich ein Geschenk an das kommunistische China. Trump hat dies alles erkannt und steuert gegen. In Europa sind wir leider noch nicht so weit.
Möge er gehört werden, der kluge Kardinal! Ob es nicht alles schon viel zu spät ist?
Für “ Umkehr und Neuanfang “ ist es N I E zu spät !!!
Diejenigen welche diesen Zerfall hervorrufen, sind L I N K E Kräfte, u.a. in der DBK, ZDK, Diözesanrat, BDKJ, KJG & Co. !!!