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Kontroverse um charismatische "Heilungskonferenz" mit Ok Kyung Kim aus Südkorea

Eine charismatische „Fürbitte- und Heilungskonferenz“ mit einer Pastorin aus Südkorea hat in Hessen-Nassau zu einer innerkirchlichen Kontroverse geführt. Die Konferenz fand in den Räumen der Evangelischen Andreasgemeinde in Eschborn-Niederhöchstadt bei Frankfurt statt.
Auf Plakaten und in Anzeigen heißt es, daß bei solchen Veranstaltungen bereits Brust- und Kehlkopf-Krebskranke geheilt worden seien. Nach einer Krebsoperation sei einer Patientin sogar eine neue Brust gewachsen.
Weiter wird behauptet: „Bei vielen haben sich neue Zähne gebildet, und Amalgamfüllungen haben sich in Zähne verwandelt.“
Möglich sollen dies die Gebete der Pastorin Ok Kyung Kim von der „Great Faith Church Seoul“ gemacht haben, die bis zum 7. Juli in Eschborn zu Gast war und täglich zwei Heilungsgottesdienste anbot.
Pfarrer Kai Scheunemann von der Andreasgemeinde stellte gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur idea klar, daß seine Gemeinde nicht der Veranstalter dieser Heilungsgottesdienste sei. Plakate und Anzeigen seien mit der Gemeinde auch nicht abgestimmt worden. Verantwortlich sei vielmehr der Frankfurter Ableger der charismatischen Gemeinde in Seoul.
Kritik übte der zuständige Dekan der hessen-nassauischen Kirche, Eberhard Kühn: „In der Bibel ist diese Form von Wundern überhaupt nicht zu finden.“  – Es würden bei Schwerstkranken Hoffnungen geweckt, die dann nicht erfüllt würden: „Mit denen darf man so nicht spielen.“ 
Quelle: www.idea.de

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