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Der hl. Athanasius (295 – 373) war Bischof von Alexandrien in Ägypten und ein großer Kirchenlehrer. Besonders bekannt ist er für seine Verteidigung der Gottheit Christi während der arianischen Wirren.
Hier folgt ein Ausschnitt aus einer Predigt des Kirchenvaters:

Weshalb musste gerade das Wort Gottes, der Logos selbst, Mensch werden? Die Heilige Schrift gibt uns den Grund dafür mit folgenden Worten:
„Denn es war angemessen, dass Gott, für den und durch den das All entstanden ist und der viele Söhne zur Herrlichkeit führen wollte, den Urheber ihres Heils durch Leiden vollendet“ (Heb 2,10).

Mit diesen Worten wird uns deutlich gemacht, dass es keinem anderen zukam, die Menschen aus dem Verderben zu erretten, in das sie gefallen waren, als dem HERRN, der sie am Anfang erschaffen hatte. 

Durch das Opfer seines Leibes hat ER das Gesetz, das auf uns lastete, aufgehoben und uns einen neuen Anfang des Lebens geschenkt, indem ER uns die Hoffnung auf die Auferstehung gab.

Denn wenn der Tod durch Menschenschuld über die uns geherrscht hatte, so ist ER doch durch die Menschwerdung des Wortes Gottes vernichtet worden, und das Leben ist auferstanden, wie der von Christus erfüllte Apostel sagt:

„Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden“ (1 Kor 15,21-22).

Nun sterben wir nicht mehr wie Verurteilte; sondern in der Hoffnung, von den Toten aufzuerstehen, erwarten wir die allgemeine Auferstehung, die Gott uns zu seiner Zeit offenbaren wird, ER, der ihr Urheber ist und uns diese Gnade schenkt.

Kommentare

8 Kommentare

  1. Mit Angst und Schmerz dazu zwingen zu bekennen, daß Jesus nur ein Mensch ist: gelingt es dem h e i l i g e n A t h a n a s i u s durch die Synode von Sardica, die bulgarische Hauptstadt Sofia, ‚343‘, der Methode jedes Martyriums etwas entgegenzusetzen? Die FRAGE ist in der Geschichte sofort weitergegeben an die Epoche der Märtyrer der Sassaniden in Persien, und von dort an das Heilige Land und die Weltgeschichte überhaupt und steht dann als jene des h e i l i g e n A n t i p a s von P e r g a m o n im Gebiet von T r o j a in der ‚Apokalypse‘ des Jüngers, welchen Jesus liebt und welcher bei Jesu letztem Abendmahl an Jesu Brust liegt, ‚2,13‘, und eben des Übergangs nach Thrakien, Sofia, vor uns? Aber WARUM ist dem Gedanken Raum zu geben, daß es eine FRAGE der MUSIK ist – hier, https://www.youtube.com/watch?v=it_8ZaDiQKE , in dem neuen Video über den M ä r t y r e r C h a r l e s J a m e s K i r k , in dem die Kopfbedeckung mit Aufschrift der Mom seiner Kinder Dr. h. c. Erika Kirk vorne zu sehen ist?

  2. Schnee von gestern. Auch die christliche Religion leugnet die Gottheit Christi immer mehr, macht sich die Sichtweise anderer Religionen zu eigen und stuft IHN auf eine Art „vorbildlichen Menschen“ herab, macht sich in „ökumenischen“ Zusammenkünften mit heidnischen Religionen gemein – ein Glaubensabfall wie er im Buche steht. Die Geschichte wiederholt sich – man lese nach im Alten Testament. Alle Päpste bis mindestens zurück zu Paul VI. (gest. 1978) haben die Aushöhlung der Glaubensinhalte vorangetrieben, gestützt von den Kardinälen.
    Den Gläubigen wird durch Mißbrauch von Kirchenvätertexten eine Frömmigkeit vorgespielt, die längst kein Fundament mehr hat. Das will nur keiner wahrhaben.

  3. Der Logos kommt vor im Johannes-Evangelium des Neuen Testamentes der Bibel als Wort Gottes selbst und in der Areopag-Rede des Apostels Paulus auf dem Areopag in Athen. Wo der Apostel Paulus die beiden stoischen Philosophen Aratos und Kleanthes zitiert. Weiterhin in der „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes der Bibel. Auch die meisten heidnischen Religionen kannten und kennen einen höchsten Schöpfergott als Weltenschöpfer. Der „Logos“ ist dort in der griechischen Philosophie seine vernünftige göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos…der Logos hat vielschichtige Bedeutung. U.a. umfasst er auch die Bedeutung dessen, was das unpersönliche „Brahman“ und „Tao“ bzw. „Dao“ in Ostasien bzw. im fernen Osten im Hinduismus und im Taoismus bzw. Daoismus hat. Der Zugang in der griechischen Philosophie ist intellektueller, im Taoismus/Daoismus des chinesischen Universalismus deutlich intuitiver und auch in der Metaphysik des Hinduismus sowohl intuitiv als auch intellektuell erfassbar. Es sind HOCH-Kulturen. Bekannt ist diese Bedeutung des LOGOS aber durchaus auch ihnen.
    Es gibt bei den Thomas-Christen der Thomas-Kirche Indiens teilweise auch ein echt christliches Dhyana(m)-Yoga als spirituelle Meditation-Praxis. Das von drei vom Apostel Thomas zum Christentum bekehrten Brahmanen-Familien mit in das Thomas-Christentum eingebracht wurde. Dies basiert eben auf dem universellen Logos/Brahman. Wie auch die traditionelle indische Heilkunst Ayurveda. In der Bibel werden auch die Elementarkräfte bzw. „Tattwas“ erwähnt.
    Der Apostel Paulus zitierte in seiner Areopag-Rede im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen LOGOS, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“). Dieser Logos der Stoiker war bei ihnen das natürliche vernünftige göttliche Weltgesetz und die allgemeine natürliche vernünftige harmonische göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos.

    https://static.uni-graz.at/fileadmin/kath-institute/Neues-Testament/Apg17_28.pdf

    Die Apostelgeschichte, Kapitel 17

    https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/apg17.html

    Apg 17,28 „Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art.“

    Justin der Märtyrer knüpfte mit seiner Logos-Theologie an dieses Zitat des Apostels Paulus (neben dem Logos-Begriff des Johannes-Evangeliums im NT und der „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes) an, der Heilige Irenaeus von Lyon übernahm dessen Logos-Theologie von ihm und erweiterte sie noch. Der Heilige Irenaeus von Lyon zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes der Bibel hinzu. Erwähnenswert wäre auch noch der jüdische Theologe Philo(n) von Alexandria. Clemens von Alexandria nimmt in den Stromateis sehr ausführlich auf ihn Bezug. Eusebius erörtert die Frage nach den Therapeuten in Philons Vita Contemplativa und zitiert aus verlorenen Schriften Philons in der Praeparatio Evangelica. Auch Origenes, Gregor von Nyssa, Ambrosius von Mailand, Hieronymus und Augustinus hatten ihm vieles zu verdanken, besonders die allegorische Bibelauslegung.
    Ihre Fehler hatte auch die griechische Philosophie und Religion. (Pädophilie und Päderastie etwa, auch Wucher und eben die polytheistische Vielgötterei). Dennoch inkulturierte der Apostel Paulus die griechische Philosophie über den Logos und adaptierte das Christentum auch die griechisch-römische Kultur.

  4. Bibel, Losung und Lehrtext,
    Wissen plus Wahrheit gleich Weisheit für Mittwoch, 3. Juni 2026

    Der HERR macht die Blinden sehend.
    Psalm 146,8

    Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt.
    Lukas 7,22
    ———————–
    Alles was zu Christus lenkt bringt den Heiligen Geist und das Lebendige – das Leben.

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