Wie die Evangelische Zeitung online am 26.2.2025 berichtet, kritisiert der Betroffenenbeirat im Erzbistum Köln die geplante Darstellung von Missbrauch im Kölner Rosenmontagszug. Dies sei “ein erneuter Missbrauch unserer Verletzungen”.
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Erschreckend sei zudem, dass sexueller Missbrauch immer an der katholischen Kirche festgemacht werde. Auch die Familien seien große Tatorte. “Dazu wird geschwiegen”, so das Gremium von Opfern.
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Der Motivwagen zeigt einen jungen Messdiener vor einem Beichtstuhl stehend, aus dem sich der Arm eines Geistlichen reckt, der ihn mit einem lockenden Finger hineinbittet. Auf dem Beichtstuhl steht der Satz: “Jesus liebt dich”.
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Das Erzbistum Köln und der Kölner Stadtdechant Robert Kleine beklagen, Zuschauer könnten die Darstellung so verstehen, dass nicht Geistliche für die Verbrechen verantwortlich seien, sondern Jesus selbst.
Foto: Dr. Bernd F. Pelz




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3 Antworten
Aber es muss in Betracht gezogen werden, dass nicht nur Opfer missbraucht wurden, sondern Jesus selbst.
Die mit-“ arbeitenden “ Mitarbeiter*Innen bei diesem Druck-E R Z E U G N I S in Münster … machen ganz fleissig W E R B U N G für diese Angelegenheit … :
https://www.kirche-und-leben.de/artikel/missbrauch-kirche-karneval-koeln-wagen-rosenmontagszug-betroffene-lob-kritik
Amtsleiter Frank Hüppelshäuser hat sich wegen der Grenzüberschreitung des Persiflagewagens auf die Kirche in einem Brief an das Festkomitee Kölner Karneval gewandt.
https://www.erzbistum-koeln.de/news/Ist-das-lustig-oder-geht-im-Karneval-wirklich-alles/