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Klares Plädoyer für die Marktwirtschaft: Neuerscheinung zur ökonomischen Krise

Wer ein Buch mit einem Zitat von Ludwig Erhard beginnt, ist meist kein Vertreter des Wohlfahrtsstaates oder gar ein Sozialist.
Das ist auch hier so: Gunther Schnabl, der als Professor an der Universität in Leipzig lehrt und zu Deutschlands einflussreichsten Ökonomen zählt, ist Vertreter einer marktwirtschaftlichen Ordnung.
Jüngst ist von ihm ein sehr lesenswertes Buch über die wirtschaftliche Lage Deutschlands erschienen.

Die Zeit der unbeschwerten Schuldenmacherei und Umverteilung scheint beendet. Deutschland ist wieder der „kranke Mann Europas“. Die Wachstumsraten sind mau, die Innovationskraft lahmt und der Staat ist dysfunktional, was wir an der maroden Infrastruktur und der überbordenden Bürokratie merken.

Warum schwächelt dieses Land?

Die Antwort Schnabls geht über einfache Lösungen hinaus. Er fängt in der Nachkriegsgeschichte an, zeichnet das Wirtschaftswunder unter Ludwig Erhard nach und seine Erfolgsfaktoren, deren Grundlagen durch Walter Eucken und andere schon Jahre vor Ende des Krieges skizziert wurden. 

BILD: Ausgerechnet die Grünen plädieren per Wahlplakat für „Wirtschaft…ohne Krise“

Das vermeintliche Wunder war Ergebnis einer Wirtschaftstheorie, die auf eine konsequente Ordnungspolitik fußte und auf eine verlässliche und stetige Wirtschaftspolitik setzte. Verbunden mit der Einführung der Deutschen Mark entstand so der Wohlstand der Nachkriegszeit, zumindest in Westdeutschland.

Der Übergang von der DM zum Euro ist der erste Bruch dieser Entwicklung. Schnabl sieht in der Einführung des Euro einen wesentlichen Konstruktionsfehler, denn „eine Währungsunion kann nur dann auf Dauer reibungslos funktionieren, wenn sie auch eine gemeinsame Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik hat.“

Dieser Mangel zeichnete sich von Anbeginn des Euro 1999 ab.

Quelle und Fortsetzung der Buchbesprechung durch das „Team Schäffler“ hier: https://frank-schaeffler.de/sind-deutschlands-fette-jahre-vorbei/

Kommentare

5 Antworten

  1. Wir klammern zu sehr an alten Begriffen, am Wettstreit Sozialismus, Kapitalismus. Die Wahrheit ist viel schlimmer. Karl Marx lebte in der industriellen Revolution und unterlag mit Engels dem Irrglauben, wenn die Arbeiter sich durch Eigentum der anderen befreien, Bodenreform im Osten, wird es besser.
    Mir sagte jemand in der Familie einmal, gib dem Sozialisten ein Kapital, dann wird er wesentlich schlimmer sein als kapitalistische Ausbeuter als die Unternehmer selbst.
    Nun ja, wer unsere politischen Parteien sieht in ihrer Diäten und Nebendienstgier und Befreiung von Lasten, die der Bürger zu tragen hat, könnte auf diverse Gedanken kommen.
    Noch können uns die umerzogenen ideologischen Schreihälse als verzogene Wänster terrorisieren, aber wenn man nach Marx und Engel dem staatsmonopolistischen Kapitalismus/ Kommunismus die Türen geöffnet hat, endet es in der Sklaverei der Untertanen.
    Noch gibt es genug Brot, Fest und Spiele, da denkt man nicht logisch, dass es in einer Weltkonzerndiktatur enden kann, die unser Leben, ähnlich so wie in China diktiert. Dabei bemüht sich China neuerdings, nicht seine treuen Bürger zu erzürnen, in Deutschland lauert die Grüne Strafdiktatur.
    Alles hat sich die UNO unter den Nagel gerissen, einheimische Händler werden vertrieben und leben in Existenzangst, kommunale Versorgungseinrichtungen werden privatisiert, so dass die Engländer in Fäkalien baden wegen dem Kommerz der Profiteure, genau deshalb soll der Mittelstand und die Freiheit sterben, damit Konzerne ihre Finanzdiktatur ausleben können, man denke an Corona-Giftspritzen, durch politische Nebengehälter, die ungeprüft auf den Markt geworfen wurden.
    In Brüssel, beklagt das Baltikum zu Recht, sitzen jene Bürokraten, die eine gesunde Realwirtschaft und die Existenz der Bürger zu Tode würgen. Wir steuern blindlings in eine Konzerndiktatur, die unser Leben und Existenz regulieren will, Enteignung durch Finanzoligarche, die ihre Ideologie erzwingen wollen.

    1. Die Globalisten in der UN haben durch Sub-Organisationen sich die kommerziellen Pfründe aufgeteilt. So werden radikal Menschen aus Bangladesh aus den Touristen-Hochburgen umgesiedelt, für Migration ganze Stadtviertel auch in Deutschland geräumt, die Eliten wollen alles in Besitz nehmen und kontrollieren.

  2. Die Schweiz sehe ich als politisches Vorbild an, Finnland als steuerlich-soziales Vorbild, auch Japan hat sich ökonomisch erfolgreich u.a. an dessen Steuer-System orientiert.
    Siehe dazu Manfred Julius Müller und seine Bücher und Internetauftritte und Ideen für eine Lohnkostenreform, ich verweise u.a. auf seine Website „Mehrwertsteuererhöhung“ usw..

    Mehrwertsteuererhoehung (mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de)

    http://www.mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de/

    http://www.neo-liberalismus.de

    http://www.anti-globalisierung.de

    1. Jetzt bekomme wir auch noch Berieselungsfernsehen mit ökonomischen Experten, die mit artig gelernten ökonomischen Begriffen um sich werfen und auf Intellektuell mimen.
      Da könnte ich auch ewig fachsimpeln über Literatur bezüglich des RGW und ökonomischer Begriffe.
      Der Bück Dich Deutsche wäre angetan, der Realo Deutsche nicht, der Versuche sieht Ökonomie in die historische Rumpelkammer, ohne es zu begreifen, dass diese keine Zukunft hat, begeistert. Die Begriffsverwirrung dient allein der Tatsache, dass Keiner mehr durchblickt, was geschieht und indem man im Kaffeesatz rumwühlt, machen die neuen WEF-Diktatoren Nägel mit Köpfen.
      Das Wohl der Menschen hängt von der Ökonomie ab, Russland hat es verstanden und punktet mit 3,2 Prozent Wirtschaftswachstum, hier versucht man, aus Ökonomie eine verstaubte Wissenschaft zu machen, anstatt die Lebendigkeit der Ökonomie zu begreifen, die immer wieder neue Herausforderungen in sich trägt.
      Was macht die Schweiz richtig, sie hat das Geld der Diktatoren, um Deutschland auf zu kaufen und Deutschland wurde durch unsere unfähigen Wirtschaftsminister Altmeier, Zypries, Habeck zur Prostituierten der globalen Wirtschaft gemacht, wo meine Verwandten schon plärren kaufen und verkaufen, dass man etwas als Fundament erhalten muss, auf diese Idee kommen sie nicht.
      Schläfrig wie immer merkt der deutsche Trottel nicht, dass man im geopolitischen Wirtschaftskrieg, im Zeichen der Globalisierung ihm jegliche wirtschaftliche Existenzgrundlagen nimmt, um eine globale Konzerndiktatur zu errichten, dann ist es vorbei mit Brot, Fest und Spielen.
      Deutschland ist inzwischen Schlusslicht selbst in der EU, weil alle Firmen der REALWIRTSCHAFT auf Grund der spinnenden Politik in das Ausland abwandern und gerade in der REALWIRTSCHAFT WIRD DER MEHRWERT ERZEUGT; VON DEM DER WOHLSTAND DER MENSCHEN ABHÄNGIG IST. Ich brauche keine tausend Begriffe, um das zu erklären, ich muss nur hin schauen, um zu begreifen, dass Deutschland gerade dank dieser Politnieten abgeschlachtet wird.

  3. Sowohl die beiden großen Kirchen und manche kleinere Kirche und alle Parteien in den Parlamenten, besonders rot- grüne und die AfD, sind nicht marktwirtschaftlich.
    Übrigens sind auch fast alle deutschen Euro-Gegner – wie auch die AfD keinesfalls für eine Währungsprivatisierung, sondern für eine national-sozialisierte Währung. Den Fehler des Euros überschätzen sie regelmäßig. Der wirkte im Vergleich bisher gar nicht so schlecht. Manches schiebt man ihm in die Schuh, was Schuld der Regierungen ist…

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