Am heutigen 5. August feiert die katholische Kirche die Weihe der frühchristlichen Basilika Santa Maria Maggiore in Rom.
Der heilige Bischof Cyrill von Alexandrien predigte auf dem Konzil von Ephesus über die Jungfrau Maria, die dort feierlich als Theotokos (Gottesgebärerin) verkündet wurde, um mit diesem Dogma zugleich die Gottheit Christi zu verdeutlichen. In Ephesus fand im Jahre 431 das dritte allgemeine (ökumenische) Konzil der „alten Kirche“ statt.
In seiner Homilie (Evangelienauslegung) betonte der Patriarch Cyrill von Alexandrien, wie der dreieinige Gott die Theotokos in seine Heilsgeschichte miteinbezogen hat, als ER die Madonna gleichsam zum Tempel des Erlösers auserwählte. 
Es ging dem Kirchenvater dabei vor allem um die Einheit der göttlichen und der menschlichen Natur in der Person Christi.
Das Konzil von Ephesus wurde auch von Martin Luther ausdrücklich anerkannt und der Ehrentitel „Gottesmutter“ von ihm verteidigt, z.B. in seiner Magnificat-Auslegung.
Hier folgen einige Auszüge aus seiner Ansprache an die Konzilsväter:
Ich sehe die frohe Versammlung der Heiligen. Sie alle sind gern gekommen; denn die heilige Gottesgebärerin Maria, die immerwährende Jungfrau, hat sie zusammengerufen. Ich war in tiefer Traurigkeit. Aber die Anwesenheit der heiligen Väter hat mich in Freude versetzt.
Jetzt ist für uns das geliebte Wort des Psalmisten erfüllt: „Wie gut und schön ist es, wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen!“ (Psalm 133,1)
Sei uns also gegrüßt, heilige, geheimnisvolle Dreifaltigkeit; du hast uns alle in dieser Kirche der heiligen Gottesgebärerin zusammengeführt.
Sei uns gegrüßt, Gottesgebärerin, du kostbarer Schatz der ganzen Erde, du nie erlöschende Lampe, du Krone der Jungfräulichkeit, du Zepter des wahren Glaubens, du unzerstörbares Heiligtum, du Ort dessen, den kein Ort umfasst, Mutter und Jungfrau! Durch dich wird im Evangelium gesegnet genannt, der da kommt im Namen des HERRN.
Sei gegrüßt! Du hast in deinem Schoß umfangen, den kein Raum zu fassen vermag…
Durch dich leuchtete der eingeborene Sohn Gottes den Menschen, die in Finsternis und im Dunkel des Todes sitzen, als Licht auf (Lk 1,79)…
Welcher Mensch könnte das Lob Mariens würdig singen? Sie ist Mutter und Jungfrau zugleich. O welch staunenswertes Wunder! Wer hätte je gehört, dass Gott, der sich einen Tempel erbaut hat, nicht darin Wohnung nehmen dürfte? Wie könnte Gott darum geschmäht werden, weil ER sich seine Magd zur Mutter erwählt hat?
Siehe, es freuen sich alle, und es werde uns die Gnade zuteil, die Einheit Gottes ergriffen anzurufen und in Ehrfurcht die unteilbare Dreieinigkeit zu verehren.
Fotos: Prior Michael Gebhart OSB





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52 Kommentare
Mal eine Frage in die Runde: Was ist eigentlich „schwerer“ zu glauben, dass Gottes Sohn von einer Jungfrau geboren ist, oder dass er vor seinen Jüngern verklärt wurde und mit Moses und Elija gesprochen hat? Ich glaube beides. Kommenden Sonntag läuft er sogar über das Wasser. Ergo: Wir müssen alles glauben oder nichts. Kann jeder für sich entscheiden.
Eine Waldtaube, die vor dem Abendessen in unseren Garten kam, den ein französischer Gast beehrte, der uns als Gäste in der Provence empfangen hatte, konnte uns an das Lied über Maria als die gnadenreiche Taube erinnern, übrigens trägt zu der Erinnerung auch das Limousin bei, https://www.evangeliums.net/lieder/lied_geleite_durch_die_welle.html – und nun gaben wir dem die Bedeutung, daß hier auf ‚Christliches Forum‘ vielleicht noch der Gedanke nicht kam, daß das Fest M a r i a S c h n e e des ‚5. August‘, in Zermatt, Seckau, Graz und, für eine Pilgerin, die uns um die Mittagszeit eine Nachricht zukommen ließ, in Rom sich durch die Inseln, die Japhet gehören, erklären könnte, durch Patmos und das Zypern des h e i l i g e n M n a s o n , welcher Jesu A p o s t e l P a u l u s auf dem Weg von Caesarea nach Jerusalem aufnimmt?
Platon und Christus: Griechische Philosophie und Neues Testament
„Seelsorge“ und „Theologie“ – zwei Zentralbegriffe christlichen Denkens. Kein Geringerer als Platon führte sie bereits im frühen 4. Jahrhundert vor Christus in den philosophischen Diskurs ein – heute ist das nahezu unbekannt. Die Gleichnisse, mit denen Platon nicht zuletzt seinen Lehrer Sokrates zitierte, sollen die Zuhörer zu besserem und gerechterem Denken führen. Durch die Zeitläufte des Hellenismus sollte diese Schule des Denkens eine kaum zu überschätzende, gottbezogene Bedeutung erhalten. Gastbeitrag von Sebastian Sigler.
https://philosophia-perennis.com/2026/06/20/platon-und-christus-griechische-philosophie-und-neues-testament/
https://philosophia-perennis.com
Sei gegrüßt! Du hast in deinem Schoß umfangen, den kein Raum zu fassen vermag…
Der auch Raum und Zeit nicht unterworfen ist, da ER Raum und Zeit geschaffen hat.
Da bereits die Zeugung ein übernatürlicher Vorgang war, kann dies auch für die Geburt geltend gemacht werden, da bei GOTT kein Ding unmöglich ist. Auch Joseph erkannte den übernatürlichen Ursprung erst, nachdem seine Zweifel an dem Zustandekommen der Schwangerschaft durch den Engel des Herrn beseitigt waren.
Lukas 1,35:
„Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.“
Wer rein natürlich denkt, wird damit Probleme haben, was ich nachvollziehen kann. Der wird aber auch versuchen alle WUNDER des HERRN während seines öffentlichen Wirkens auf natürliche Weise zu erklären. Wir wissen heute, dass Materie andere Materie durchdringen kann und an der Teleportation geforscht wird.
Die US-Luftwaffe forscht mit Millionenaufwand an Technologien, die bisher allenfalls vom „Raumschiff Enterprise“ bekannt waren: Antimaterie-Waffen sollen gewaltige Energie freisetzen, und selbst die Teleportation wird ernsthaft in Betracht gezogen.
Quelle aus dem Jahr 2004: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/antimaterie-und-teleportation-us-luftwaffe-forscht-an-science-fiction-waffen-a-322150.html
Und wenn der Mensch an etwas forscht, was er für möglich hält, dann ist es bei GOTT erst recht möglich. So kann auch die Geburt des HERRN aus Maria ohne Verletzung der Jungfräulichkeit verlaufen und von den natürlichen, uns bekannten biologischen Vorgängen gänzlich abgewichen sein.
MfG
„..kann dies auch für die Geburt geltend gemacht werden, da bei GOTT kein Ding unmöglich ist.“ Warum sollte die Geburt Jesu ein übernatürlicher Vorgang gewesen sein, den Gott möglich machte? Zur GEBURT Jesu brauchte es keines übernatürlichen Gotteseingriffs, da Seine Geburt eine war wie jede andere. Sie verkomplizieren hier, wo es nichts zu Verkomplizieren gibt. Wenn die Geburt Jesu tatsächlich keine auf normale Art übliche gewesen wäre, stünde es in der Bibel. Tut es aber nicht. Sie, Ihre Kirche, Frau Küble, biegen es so hin, dass es zur Lehre ihrer Kirche passt. Bzw. DIE hat es schon so hingebogen. Ihre letzten Sätze mit „ist Gott möglich, ohne ihre Jungfräulichkeit zu verletzen..“ Natürlich KANN Gott. Aber WARUM sollte er hier, bei der Geburt? Wofür bedurfte/bedürfte es der Jungfräulichkeit der Maria NACH der Geburt Immanuels? Erklären Sie es, bitte!
Kein Drumherum, klipp und klar!
Sr. Christine sagte:
Natürlich KANN Gott. Aber WARUM sollte er hier, bei der Geburt? Wofür bedurfte/bedürfte es der Jungfräulichkeit der Maria NACH der Geburt Immanuels?
Wenn Gott natürlich kann, wie Sie schreiben, dann haben Sie sich die Antwort bereits gegeben. ER kann, wenn ER will.
Ein Vorgang, der übernatürlich eingeleitet wurde, findet einen übernatürlichen Abschluss, indem die Natur der Frau unverletzt erhalten blieb. Das ist dem Vorgang der Menschwerdung GOTTES angemessen und überaus würdig.
Da Sie kein Suchender sind und in Ihren weltlich natürlichen Strukturen gefangen sind, wird Ihnen jedoch keine Erklärung genügen.
Wenn Sie Zweifel daran haben und noch immer nach einer für Sie akzeptablen Antwort suchen, dann fragen Sie IHN selbst. Wie man das macht, sollte Ihnen bekannt sein. Nur hoffen Sie nicht darauf, dass auf eine Anfrage von Ihnen, direkt die Antwort kommt. Manchmal muss man sich auch in Geduld und Beharrlichkeit üben. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Vielleicht ging es Ihnen in anderen Anliegen schon ähnlich und die Erkenntnis stellte sich nach beharrlichem Gebet ein.
Berichten Sie bitte davon! Danke!
MfG
Das ist doch keine Erklärung, was Sie hier schreiben! “ Ein Vorgang, der übernatürlich eingeleitet wurde, findet einen übernatürlichen Abschluss, indem die Natur der Frau unverletzt erhalten blieb.“ Es gehört zu der Natur der Frau, was dazugehört, wenn sie ein Kind gebiert! Gott gebrauchte die Maria (es hätte auch eine andere Frau sein können, die ER hätte auserwählen können) um das Kind Immanuel zur Welt zu bringen. Was meinen Sie, wenn Sie schreiben „Gott KANN, wenn ER WILL“? Ist doch klar, brauchen Sie mir nicht erklären. Wie kommen Sie aber zu der Unterstellung, ER WOLLTE eine andere Geburt Immanuels, als die, von dem der Bibelleser weiß? Die die Jungfräulichkeit Mariens beließ? Wo steht das denn? Nennen Sie mir doch die Bibelstelle(n)! Sie können`s doch nicht! Sie kommen hier mit Ausflüchten Ihrer Kirche, außerbiblischer Geheimniskrämerei, um ihre These zu stützen! Wenn Gott, der HERR, dem Paar Maria und Josef spätere eigene Kinder verwehrt hätte, wäre es nicht ein liebloser Gott? Warum sollte ER, der in besonderer Weise Maria und Josef liebte wegen ihres Gehorsams, sie nicht mit eigenen Kindern beschenkt haben? Was dann auch spätestens ihre Jungfräulichkeit beendet hätte? Und IHRE/und oder Ihrer Kirche Behauptung der immerwährenden Jungfräulichkeit? Warum zaubern Sie denn sowas hier hin? Warum sollte Gott DAS gewollt haben, ohne jede Notwendigkeit? Für welche Notwendigkeit? Gott KANN, wenn ER will, was ist das für ein Argument? Warum sollte ER gewollt haben? Ihre Kirche stützt sich nicht (nur) auf Gottes Wort, sondern auch auf Spekulationen, aus dem Hut gezaubert…
„Da Sie kein Suchender sind und in Ihren weltlich natürlichen Strukturen gefangen sind, wird Ihnen jedoch keine Erklärung genügen.“ Stimmt doch gar nicht, ich suche -und finde-als Suchender fortwährend in der Schrift an Erklärung. Wie kommen Sie zur Aufforderung „fragen Sie IHN selbst“? Tue ich, jeden Tag. Sie wissen doch gar nichts über mich, woher auch? Sie arbeiten nur mit Vermutungen und Unterstellungen mir gegenüber. Leiten irgendwas aus Äußerungen von mir ab. Was soll ich denn ableiten von Ihnen, von Ihren schäbigen Äußerungen mir gegenüber? —-Wer hat IHNEN denn die Erkenntnis gegeben, dass neben der übernatürlichen Zeugung Immanuels es auch, nach Ihrer Lesart, eine übernatürliche Geburt gegeben hat, gegeben haben muss? Was menschlich nicht erklärt werden kann, was Christen widerfährt, wird mit übernatürlichem göttlichen Eingreifen erklärt. Aber eine Geburt IST menschlich zu erklären, auch der Geburtsvorgang Immanuels. Erklärbar ist NUR NICHT, was Sie und Ihre Kirche zur Erklärung benötigen.
Sr. Christine sagte:
Es gehört zu der Natur der Frau, was dazugehört, wenn sie ein Kind gebiert!
Sie dürfen es so sehen und auch in dem bleiben, was Ihrer Vorstellungskraft entspricht. Ich gönne Ihnen Ihre Sicht wirklich und ohne Unterton von Herzen.
Aber irgendetwas treibt Sie um und Sie versuchen, sich hier im Forum etwas zu beweisen. Versuchen Sie doch einfach, mit der Erkenntnis zufrieden zu sein, die Ihnen unverdient geschenkt wurde. Manchmal muss man andere Sichtweisen einfach akzeptieren und darauf hoffen und dafür beten, dass denen, die sich aus eigener Sicht im Irrtum befinden, die gleiche Erkenntnis zuteil wird. Das sollte Ihnen gläubige Verpflichtung sein.
Hinzu kommt, dass Ihnen die Lehre der r. kath. Kirche doch nicht fremd und auch seit vielen Jahren bekannt ist. Und hier weiß inzwischen jeder, was Sie von dieser Kirche halten und wo Sie sie verorten. Sie haben sich dazu unzweifelhaft geäußert und nach eigenem Bekunden war es Ihnen auch nicht peinlich.
Und da es keine Erklärung gibt, die Ihnen genügen würde, außer man stimmt Ihren Erklärungen vorbehaltlos zu, sind weitere Erklärungsversuche reine Zeitverschwendung.
MfG
„Sie dürfen es so sehen und auch in dem bleiben, was Ihrer Vorstellungskraft entspricht. Aber irgendetwas treibt Sie um und Sie versuchen, sich hier im Forum etwas zu beweisen.“ Ist nicht MEINE Vorstellungskraft (allein), es ist die ganz normale Vorstellungskraft der nicht römisch-katholischen Gläubigen. Warum sollten wir um einen natürlichen Vorgang herum „fantasieren“? Was, außerdem, sollte ich mir hier im Forum selbst zu beweisen versuchen? Ich muss mir nichts beweisen. Ich hab keine Minderwertigkeitskomplexe !! Ich vertrete hier (nicht nur) meine biblische Erkenntnis. Sie mögen eine andere haben, ich zwinge niemanden dazu, meine zu übernehmen. Glaube ist kein Zwang! Aber andere versuchen ja auch, mich von meiner angeblich falschen Sicht weg auf ihre angeblich richtige zu bringen. Gehöppt wie gesprunge….
Wie sehen die Christen der orthodoxen und orientalischen Kirchen diese Angelegenheit? Wissen Sie etwas darüber?
Guten Tag,
sowohl die orthodoxen wie die altorientalischen Kirchen verehren Maria als „Gottesmutter“ bzw. „Gottesgebärerin“ – allenfalls mit Ausnahme der Assyrer (Nachfolger der Nestorianer), doch auch diese haben sich in den letzten Jahrzehnten der katholischen Kirche deutlich angenähert.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Warum hackt Sr. Christine dann immer nur und ausschließlich auf der römisch-katholischen Kirche herum?
Sie schreibt auch; Maria hat nur Jesu menschliche Natur geboren, nicht seine göttliche.
Dann schreibt sie, Maria habe Immanuel geboren.
Immanuel heißt doch: Gott ist mit uns.
Oder?
Schon etwas sehr verwirrend.
Liebe Sr. Christine,
Bitte erlauben Sie mir die Frage: Wie kann eine „Sr.“ sich selbst und Verehrenden der Jungfrau und Gottesmutter Maria einen solch unwürdigen Text antun, samt Abschluss durch zwei knallhart wirkende Befehle?
Warum sollte ich diesen Quatsch beantworten?
Dieser Punkt könnte noch in einem großen Krach zwischen der Katholischen Führung in Rom und den Protestanten kumulieren da die Erstgenannten dies nicht mehr so sehen.
Warum macht die röm.-katholische Kirche qua Dogma der ewigen Jungfräulichkeit Maria zur Heiligen? In der Bibel heißt es: … und sie gebar ihren ersten Sohn. Maria hat in Bethlehems Stall das Kind, den Menschen Jesus Christus, auf ganz natürliche Weise zur Welt gebracht. Durch Geburtskanal und Scheide. DANACH war sie KEINE Jungfrau mehr. Warum macht man daraus ein Mysterium? Es gibt Theologen, die sagen: Gott hat die Maria nach der Geburt Jesu wieder verschlossen. Bis zu natürlichem späteren Geschlechtsverkehr. Wer kann hier sagen, behaupten, wie es WIRKLICH war? Gott sind alle Dinge, auch die, die wir mit menschlichem Verstand nicht begreifen, möglich. Aber die ganz natürliche Geburt des Menschen Jesus Christus nahm der Maria die Jungfräulichkeit. Selbst wenn es nur eine vorübergehende Hinwegnahme der Jungfräulichkeit gewesen sein SOLLTE. Aber allein das genügte, um nicht von einer ewigen Jungfräulichkeit zu sprechen, wie es das Dogma tut.
Guten Tag,
der „erstgeborene“ Sohn hatte im alten Judentum einen besonderen religiösen Status als „Erstgeburt“ (daher das „Tempelopfer“, um ihn „auszulösen“) – und er war auch dann der „Erstgeborene“, wenn keine weiteren Kinder folgten. Das Dogma spricht nicht von der „ewigen“, sondern von der immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens.
Wie die jungfräuliche Geburt im Detail vonstatten ging, dürfen wir der Allmacht und Weisheit Gottes überlassen.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
a) Einen Unterschied zwischen „immerwährend“ und „ewig“ gibt es nicht.
Das ist haargenau dasselbe.
b) Wenn in der Bibel steht: „und sie gebar ihren ersten Sohn“, dann dürfen wir nach menschlichem Denken (das uns Gott nicht verbietet) zumindest nicht ausschließen, dass es weitere LEIBLICHE Kinder der Maria und des Josef gab.
Der Satz in der Bibel deutet doch geradezu darauf hin!
c) Gott sagte zum Menschen: Seid fruchtbar und mehret euch! Sollte ER diesen Satz wohl allen anderen, aber NICHT Maria und Josef gesagt haben? Sie davon ausgeschlossen haben? Dann würde sich Gott ja selbst widersprechen. Was unmöglich ist. Liegt es nicht gerade nahe, dass Gott die Treue Josefs zu Maria (der sie nicht verstieß) und der Gehorsam der Maria Gott gegenüber, liegt es nicht geradezu nahe, dass Gott den beiden noch leibliche Kinder schenkte! Denken Sie doch immer von der Liebe Gottes her – ja, und auch von Seiner Gerechtigkeit, dem Bestrafen von Sünde!
d) Beachten Sie, als Rat, immer die Suche nach Bestätigung einer Bibelstelle durch eine andere! Da werden Sie unendlich fündig werden! Die Schrift erklärt sich selbst!
e) Und wenn die Schrift sich selbst erklärt, braucht es neben der Schrift keine „Tradition“, wie Sie und Ihre Kirche sie für nötig erachten. „Tradition“ ist Menschenwerk, kein Gotteswerk. Verbindlich und richtig ist ALLEIN die Schrift. Genau in diesem Sinne steht das „Sola Scriptura“. Der Schrift hinzufügen ist Sünde, lt.Bibel. Sie kennen die entsprechenden Bibelstellen!
f) Maria hat als Jungfrau den Menschen Immanuel geboren. Und nach der Geburt war sie KEINE Jungfrau mehr. Dieses logische Denken verbietet uns Gott nicht. Nichts, aber auch gar nichts, weißt in der Bibel darauf hin, dass Immanuel nicht auf ganz natürliche Weise, wie jeder andere Mensch, geboren wurde, nichts. Sie mystizieren hier „auf Biegen und Brechen“ Ihr römisch-katholisches Gedankengut hinein, ALLEIN, um diese Sicht zu stützen. Nach dem Motto: „Das Dogma steht über der Schrift“.
Und was „Holger Jahndel“ hier schreibt, ist doch vollkommen daneben. Dieser Herr glaubt an alles, an Mystik, nur nicht an die Bibel. Warum beruft er sich sonst auf diesen unbiblischen Quatsch?
Guten Tag,
ich bin beileibe nicht immer seiner Meinung, manches ist auch mir zu mystisch oder einseitig auf biblische Weisheitsliteratur bezogen, doch kann man ihm nicht vorwerfen, er glaube an alles, nur nicht an die Bibel. Er befaßt sich sehr wohl immer wieder mit biblischen Texten, ohne daß man ihm deshalb beipflichten müßte. Teils hat er recht, wie ich finde, teils ist es mir zu verstiegen mit leicht gnostischem Anstrich.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Ich meine INSBESONDERE dies hier: Holger Jahndel sagt:
5. August 2026 um 14:29 Uhr …. die göttliche Weisheit wohnt in Maria.
Da schüttelt es (nicht nur) mich – bzw. meinen Kopf…. Auf „dieser Welle“ spielt sich hier manches ab…
Guten Tag,
der Heilige Geist und damit auch seine Weisheit wohnt grundsätzlich in allen Gläubigen, erst recht in Maria: „Du Gnadenvolle, der HERR ist mit Dir“ (Gabriels Worte).
„Du bist die Gesegnete unter den Frauen“ (Elisabeth).
Herr Jahndel drückt sich aber bisweilen mißverständlich aus.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Lothar Gassmann hat ja recht mit dem, was er sagt. Dass der Menschensohn auf den Wolken zum Gericht kommt. Hab ich das bestritten? NEIN !!! Unterstellen Sie mir doch nichts. Im Disput hier geht/ging es um den Menschensohn AM KREUZ ! Wollen Sie mich zum wiederholten Male veräppeln?
Frau Küble, BITTE !!!
Guten Tag,
Sie hatten als Argument dafür, daß man die menschliche und die göttliche Natur in Christus „trennen“ solle (weshalb Maria aus Ihrer Sicht keine „Gottesmutter“ sei), darauf hingewiesen, daß Christus sich als „Menschensohn“ bezeichne, was sein Menschsein betone.
Worauf ich erklärte, daß gerade der Hoheitstitel „Menschensohn“ keineswegs besonders auf die menschliche Natur Jesu abzielt, sondern IHN als Weltenrichter aus dem Buch Daniel vorstellt, also gerade bei bibeltreuen Theologen als ein messianisch-prophetisches Argument für seine Gottheit erwähnt wird (so eben auch von Dr. Gassmann).
Sie hatten keineswegs nur am Kreuz von einer „Trennung“ der beiden Naturen gesprochen (daß es Jesu menschliche Natur war, die litt und starb, schrieb ich doch selber mehrfach!), sondern Ausgangspunkt dafür war die Debatte um die Menschwerdung und Geburt Christi.
Ich bin nicht bereit, diese Sachverhalte ständig zu wiederholen und mich von Ihnen weiter unsachlich attackieren zu lassen, wie allein gestern x-mal geschehen.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Vielleicht, bin mir sogar recht sicher, lag der Reformator Luther hier falsch. Maria war NICHT Gottesmutter, GOTT HAT KEINE MUTTER. Jesus Christus war, zu Seinen Lebzeiten, GLEICHZEITIG Mensch und Gott. Die Mutterschaft Mariens gilt ausschließlich dem MENSCHEN Jesus Christus. Das ist zu trennen! Und wenn Luther tatsächlich von ihrer, Mariens, ewiger Jungfräulichkeit spricht -so er es denn tat- liegt er auch hier falsch. Jesus Christus hatte, wie die Bibel sagt, leibliche Geschwister. Um das von Seiner Gottheit zu trennen, müssen wir sagen: Stiefgeschwister. Jedenfalls Kinder der Maria. Die Bibel sagt auch, dass Umherstehende von „Seinen Brüdern und Schwestern“ sprachen. Nicht im übertragenen Sinn, also „geistliche“ Geschwister, denn das stellte der HERR ja erst später klar, WER SEINE geistlichen Brüder und Schwestern sind! Ich werde NIEMALS von der „Gottesmutter Maria“ reden oder schreiben, weil es FALSCH ist.
Begründung oben. Es ist Sünde, Maria zur „Gottesmutter“ zu machen!
Guten Tag,
Luther hat zeitlebens sowohl den Gottesmuttertitel ausdrücklich verteidigt wie auch ihre immerwährende Jungfräulichkeit. Die im NT erwähnten „Brüder (und Schwestern) Jesu“ deutete auch Luther im Einklang mit der katholischen Kirche im Sinne von Verwandten, wie es im damaligen Sprachgebrauch vorkam.
Ich habe Ihnen dies schon mehrfach erläutert, auch am Beispiel des „Bruders“ Jakobus, dessen Mutter die „andere Maria“ war, also nicht die Gottesgebärerin Maria.
Die menschliche und göttliche Natur Jesu sind nicht zu trennen, sondern in der Person des Gottmenschen v e r e i n i g t.
Man kann die beiden Naturen zwar unterscheiden, aber nicht trennen („ungetrennt und unvermischt“).
Auch dies wurde auf den frühchristlichen Konzilien dogmatisiert.
Es versteht sich doch am Rande, daß die Gottheit an sich bzw. der dreifaltige Gott keine Mutter hat.
Man muß Katholiken und Orthodoxe, altorientalische Kirchen und lutherorientierte Protestanten nicht für verrückt halten, als würden sie Maria wie eine Art Muttergottheit ansehen.
Das wäre nicht nur bekloppt, sondern gotteslästerlich.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Zu Ihrem ersten Satz: Ja, dann lag er eben DA falsch! Luther war nicht Gott, sondern Mensch, der falsch liegen KANN. Aber in dem meisten anderen lag er eben richtig, entsprach er dem biblischen Zeugnis. Wo ist das Problem? Zum anderen schreiben Sie: man muss nicht… Maria wie eine Muttergottheit ansehen… Maria war -und ist- keine Gottheit. Wenn Sie aber von der Gottesmutter sprechen, machen Sie sie damit zur Gottheit. Denn nur eine Gottheit kann eine Gottheit gebären. Weil aber Gott keine Mutter hat, ist Ihre Art, das ganze zu erklären, einfach nur ABSURD, ein Gedankenwirrwarr.
Guten Tag,
ich habe Ihnen schon mehrfach erklärt, daß Maria im Lukas-Evangelium als die „Mutter meines HERRN“ bezeichnet wird – und zwar von ihrer Verwandten Elisabeth, die „vom Heiligen Geist erfüllt war“, wie es ausdrücklich heißt.
Es dürfte bekannt sein, daß das Wort HERR sich in der gesamten Bibel auf GOTT bezieht.
Maria hat Christus als GOTTMENSCH geboren, somit ist sie Gottesgebärerin.
Die göttliche und menschliche Natur in der Person Christi kann nicht „getrennt“ werden.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
„Die göttliche und menschliche Natur in der Person Christi kann nicht „getrennt“ werden.“ Doch, das muss sie sogar, denn am Kreuz von Golgatha starb nicht der Gott Jesus Christus, sondern der Mensch Jesus Christus-stellvertretend für alle Menschen, die es glauben.
So sagt es die Bibel. Der Mensch Jesus Christus, der Mensch war UND Gott, starb aber als göttlicher MENSCH. Nur ein sündloser MENSCH konnte sündige Menschen erlösen!
Wäre Gott selbst gestorben, gäbe es ja keinen mehr. Aber „Du ließest IHN im Grabe nicht“, heißt es in der Bibel. Also: der IHN aus dem Grabe holte, war Gott, der Vater. Der also NICHT im Grabe war.
Guten Tag,
das Leiden nahm unser HERR natürlich in seiner menschlichen Natur auf sich, weil GOTT nicht sterben kann, das ist richtig und klar.
Aber auch am Kreuz hing Jesus als GOTT-MENSCH, weil nur Gottes Werke heilsmächtig und vollkommen sind – das gilt auch für die Erlösung.
Sie bedurfte der beiden Naturen in dem e i n e n Christus:
der göttlichen und der menschlichen Natur.
Wie das frühchristliche Konzil erklärte: Diese beiden Naturen sind ungetrennt und unvermischt zugleich.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
NEIN und tausdendmal NEIN! Sie hat den Menschen Immanuel geboren, einen Gott hätte sie nicht gebären können, ein Mensch kann NICHT Gott gebären. Sagen Sie dagegen ruhig: Sie gebar den Erlöser, damit liegen Sie nicht falsch. Denn nur ein sündloser MENSCH konnte die sündige Menschheit erlösen.
Guten Tag,
und nur ein sündloser Mensch, der zugleich GOTT war, konnte als Mittler für uns eintreten und uns erlösen, dazu bedarf es sowohl der göttlichen wie der menschlichen Natur in der einen Person Christ.
Maria hat den menschgewordenen Gottessohn geboren.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Siehe dazu auch die „Sonnenfrau“ der Johannes-Offenbarung bzw. Apokalypse des Johannes und die Weisheitsliteratur des alten Testamentes zur göttlichen Weisheit „Sophia“ als Frau Weisheit und personaler Erscheinungsweise des Heiligen Geistes als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ im NT.
Maria kann als Abbild und Abglanz des „Geist der Weisheit und Offenbarung“ bzw. Geist Gottes betrachtet werden, die göttliche Weisheit wohnt in Maria und wirkt durch Maria. Siehe dazu auch die mystische theologische „Sophiologie“ der russisch-orthodoxen Kirche Russlands.
Es gab in der Kirchengeschichte allerdings auch noch andere personale Erscheinungsweisen des Heiligen Geistes.
Der HERR Jesus wurde zu Seinen Lebzeiten von anderen Menschen als HERR bezeichnet. Und zu Lebzeiten war ER eben nicht nur GOTT, sondern genauso MENSCH. Konstruieren Sie nichts, Sie konstruieren und konstruieren… Der Schrift-Zusammenhang erklärt alles, ALLES!
Guten Tag,
eben weil er GOTT und Mensch zugleich war (und weiterhin ist), wurde Christus schon zu Lebzeiten HERR genannt, womit seine göttliche Natur bezeugt wurde.
Der einzige, der hier ständig „konstruiert“, sind Sie.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Warum wohl hat Jesus Christus zu Lebzeiten von sich immer als dem „Menschensohn“ oder „Sohn des Menschen“ gesprochen – und nicht von sich selbst als „Gottessohn“? Haben Sie dafür eine Erklärung gefunden? Ich schon. Er bezeichnet sich deshalb selbst als „Menschensohn“, weil er ausschließlich in Seiner Eigenschaft als MENSCH, sündlos, sündige MENSCHEN mit Seinem Sterben auf Golgatha erlösen konnte!
Guten Tag,
es ist zwar richtig, daß Christus Mensch geworden ist, um uns zu erlösen, jedoch war für den Heilsweg beides nötig:
Das Menschsein, um stellvertretend für die Sünder zu sühnen,
das Gottsein, weil nur Gottes Werke vollkommen sind.
Übrigens hat sich Jesus vor allem deshalb „Menschensohn“ genannt, weil der endzeitliche Richter bereits im Buch Daniel des AT als „Menschensohn“ erwähnt wird, der auf den Wolken des Himmels kommt.
Damit betonte ER also gerade seine göttliche Natur – die menschliche freilich auch.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
@Sr. Christine:
„Menschensohn“ ist ein spiritueller Hoheitstitel beim Propheten Daniel, den Jesus Christus auch selbst als Eigenbezeichnung verwandte.
Auch die alte monotheistische persisch-medische Religion der Zarathustrier bzw. Zoroastrier bzw. Parsen wartete auf einen göttlichen Erlöser, dessen Kommen als „Menschensohn“ der Prophet Daniel als „Rab-Mag“ im alten Testament prophezeite. Die „Magoi aus dem Osten“ im Neuen Testament der Bibel kamen als sogenannte „Weise aus dem Morgenland“, um der Erfüllung dieser Prophezeiung beizuwohnen bzw. diese zu bestätigen.
Das ist falsch! ER starb als sündloser MENSCH. Seine Frage: „Mein Gott, mein Gott, warum hast DU mich verlassen?“ würde sonst überhaupt keinen Sinn machen. Ein Gott, den Gott verlassen hat, gab und gibt es nicht. Und daher starb der von Gott verlassene Gottessohn, als Menschensohn, wie ER selbst von sich sagte, als MENSCH – und als einziger jemals gelebter sündloser Mensch für eine sündige Menschheit. Behaupten Sie was anderes, Sie werden sowieso Ihre Meinung nicht revidieren, wie Sie gestern schrieben, daher alles vergeudete Zeit hier, was Sie betrifft, Andere interessiert vielleicht meine Erklärungen.
Guten Tag,
ich schrieb doch bereits, daß Christus seiner menschlichen Natur nach gelitten hat und starb, zugleich opferte er sich als Person und als GOTTMENSCH für uns – ER ist ja nicht zwei-geteilt.
Sie wissen als Bibelkenner, wie Sie immer wieder betonen, doch wohl, daß Christus mit den Worten „Mein Gott, mein Gott…“ einen AT-messianischen Psalm zitierte bvzw. betete, der mit den Worten endet:
„Es ist vollbracht“.
Damit bestätigte ER erneut seine Messianität.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
In der Bibel heißt es: „ER (Jesus Christus) entäußerte sich selbst…..ward gehorsam, ja gehorsam bis ans Kreuz“. Wovon entäußerte sich der HERR im Kreuzesleiden? Von Seiner Gottheit!
Für eine Weile nur. Ein Gott muss nicht für sich selbst sterben, warum sollte ER für sich selbst sterben? Gott fordert für SICH selbst keine Rechtfertigung, Sühnung. Gott war immer, ist immer und bleibt immer. Gott stirbt nicht. Und Jesus Christus starb nicht als Gott – sondern als Menschensohn, sündloser Mensch für sündige Menschen. Schauen Sie, ich argumentiere IMMER NUR mit der Bibel, mit nichts anderem habe ich hier jemals argumentiert. Im Gegensatz zu Ihnen, die ständig alles, was die römisch-katholische Kirche aufzubieten hat, hier anbringt. Ich brauche NUR die Bibel, für mich gibt`s zur Erklärung der Schrift nichts anderes.
In der Bibel heißt es, was nicht durch Pünktchen zu ersetzen ist:
„ER entäußerte sich selbst, nahm Knechtsgestalt an und wurde in allem den Menschen gleich außer der Sünde….“ – und natürlich „gehorsam bis zum Tod am Kreuz“.
Christus hat sich bereits bei seiner Menschwerdung „entäußert“, als er von seiner himmlischen Herrlichkeit herabkam.
ER hat sich dabei nicht von seiner Gottheit als solcher entäußert, sonst hätte ER keine Wunder aus eigener göttlicher Kraft wirken können, sondern er wandelte als GOTTMENSCH auf Erden.
Der Apostel Thomas sprach zu ihm: „Mein HERR und mein Gott!“
Übrigens argumentieren nicht nur Sie mit der Bibel, sondern auch ich!
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
„Übrigens hat sich Jesus vor allem deshalb „Menschensohn“ genannt, weil der endzeitliche Richter bereits im Buch Daniel des AT als „Menschensohn“ erwähnt wird, der auf den Wolken des Himmels kommt.“ Nein, das ist keine Begründung. Wenn Daniel vom „Menschensohn“ spricht, tut er das in göttlicher Prophetie, in göttlicher Voraussicht. Das wurde ihm von Gott eingegeben. Und ja auch zutreffend eingegeben, wenn Christus sich selbst als Menschensohn bezeichnet. Es geht hier nicht um Daniel, der Christus zuerst als Menschensohn bezeichnet, es geht um den Menschensohn SELBST. Wenn im Buch Daniel steht, hab`s nicht geprüft, steht, dass der Menschensohn auf den Wolken des Himmels kommt, dann wird es so sein – zuvor ist er aber als „Menschensohn“ am Kreuz von Golgatha gestorben. Vor 2000 Jahren. Die Bibel sagt: Lukas 9,22 :: ERF Bibleserver
Und er sagte: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet und am dritten Tage auferweckt ….
Hier haben Sie es, schwarz auf weiß: Der Menschensohn muss leiden, wird verworfen, getötet…. Der MENSCHENSOHN steht hier, hier steht nichts von „GOTTESSOHN“. Wohl nicht ohne Absicht!
Guten Tag,
gerade der Ehrentitel „Menschensohn“ aus dem Buch Daniel gilt als Selbstbezeichnung Jesu für seine Gottheit, schreiben bibelgläubige Theologen/Exegeten, weil Daniel damit den göttlichen (!) Weltenrichter der Endzeit bzw. des Jüngsten Gerichts prophezeit.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Am Kreuz von Golgatha hat Gott der HERR Ihn, Jesus Christus, zur personifizierten Sünde gemacht. Die Sünden der ganzen Welt, die waren, die sind, und die noch kommen, lagen alle auf IHM, als Menschensohn, auf IHM, dem immer Sündlosen, der auf einmal -und für kurze Zeit- die personifizierte Sünde wurde. Gott ist aber natürlich sündlos und kann, auch als Gott-Sohn, nicht sündig werden. Gott konnte nicht selbst für die Sünden einer Menschheit büßen, sterben, warum sollte ER auch? Wie hätte sich unser Gott selbst ins Leben zurückholen wollen? Deshalb musste der Gott-Sohn Jesus Christus Mensch werden und als sündloser Mensch unsere Sünden tragen.
Am Kreuz wurde er von Gott verlassen – sonst hätte Er es nicht gerufen! Er war für die Zeit bis zum „Es ist vollbracht“ der von Gott
Verlassenste aller Zeiten. Jeglicher Gottes-Fluch lag auf IHM! Eine solche Gottverlassenheit gibt es bis zum Endgericht nicht wieder, danach werden die Gottlosen in Ewigkeit in der Hölle von Gott verlassen sein.
Guten Tag,
Sie tun erneut so, als hätte ich bestritten, daß Christus seiner menschlichen Natur nach gelitten hat und gestorben ist.
Das habe ich x-mal betont – übrigens auch in früheren Artikeln.
Nur ändert es nichts daran, daß zur Erlösung ein GOTT-Mensch erforderlich war, weil allein ein Werk des Ewigen auch Ewigkeitswert hat und vollkommen ist.
Auch am Kreuz hing Jesus als GOTTMENSCH – und betete dort ersichtlich einen messianischen Psalm, wie der Schlußsatz beweist.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
„..gerade der Ehrentitel „Menschensohn“ aus dem Buch Daniel gilt als Selbstbezeichnung Jesu für seine Gottheit..“ Aber Frau Küble, was für ein Blödsinn – Ehrentitel „Menschensohn“ für Seine Gottheit..Das können Sie doch GAR NICHT erklären, sowas. Das passt nicht, egal, wie man es dreht. Blödsinn!
Guten Tag,
ich schrieb doch mehrfach, daß Daniel von jenem „Menschensohn“ schreibt und ihn ankündigt, der als endzeitlicher Weltenrichter (!) erscheinen wird.
Es geht hier (außer bei Ihnen) nicht ums „Drehen“, sondern um Fakten und einfachste Exegese.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Sie können gar keine „einfachste Exegese“, vor Allem biblisch richtige Exegese, betreiben, wenn Ihre Hermeneutik falsch ist. Die ist nämlich der Exegese übergeordnet!
Guten Tag,
das Vorverständnis bzw. die Hermeneutik ist genauso biblisch orientiert wie die Exegese, die von mir erwähnten, glaubenstreuen Theologen fangen nicht an Punkte Null an.
Da Sie mir ja offenbar nicht glauben, hier nun zum Titel „Menschensohn“ und dem Propheten Daniel ein Wort des evangelikalen Autors Dr. Lothar Gassmann, den Sie ja schon oft und gern als bibeltreu gewürdigt haben:
Jesus Christus kommt wieder als der im Buch Daniel beschriebene Menschensohn , das heisst als Weltenrichter:
„Und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn“ (Dan 7,13).
„Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel“ (Mt 24,30).
Der „Menschensohn“ ist der Sohn Gottes, der als der Richter auf den Wolken des Himmels erscheint.“
Quelle: https://handbuch.bibel-glaube.de/Wiederkunft_Jesu_Christi.html
Damit beende ich den sich im Kreise drehenden Endlos-Diskurs.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Ich korrigiere mich, richtig ist: „Nur eine Gottheit kann eine Gottheit ZEUGEN“. Der Gott der Bibel, ja, der Dreieinige, wurde aber nicht gezeugt, war IMMER schon da. Und daher kann es biblisch keine Gottesmutter geben, die Schrift schließt das aus. Aber eine Mutter des Menschen Immanuel, die kann es geben – und gab es.