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KINDER sind ein GESCHENK des EWIGEN

Geordnet ist die Kinderschar,
Wie Orgelpfeifen steht sie da.
Nur einer tanzt aus dieser Reih‘,
Matthias liegt im Korb dabei.

Noch keiner hat es je geseh’n,
Daß Orgelpfeifen waagrecht steh’n.
Doch können wir euch sicher sagen,
Auch waagrecht kann der Ton anschlagen.
.
Fünftonmusik war zwar geplant,
Jedoch, als hätten wir’s geahnt:
Der liebe Gott, der weiß, was klingt,
Und wollte, daß ein sechster singt.
.
Der Mensch, der denkt, doch Gott, der schenkt,
Es ist seine Weise, daß er lenkt.
Warum er’s tut, das weiß nur er,
Wir nehmen’s an und freu’n uns sehr!
.
Dieses Gedicht und das Foto ihrer sechs Kinder sandte uns eine Leserin, Lebensrechtlerin und frühere Ferienhelferin

Kommentare

5 Antworten

  1. Kinder sind ein Geschenk des Herrn – wieviel Freude schenkt diese Sicht.
    Danke für alle, die davon Zeugnis geben und ein Zeichen sind , dem widersprochen wird – und damit in bester Gesellschaft ! ( Lk 2,34 )

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/dann-bestimmt-der-staat-wer-die-eltern-ihres-kindes-sind/
    Die Pläne der Ampelkoalition zerstören den bisherigen Begriff von Familie, der in der Regel auf der biologischen ( genetischen ) Elternschaft gründet. Leihmutterschaft, Eizellspende, Mehrelternschaft und Vielehe bringen ein Potential an Verwirrung, Verunsicherung mit sich, das man nur noch als “ Entwurzelungsprogramm für kommende Generationen“ bezeichnen kann.

  2. Shalom, sehr schönes Bild . Bei uns war das auch so . Wir waren auch mit 6 Kindern in der Familie. Die Fotos wurden immer so mit uns gemacht. Selten Einzelfotos. Wenn wir Familienfeiern haben, machen wir uns einen Spass daraus, uns wieder so aufzustellen. Nur die Größen bekommen wir nicht mehr hin , die Jüngeren haben uns überholt. Ich habe die Dritte genauer betrachtet, weil das meine Platz als Orgelpfeife war.

    1. .
      „Dieses Gedicht und das Foto ihrer sechs Kinder sandte uns eine Leserin, Lebensrechtlerin und frühere Ferienhelferin“ (F.K.)

      Man könnte meinen, dass dieser kurze Hinweis genügt hätte, dass mit diesem „sehr schönes Bild“ etc. eine „Lebensrechtlerin“ kämpft.

  3. Geordnet ist die Kinderschar,
    Wie Orgelpfeifen steht sie da.
    Nur einer tanzt aus dieser Reih‘,
    Matthias liegt im Korb dabei.
    Noch keiner hat es je geseh’n,
    Daß Orgelpfeifen waagrecht steh’n.
    Doch können wir euch sicher sagen,
    Auch waagrecht kann der Ton anschlagen.
    .
    Fünftonmusik war zwar geplant,
    Jedoch, als hätten wir’s geahnt:
    Der liebe Gott, der weiß, was klingt,
    Und wollte, daß ein sechster singt.
    .
    Der Mensch, der denkt, doch Gott, der schenkt,
    [Es] s´ist seine Weise, daß er lenkt.
    Warum er’s tut, das weiß nur er,
    Wir nehmen’s an und freu’n uns sehr!

    Eine ebenso poetische, aber doch um eine Nuance andere Sicht wie die der Lebensrechtlerin auf ihre Kinderschar in einer Familie hat ein Gedicht einer nicht unbedeutenden, aber einer größeren Öffentlichkeit weitgehend unbekannten Lyrikerin im Einschlaflied: Schlafe, schlaf mein Kind.

    Hedvig Fornander kam vor Jahrzehnten aus ihrem Geburtsland Schweden nach Deutschland, um vielleicht hier den Glauben zu finden oder besser: ihn vielleicht zu erlernen, von dem sie im Katechismusunterricht gehört hatte, dass es ihn gibt, bzw. irgendwo oder irgendwann gab, der aber in der Staatskirche Schwedens für sie nicht mehr zu finden war.

    Ich kann bestätigen, dass sie ihn, obwohl „anders als erwartet“, in ihrem relativ kurzen Leben gefunden und allerdings – wie nicht anders zu erwarten – wie ihr Meister vor 2000 Jahren in seinem Land, das ihn weitgehend ablehnte, unter Schmerzen erlernt hatte.

    Dies wenigstens zu wissen und auch die Tatsache, dass sie – der Not gehorchend – unverheiratet blieb und im Sinne der „Gottesliebe“, die recht verstanden sich in „Nächstenliebe“ verleiblichen muss, nicht nur vorübergehned auch in Familien mit Kindern aushalf, finde ich notwendig, um Hedvigs Blick, den sie zudem mit dem eines „Papi“ zu vertauschen vermag, der sinnend auf das Produkt seiner Lenden schaut, aber gleichzeitig in größeren Zusammenhängen denkt, verstehen zu können.

    Schlafe, schlaf mein Kind

    Schlafe, schlaf mein Kind,
    mach die Augen zu geschwind.
    Still es wird in unserm Haus,
    schläft das Kind und schläft die Maus,
    raschelt´s in den Bäumen,
    ´s Kind kann ruhig träumen.

    Eines Tages auf der Welt
    kamst du, hast uns nicht erwählt;
    bist nur da und schaust uns an,
    fragst wohl, was ein Papi kann:
    ärmer als ein Zeisig,
    reicher als ein König.

    Wär das Kind alleine da,
    könnt´s vom Himmel nichts erfahrn.
    Schau, deine Geschwister schon
    freuten sich, b´vor du geborn:
    blonde, braune Köpfe,
    Mädchen, hübsch mit Zöpfen.

    (Hedvig Fornander, 1937-1989)

    Was ist an dem Blick auf ihre Familie anders als bei dem der Lebensrechtlerin, deren Sicht im Blog des CF beileibe nicht zu unrecht unter dem Titel „KINDER sind ein GESCHENK des EWIGEN“ hervorgehoben wird?

    Es ist kein anderer Blick. Es ist ein zutiefst menschlicher und ein mit dem der ähnlich poetisch begabten Lebensrechtlerin verwandter. In beiden Gedichten wird er heruntergebrochen auf ein alltägliches Maß.
    Dort ist es die Situation der Familie der Lebensrechtlerin, die den Nachzügler trotz anderer Lebensplanung als Gott-geschenkt freudig gottergeben annimmt.

    Hier ist es die Situation des Vaters, der sein Kind zu Bett bringt. Dabei schaut er es an. Er möchte,
    dass es möglichst bald zur Ruhe kommt und suggeriert auch diese Ruhe im ganzen Haus. In dem Augenblick steigen in ihm Gedanken auf, die das Kind und seine Person betreffen. Das Kind konnte sich seine Eltern nicht aussuchen. Es ist einfach da. Machtlos. Rechtlos. Ganz und gar auf Hilfe angewiesen.
    Das ist die natürliche Situation eines jeden Menschen. Und das ist – in der gläubigen Reflexion – die Situation eines jeden Menschen, die Erlösungs-bedürftig benannt ist. Jedes Menschenkind hat zwar Eltern, aber die sind – letztlich – ebenso unbedarft wie ihr Kind, das aus ihrer Verbindung hervorging: gleich, ob diese von wirklicher Liebe bestimmt war oder mehr oder weniger das Produkt sinnenhafter Lust war. Das meint: „Papi – ärmer als ein Zeisig“, insofern er zwar freier als ein Vogel über die Lebensweitergabe verfügen kann, aber anderseits (begabt mit Verstand) sich eingestehen muss/müsste!, dass er trotzdem nicht der „Schöpfer“ des Lebens ist. –

    Dennoch aber ist er wegen der Tatsache, dass aus seiner geschlechtlichen Verbindung (von Mann und Frau) etwas von der Qualität „Mensch“ ihn jetzt im „Augenblick“ an“schaut“, „reicher als ein König“. (2. Strophe).
    [Das meint – auch – das (mehr oder weniger unreflektierte) gläubige Urteil: „Kinder sind ein Geschenk …“]
    Diesen gläubigen Gedanken führt dann die 3. Strophe unter dem Signalwort „Himmel“ näher aus. Aber mehr zurückhaltend, nur andeutungsweise, verhüllt in scheinbar „nur“-sozialer Sprechweise. Christus-gläubig meint „Himmel“ mehr als nur die Einlösung der Verantwortung am sozial-bedürftigen Mit-Menschen. (Oder auch die freudige Annahme eines „Nachzüglers“) Es meint das „Geschenk“ das dem Kleinkind schon in der „Taufe“ vermittelt wird, aber nur dann wirksam reifen kann, wenn es Eltern (Taufpaten) hat, die die Wirklichkeit eines „Himmels“-Raums vermitteln wollen und können, indem sie selber als erweiterte Familie den Glauben der Kirche Christi leben: jeden Sonntag im Hören auf das ausrichtende WORT und das Genährtwerden durch die Kommunion mit solchen, die das Taufleben einander mitteilend vorleben. Und das unter der realen Sicht, dass auch der Gläubige „Sünder“ ist und auf sakramentale Vergebung und Buße angewiesen ist und bleibt.

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