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VkdL kritisiert geplante Proteste des BDKJ

Mit großer Freude und voller Überzeugung begrüßt der VkdL (Verein katholischer deutscher Lehrerinnen) in Essen die Verleihung des renommierten Josef-Pieper-Preises an den US-amerikanischen Bischof Robert Barron (siehe Foto).

Als intellektuell profilierter Theologe, versierter Prediger und Initiator zahlreicher missionarischer Projekte verkörpert Bischof Barron wie kaum ein anderer den Geist Josef Piepers: die Verbindung von Glauben, Vernunft und kulturellem Engagement.

Umso befremdlicher nehmen wir die öffentliche Kritik u. a. des Diözesankomitees in Münster, der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) sowie einiger Münsteraner Professoren und insbesondere die geplante Mahnwache wahr, zu welcher der BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) aufgerufen hat.

Diese Proteste richten sich nicht gegen ein konkretes Fehlverhalten, sondern gegen die theologische und gesellschaftliche Positionierung Bischof Barrons – eine Position, die tief in der kirchlichen Lehre verwurzelt ist und innerhalb des Spektrums legitimer katholischer Meinungsäußerung steht.

BILD: Hier demonstriert der „katholische“ BDKJ gemeinsam mit ultralinken Abtreibungsaktivisten gegen den Marsch für das Leben in München

Die Preisverleihung an Bischof Barron ist keine Provokation, sondern eine Würdigung seines geistlichen und intellektuellen Beitrags zur gegenwärtigen Kirche.

In einer Zeit wachsender Polarisierung innerhalb wie außer-halb der Kirche mahnt er zur Besonnenheit, zur Treue zur Tradition und zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit den Herausforderungen unserer Zeit.

Wir sehen in der geplanten Mahnwache und den damit verbundenen öffentlichen Angriffen nicht nur eine Geringschätzung des Preisträgers, sondern auch eine besorgniserregende Tendenz zur Einschränkung der Meinungsfreiheit innerhalb der Kirche.

Pluralität und Dialog sind dann glaubwürdig, wenn sie auch Stimmen aushalten, die nicht dem Mainstream folgen – gerade dann, wenn sie argumentativ stark und pastoral verantwortet auftreten.

Wir rufen daher zur Sachlichkeit, zur gegenseitigen Achtung und zur offenen Debatte auf. Bischof Barron verdient Respekt – nicht nur wegen seiner herausragenden intellektuellen Leistungen, sondern auch wegen seines unermüdlichen Einsatzes für eine missionarische Kirche, die nicht sich selbst, sondern Christus verkündet.

Die Verleihung des Josef-Pieper-Preises ist ein starkes Zeichen für die Freiheit des Denkens innerhalb der katholischen Kirche.

Wir stehen geschlossen hinter dieser Entscheidung.

Quelle: Pressemeldung des VkdL

 

Kommentare

3 Kommentare

  1. Barron ist kein unabhängiger Kämpfer für den katholischen Glauben, sondern repräsentiert ein System. Ein System Kirche, das sich dem Kirchenzerstörungsprogramm des 2. Vatikanum verschrieben hat. Es scheint, als würde Barron noch Werte vertreten, doch er fährt auf dem gleichen Dampfer wie die Modernisierer, auch wenn er in die andere Richtung schaut. Und der Dampfer fährt ohnehin genau in die Richtung, die diejenigen vertreten, die ihn jetzt ob seiner Rückschrittlichkeit anklagen.

    In ein paar Jahren werden sie beruhigt sein, dann hat das System die letzten Bastionen geschleift. Und Barron dient diesem System als Marionette, um die totale Verdrehung des Katholizismus ohne Widerstände seitens der Konservativen durchzusetzen. Ich habe das hier schon einmal etwas ausführlicher erläutert. Ich glaube nicht mal, dass Barron das merkt. Er hat einen ganzen Stab von Helfern und Assistenten um sich, die den Anschein einer unbesiegbaren Glaubensburg aufrechtzuerhalten versuchen. Mit Lehrinstituten und Theologiekursen, in denen unzählige Dozenten angeblich den katholischen Glauben weitergeben. Auf jeden Fall besteht Grund zu bezweifeln, dass Pieper selbst dieser Ernennung zugestimmt hätte.

    1. Zitat: „In einer Zeit wachsender Polarisierung innerhalb wie außer-halb der Kirche“ Du schreibst: „Kirchenzerstörungsprogramm des 2. Vatikanum“ Man hat mich lange genug auf gloria.tv schreiben lassen, dass ich viel von Kampfbegriffen wie V2-Sekte lesen konnte. Diese Spezialkatholiken (ein Widerspruch in sich) meinen damit die ganz normale alltägliche Katholische Kirche. Es ist mir ein Rätsel, wie man nur dermassen verpeilt sein kann.

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