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Die katholischen Oberhirten Stefan Oster (Bistum Passau), Rudolf Voderholzer (Bistum Regensburg) und Kardinal Woelki (Erzbistum Köln) üben Kritik an der Erklärung „Geschaffen, erlöst, geliebt“, das die Schulkommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) kürzlich veröffentlicht hat. 

Es geht in dem Papier, so der Untertitel, um „Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule“.

Am heutigen 14. November hat sich nach Oster nun auch der Regensburger Bischof Voderholzer (siehe Foto) gegen diese Gender-Stellungnahme der DBK-Schulkommission gewandt.

Auf dem Internetportal der Diözese heißt es dazu:

Unter dem Titel „Glauben wir noch das, was wir glauben?“ wirft der Passauer Bischof Stefan Oster einen kritischen Blick auf das Papier „Geschaffen, erlöst, geliebt“ der Deutschen Bischofskonferenz. Bischof Rudolf Voderholzer schließt sich der Einschätzung von Bischof Oster an.

Die Stellungnahme von Bischof Oster bietet angesichts der vom Papier der DBK ausgelösten Debatte eine kritische Analyse der zentralen Aussagen und theologischen Implikationen.“

Auch Kardinal Rainer M. Woelki aus Köln hat sich zu den Kritikern des Gender-Papiers ges(t)ellt – siehe DT-Bericht hier: 
https://www.die-tagespost.de/kirche/dbk-schulpapier-sexuelle-vielfalt-koeln-und-regensburg-stellen-sich-hinter-oster-art-269226

Foto: Bistum Regensburg

Kommentare

20 Antworten

  1. Bislang nur drei Bischöfe.
    Wie kann das sein?
    Ist die DBK so häretisch geworden, daß sogar dieses Schreiben für Schulen nicht kritisiert wird bzw. – mit Ausnahme diese drei Bischöfe – angenommen wird?
    Entsetzlich!
    Und wieso greift nicht der Vatikan ein?
    Alles, was bislang kritisch vom Vatikan kam, war einfach zu milde. Es bleibt nichts anderes übrig, als eine Amtsenthebung von Bischof Bätzing vorzunehmen. Dann werden unter Umständen die restlichen Bischöfe (Ausnahmen wird es auch da geben) wieder gehorsam gegenüber der Lehre der Kirche.

  2. Besonderer Hinweis: Gerade gestern, Freitagabend, 14.11.25, lief um 20:15 Uhr ein sehr bewegender Spielfilm mit dem Titel „Gotteskinder“ auf arte tv. Über Erziehung und Probleme mit Sexualität von Jugendlichen in der religiösen „fundamentalen“ Szene. Sehr anschauenswert, der Film lässt sehr, sehr nachdenklich zurück!
    Hier der direkte Link zum Film in der arte-Mediathek:
    https://www.arte.tv/de/videos/109403-000-A/gotteskinder/

  3. Es gibt halt in den beiden großen Kirchen (und – eher abgeschwächt- einigen kleineren) tiefe Unterschiede in der Lehre und Praxis, insbesondere auch, was Sexualität und Politik angeht. Römer 16;17, Galater 1; 6-10, und andere Bibelstellen kennzeichnen konservative Freikirchen.

  4. Eine Sexualpädagogik mit dem Leitziel „Verunsicherung“ ( „Fluidität der Geschlechter“) ist ein fataler Irrweg, ein Verbrechen an Kindern, die durch „Affirmation“ ihres Trans – Wunsches auf eine falsche Fährte gelockt werden, mit irreversiblen Folgen, falls hormonelle oder operative Eingriffe gemacht werden.

    Pubertätsblocker sind keine „Pausetaste“, sondern verhindern wichtige Entwicklungsschritte der Gonaden, der Knochen, des Gehirns, die nicht nachgeholt werden können ( => Gefahr der Osteoporose in jungen Jahren!).

    Die Gegengeschlechtliche Hormon-Behandlung muss lebenslang erfolgen.

    Das „Selbstbestimmungsgesetz“ hebelt das Erizehungsrecht der Eltern aus, da Kindesentzug droht, sollten die Eltern nicht mitspielen.
    Wieviel Leid und Spaltung wird in die Familien getragen!

    Bei ungestörtem Verlauf erledigt sich der Transitionswunsch der Jugendlichen im Lauf der Pubertät in einem hohen Prozentsatz von selbst.

    https://www.dijg.de/artikel/niemand-ist-im-falschen-koerper-geboren Dr. C. Vonholdt

    Fazit:
    das SELBSTBESTIMMUNGSGESETZ sollte abgeschafft werden (wie VOR der Wahl von der CDU versprochen).

    Die K I R C H E sollte diesen Irrweg nicht mitgehen.
    Das Schulpapier sollte zurückgezogen werden.

    Um den PSYCHISCHEN Störungen zu begegnen, ist neben den sozialen Faktoren ( Bindung, Stabilität der Eltern – Beziehung), Ernährung und Bewegung die ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen zu beachten, die idealerweise VOR der Empfängnis sicherzustellen ist.
    (besonders betr. Jod, Omega 3, Vitamin D)

    Kinderarzt Dr. C. Schellenberg, Potsdam berichtet über erstaunliche, positive Veränderungen bei verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, wenn auch Selen und LITHIUM optimal eingestellt sind:
    „Gesundheitskrise bei Kindern: Nährstoffmangel und was jetzt wichtig ist“
    https://www.youtube.com/watch?v=sMEWisa-zZc

    https://michael-nehls.de/wp-content/uploads/2025/06/Lithium-Erstinformation-06.06.2025_final.pdf
    „Die gezielte Behebung eines Lithiummangels führt oft insbesondere bei den folgenden Beschwerdebildern zu spürbaren Verbesserungen:
    • Emotionale Instabilität und Reizbarkeit, schwache Stressresistenz
    • Ein- und Durchschlafprobleme
    • Angstzustände, Schulverweigerung, soziale Rückzugsneigung
    • Lernstörungen
    • Entwicklungsverzögerungen, insbesondere sprachlich-kognitiv oder Konzentrationsschwierigkeiten
    • Verhaltensauffälligkeiten, z. B. Wutanfälle, ADHS
    • Long COVID und chronische Erschöpfung
    • Autistische Verhaltensweisen (z. B. stereotype Sprache, soziale Isolation)
    • Epilepsie und neuronale Übererregbarkeit…“

    Übersichtsartikel:
    https://michael-nehls.de/infos/lithium/

    => Hilfe ist da, man muss sie nur ergreifen !

    1. Ein Löffel Lebertran…

      ich sehe die Flasche noch vor mir, Dorschleberöl, goldgelb, mit einem Fischer drauf.
      Jeden Tag 1 Löffel.
      Ich habe es gehasst !
      Heute bin ich meinen Eltern dankbar.

      Anscheinend ist es nicht mehr üblich ?

      Kinderarzt Dr. Schellenberg zeigt eine Grafik mit > 3000 Messwerten des OMEGA 3 -Index aus seiner Praxis mit erschreckenden Ergebnissen.
      Demnach kommt nur eine Minderheit seiner Patienten auf akzeptable, und noch weniger auf optimale Werte — und nur die, die bewußt Omega 3 aus Fisch oder Algen ergänzen.
      (Omega 3 Fette machen die Zellmembranen fluide, was für Gehirn und Nerven, aber auch Herz und Immunsystem, Entzündungsneigung etc vielfältige positive Wirkungen hat.
      Der „Index“ wird in der Membran der roten Blutkörperchen gemessen und gibt den Anteil von Omega 3 Fettsäuren in der Membran an, mit einem Bereich ca 2,5% bis ca 14 -15 %.
      2,5% ist gerade noch mit dem Leben vereinbar, 6 -8% ist suboptimal, 8-11% für die meisten Belange optimal.
      Der Durchschnitt in der deutschen Bevölkerung liegt bei ca 5,5% . Kinder, die keinen Fisch essen, haben noch niedrigere Werte.)
      => Interview Dr. Schellenberg, ab Minute 20: Omega3
      https://www.youtube.com/watch?v=bkYTJ_R2Omg&t=586s

      Die Natur sorgt für den Nachwuchs:

      Da besonders die Omega 3 Fettsäure DHA für den Aufbau von Gehirn und Nervensystem so wichtig ist, wird über eine spezielle „Plazentapumpe“ die Mutter quasi leergepumpt zugunsten des Kindes. Wenn die Mutter nicht ausreichend ergänzt, kann der Mangel an Omega 3 (u.a. Faktoren) Wochenbettdepression und Erschöpfung verursachen.

      Informationen über die vielfältigen Wirkungen der marinen Omega 3 Fette bei Prof. von Schacky .

  5. „Nicht in meinem Namen“

    Auch Kardinal Woelki schließt sich der Kritik von Bischof Oster an.
    https://www.die-tagespost.de/kirche/dbk-schulpapier-sexuelle-vielfalt-koeln-und-regensburg-stellen-sich-hinter-oster-art-269226

    Mitglieder der Schulkommission sind auch WB Renz als stellvertretender Vorsitzender, und WB Wörner.
    Daß diese das Papier mit entworfen oder dem Papier zugestimmt haben sollen, ist mir unverständlich.
    Es wäre interessant zu erfahren, WER die AUTOREN sind und wie es passieren konnte, daß es trotz Ablehnung im Rat der Bischöfe „durch die Hintertür“ als Stellungnahme „der deutschen Bischöfe“ veröffentlicht wurde?

    1. Guten Tag,
      danke für Ihren Hinweis – habe die Info samt Link jetzt in die Meldung dazugefügt.
      Ja, die Gremienzugehörigkeit der Weihbischöfe Renz und Wörner wundert mich auch.
      Vielleicht haben sie dagegengestimmt (Mehrheitsentscheidung?), dann sollten sie das publik machen.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

  6. Bei körperlichen Sexualentwicklungsstörung bzw. Formen physischer Intersexualität, die z.B. durch ein Adrenogenitales Syndrom, eine Testosteronrezeptorinsensitivität oder einem alpha-Reduktasemangel verursacht werden, gibt es normalerweise keine Irritationen über damit verbundene Transidentitäten. Dabei existieren Formen vordergründig psychischer Intersexualität – oder was unter LBGTQ subsummiert wird – nicht losgelöst von körperlichen Merkmalen. Es beginnt für jeden sichtbar mit femininen Verhaltensweisen in Gebärden und Sprache bei homosexuellen Männern, aber auch dass gerade bei diesen in der weit überwiegenden Mehrzahl auf eine Östradiolinjektion eine hormonelle Reaktion ausgelöst wird, die sonst nur bei normalen Frauen auftritt und Voraussetzung für das Funktionieren des Ovulationszyklus ist. Dagegen tritt bei normalen Frauen ein Polycystisches Ovarsyndrom selten, bei homosexuelle Frauen dagegen sehr häufig auf. Es gibt noch mehr solcher geschlechtsuntypischen körperlichen Merkmale bei Menschen mit einer Form der psychischen Intersexualität, aber allen ist gemeinsam, dass sie meistens durch eine hormonelle Dysregulation vor allem vor der Geburt verursacht werden, weshalb ein jeder selbst daraus schlussfolgern mag, ob Formen psychischer Intersexualität durch soziale Einflüsse formbar oder natur- bzw. gottgegeben sind.

    1. Warum sollte die Haltung eines pensionierten Kurien-Kardinals eine Bedeutung haben und hat die Ablehnung durch eine Minderheit praktische Konsequenzen bei allen anderen Themen hat es bisher nichts bewirkt ?

  7. Es ist richtig, das die beiden Hirten sich dagegen aussprechen. Die Schule ist nicht dazu da, eine linksgrüne Pseudoreligion eingehämmert zu bekommen. Die geweihten Glieder des Klerus sind verpflichtet, Gottes Wort so zu verkünden wie es geschrieben steht. Im Wort Gottes finde ich zwei Geschlechter, Mann und Frau, Punkt. Und die Kinder und Jugendlichen haben weiß Gott wichtigeres zu lernen, als völlig entarteten Geschlechterschwachsinn über sich ergehen lassen zu müssen.

  8. Ich habe nur eine Kurzkommentierung zu der Erklärung gelesen, schließe mich aber, obwohl kein Katholik, der Kritik der Bischöfe Voderholzer und Oster an. Auf evangelikaler Seite wird ja auch seit Jahren (z.B. von U. Parzany) contra „sexuelle Vielfalt, Homosexuellentrauung“ etc.) opponiert. Es ist m.E. wichtig, dass Kirche (leider in der evangelischen längst der Fall, dort ist man längst beim PRO angekommen) hier nicht widerspruchslos „die Segel einholt“.
    Ich füge, weil oben unterhalb des Artikels nicht enthalten, den Link zum vollständigen Gender-Papier der DBK an:
    https://www.dbk-shop.de/media/files_public/166bf6581adb9d49f8f6460292162a6f/DBK_1258.pdf

  9. Herr Bischof Vorderholzer aus Regensburg gehört wieder einmal zu den bekannten 4, die ein berechtigtes Problem haben mit der D A U E R – S Y N O D E R I T I S, aber die braucht man ja, da man 100 % KEINE Neu-Evangelisierung will !!!!!!!!

    https://www.die-tagespost.de/kirche/aktuell/eine-kommunikation-die-ins-leere-geht-art-267925

    https://www.kirche-und-leben.de/artikel/bdkj-jugend-geistliche-leitung-lisa-quarch-theologie-spiritualitaet-selbstbestimmung-autonomie-soziale-medien-christfluencer-radikalisierung

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