Aus einem Bericht der BERLINER ZEITUNG:

Das Bundesgesundheitsministerium sorgt mit einem Tweet für Aufregung. In dem Twitter-Beitrag heißt es: „Eine von 5000 Personen ist von einer schweren Nebenwirkung nach einer COVID19-Impfung betroffen.“
Diese Zahl ist falsch.
Im Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) heißt es: „Die Melderate betrug für alle Impfstoffe zusammen 1,7 Meldungen pro 1000 Impfdosen, für schwerwiegende Reaktionen 0,2 Meldungen pro 1000 Impfdosen.“
Die PEI-Angaben beziehen sich demnach auf einzelne Impfdosen, nicht auf geimpfte Personen.

Sodann heißt es im ZDF unter der Überschrift „Was wir aktuell zu Impfnebenwirkungen wissen“, dass der Kassenärztlichen Bundesvereinigung im Vergleich zum PEI noch höhere Zahlen möglicher Impfreaktionen vorliegen: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-nebenwirkung-impfung-schaeden-100.html

Das liege daran, so das ZDF, dass sie mehr Nebenwirkungen erfasst: Ans PEI werden nur Verdachtsfälle gesundheitlicher Schäden gemeldet, die über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehen. Die Kassenärzte zählen hingegen sowohl übliche als auch meldepflichtige Beschwerden: „Bis Ende Juni kamen sie so auf 2.487.526 Patienten mit Impfnebenwirkungen.“

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/news/schwere-nebenwirkungen-gesundheitsministerium-veroeffentlicht-falsche-zahlen-paul-ehrlich-institut-corona-impfung-biontech-karl-lauterbach-li.248896