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Kardinal Müller zum Kreuz-Skandal von Münster: Verbohrter Atheismus in Aktion

Bei den Grünen gehört der Kampf gegen das Christentum seit ihren Anfängen zur DNA der Partei. Kein Wunder, daß die Partei seit jeher gegen christliche Symbole in der Öffentlichkeit allergisch reagierte, zumal gegen Kreuze in amtlichen Gebäuden, wie bereits 1995 während der monatelangen Debatte um das Kreuz in den Schulen erkennbar wurde.

Das Auswärtige Amt der grünen Politikerin und Außenministerin Baerbock ließ in Münster für die Zeit des G7-Gipfels das altehrwürdige Kruzifix im Rathaus-Friedenssaal entfernen, was zu empörten Reaktionen auch in nichtkirchlichen Kreisen und im Ausland geführt hat.

Der frühere Bischof von Regensburg, Kardinal Gerhard Müller, hat dem liberal-konservativen Webportal „Tichys Einblick“ ein kurzes Interview gegeben und sich auch zur Causa Münster geäußert.

Das Magazin titelt: Die Kreuzentfernung beinhalte laut Müller eine „Verhöhnung von Religionsfreiheit“ und „antichristliche Symbolpolitik“.

Dazu erklärt der ehem. Präfekt der Glaubenskongregation: „Nur verbohrte Ideologien missbrauchen die Staatsgewalt, um den Raum der Öffentlichkeit mit ihrem Atheismus totalitär in Besitz zu nehmen.“

Der Kirchenmann erläuterte zudem unmißverständlich:

„Europas Werte wurzeln im christlichen Bild vom Menschen als Person, der eben deshalb nicht ein willenloses Objekt der Staatswillkür ist.
Jedem Verantwortlichen für das Wohl des deutschen Volkes sollte es zu denken geben, dass bisher nur die beiden atheistischen Diktaturen auf seinem Boden das Kreuz Christi aus öffentlichen Räumen aggressiv entfernt haben.
Welche Botschaft vermittelt man den Staaten, die das fundamentale Menschenrecht auf die Religionsfreiheit von Christen und Andersgläubigen verhöhnen, wenn man in Deutschland mit dem Kreuz eine antichristliche Symbolpolitik betreibt?“

Quelle für die Zitate: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/kardinal-mueller-ratskreuz/

Foto: Bistum Regensburg

 

Kommentare

6 Antworten

  1. Wer vor Gott kniet, kann vor Menschen gerade stehen! Danke A. Rosebrock!
    Ein wunderbarer Wahlspruch und eine hervorragende Erklärung für die Inschrift am Berliner Schloss.
    Auch dafür, warum Gott in der Verfassung so wichtig ist. Wenn Gott dort erwähnt ist, dann gibt es keine Leerstelle, die ein Führer oder eine Ideologie einnehmen kann und vor der man knien muss und von der man sogar – tatsächlich oder medial – hingerichtet wird.
    Nur vor einem liebenden Gott kann sich der Mensch frei hinknien, weil er weiß, dass er nicht vernichtet wird als Knieender. Knieend müssen und mussten Tausende und Abertausende den Tod empfangen, supplex heißt kniend, supplicium war der Inbegriff der Todesstrafe.
    Diese Liebe Gottes aber geht auf den knieenden Menschen über und macht ihn stark und tapfer: Er kann Widerstand leisten gegen diabolische Ideologien und Gesetze, gegen Mainstreame und Zeitgeiste – siehe unsere Blutzeugen aus den vergangenen Jahrhunderten, besonders die des 20. Jahrhunderts, deren Lebenszeugnisse unter die Haut gehend zusammengetragen sind in dem 2bändigen Werk „Zeugen für Christus“, Märtyrer des 20. Jahrhunderts, Hg von Helmut Moll im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz. Nehmen Sie diese Bände zur Hand, wir brauchen sie wohl bald. Die Berichte lesen sich viele wie Dramen und Kriminalgeschichten.
    Wenn Gott erwähnt wird, wenn ein Kreuz öffentlich hängt, so ist das auch eine Mahnung: So gehen tagtäglich Menschen miteinander um, so richten sie sich zugrunde, ohne Mitleid, ohne Herz, ohne Gnade. Nur Gott aber kann den Menschen aus seiner Schuld retten: Die Schuld ist zu groß – die angehäuften Untaten über die Tausende von Jahren – , daraus retten und erlösen kann nur ein Gott. Eben Jesus Christus.
    Das hat nichts mit Privilegien zu tun, nichts mit einem „imaginären Wesen“ , das man nicht braucht. Das hat mit Nachdenken und Demut als Mensch zu tun.

  2. Guter und nachahmenswerter Wahlspruch! Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer aus der Riege der grünen Amtsinhaber vor Gott niederkniet. Jedenfalls hat keiner der grünen und roten (?) Minister bei der Vereidigung es über die Lippen gebracht: „So wahr mir Gott helfe“. Meines Wissens war Christian Linder der Einzige. Dem Vornamen nach dürfte er aus einem christlichen Elternhaus stammen.

  3. Die staatliche Gleichbehandlung von Atheismus und allem Religiösem ist Wahrung des Menschenrechtes auf Religionsfreiheit. Idealerweise, wie ich schon beim Kreuzurteil „Karlsruhes“ darlegte, werden in öffentlichen Räumen auch Möglichkeiten für weltanschauliche Äußerungen geschaffen, die dann aber Frewillige bezahlen müssen. Freiheitswidrig ist die zwangsweise Finanzierung durch Steuerzahler.

  4. Das ist ein gutes Wort, danke.
    Der WIDERSTAND gegen die despotischen Systeme und Unrecht, das Eintreten für Minderheiten, WAHRHEIT und gegen zu viel IdeoLOGie, kam und kommt bis heute vielfach von Christen.
    „Wer vor Gott kniet, kann vor Menschen gerade stehen.“
    Mein Wahlspruch seit Jahrzehnten. „Vorbilder“ Dietrich Bonhoeffer und Sophie Scholl, sowie Martin Luther.

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