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Kritik am staatlichen Vorgehen gegen die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche

In der Ukraine stehen sich zwei orthodoxe Kirchen rivalisierend gegenüber: Die Orthodoxe Kirche der Ukraine (OKU), die seit 2019 eigenständig ist, und die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche (UOK), die formal zur Russisch-Orthodoxen Kirche gehörte.

Am 27. Mai erklärte die UOK ihre Unabhängigkeit vom Moskauer Patriarchen Kyrill. Schon zu Beginn des russischen Angriffs auf das Nachbarland hatte ihr Patriarch Onufri ein Ende des „Brudermords“ gefordert. Trotzdem steht die Kirche im Verdacht, von russischen Agenten unterwandert zu sein und die Interessen des Angreifers zu vertreten.

Zwei Experten für die Ostkirchen haben nun in der FAZ kritisiert, dass die ukrainische Politik in den Kirchenkampf eingreife. Thomas Bremer, bis 2022 Professor an der Universität Münster, und Regina Elsner vom Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, machen das an verschiedenen Entwicklungen fest – u. a. daran, dass Viktor Jelenski in diesem Sommer neuer Geheimdienstchef wurde. Zuvor leitete er das „Staatliche Amt für Ethnopolitik und Gewissensfreiheit“ und habe sich für ein Verbot der UOK eingesetzt.

Ende des vorigen Jahres habe das Verfassungsgericht einen Gesetzvorschlag für rechtens erklärt, den Jelenski 2019 noch als Abgeordneter eingebracht hatte: Demnach müsse „eine Kirche in der Ukraine, die einer Kirche in einem Aggressorstaat untersteht, in ihrem Namen die volle Bezeichnung dieser Kirche tragen“, schreiben Bremer und Elsner.

Quelle und weitere Infos hier: https://www.pro-medienmagazin.de/experten-kritisieren-pauschales-vorgehen-gegen-ukrainisch-orthodoxe-kirche

Kommentare

5 Antworten

  1. Es ist so furchtbar.
    In der Ukraine herrscht Krieg. Sogar die Religionen sind davon betroffen.
    Aber es geht um Taten.
    Der Russe führt gegen die Ukraine einen Angriffskrieg.
    Das ist furchtbar. Tausende Menschen sind bereits gestorben.
    Ganze Ortschaften wurden in Schutt und Asche gelegt.
    Es ist bitterkalt und in hunderten Orten leben Menschen ohne Strom, Heizung sogar ohne Wasser.
    An die Auswirkungen auf die gesamte Welt brauchen wir noch nicht
    mal zu denken.
    Das muss aufhören.
    Der Russe muss raus aus der Ukraine.

    Beten wir für die Ukraine, damit das geschundene Land endlich
    wieder Frieden bekommt.

  2. Was in den beiden Kirchen russisch- orthodox und ukrainische-orthodox abgeht ist schon seltsam.
    Ist es nicht die selbe orthodoxe Lehre?
    Oder kann ein Krieg diese quasi aussetzen?
    Gilt es nicht, in den Dialog zu gehen, auch wenn es heftige Meinungen zum Krieg gibt.
    Wenn das alles unterwandert ist, muss ein großer Reinigungsprozess auf beiden Seiten in Gang gebracht werden.

    Während hier in unserer Kirche die Lehre der katholischen Kirche verändert werden soll durch den synodalen Weg .
    Das führt automatisch zur Spaltung.

  3. Unsere Kirchen sind auch ideologisch unterwandert, besonders von der grünen Sekte. Ein selbsternannter Nostradamus-Nachfolger faselt von der Erscheinung des Antichristen 2023, dann sollte er bemerken, der Antichrist in Form des katholischen Oberhauptes, das den Glauben über Jahre wie kein anderer entstellt und die Abschaffung der Glaubensfreiheit, auch des Christentums für die Welteinheitsreligion fordert, ist schon längst da. Wenn es stimmt, ist es eine Zumutung, dass Ratzinger im Grab des Papste Johannes Paul als letzte Hirten des Christentums beigesetzt wird und kein Extra-Grab bekommt, weil die Seilschaften von Papst Franziskus diesen gestürzt haben. Natürlich darf man das nicht offen sagen.
    Was ist daran falsch zu sagen, dass eine Familie klassischer Art aus Vater, Mutter, Kind besteht, aber in Einzelfällen homosexueller Partnerschaften durchaus vom klassischen Format abweicht und immerhin können Männer keine Kinder gebären, bräuchten Leihmütter, müssten Kinder adoptieren, weil es anatomisch in der Natur des Menschen liegt und also doch Vater, Mutter, Kind, Basis ist, egal in welches Familienform diese Kinder aufwachsen.
    Verabscheuungswürdig ist auch das Grüne Kalegri-Programm, weshalb Schleuserbischof Bedford Strohm und KGE fleißig dabei sind Afrikaner nach Deutschland zu schleusen, anstatt den Christen in den Ländern vor Ort zu helfen.
    Was sagt Ranke-Heinemann dazu, die so auf den biologischen Prozess bei der Gottesmutter pocht, weil sie als Theologin wie die schöne Margot Teil zwei der Theologie nicht verstanden hat, nämlich dass gemäß der Inkarnationstheorie, Wiedergeburt der Seelen, die Ebstein sang „Es gibt ein Leben nach dem Tod“ , das innerhalb der göttlichen Ordnung, auch von der atheistischen Theorie unseres Reptiliengehirns untermauert und anhand der Menschheitsgeschichte nachweisbar, sonst würden wir nach wie vor auf dem Entwicklungsstand der Neandertaler durch die Welt hopsen, was auch Bestandteil des menschlichen Zuchtprogrammes ist, eine geistig minderbemittelte Spezies zu züchten als Arbeitstiere, die nicht gegen die Unterdrückung der diktatorischen Obrigkeit auf zu begehren. Das wurde uns auch schon in der DDR offeriert.
    Man muss nämlich die anatomische Gegebenheit von dem Geschenk als Speicher menschlichen Wissens bedacht zu sein beachten, das heißt quasi, ja es gibt das in völliger seelischer Reinheit ohne Sünden behaftete Jesus Kind, als Gottes auserkorenen Sohn. Oder vielleicht die Selbsterkenntnis, dass der Mensch in seinem Größenwahn, und das vermerkte schon Martin Luther in seinen Thesen, niemals in der Lage ist, die göttliche Überlegenheit der Erkenntnis zu übertrumpfen. Auch Naturgesetze lassen sich nicht erziehen, auch wenn der Mensch noch so sehr daran glaubt.

    1. Lieber Herr Sandokan!
      Ihr Beitrag mag gut gemeint sein, aber ich hatte Mühe, alles zu verstehen und Ihrer Ansammlung von verschiedenen Argumenten zu folgen. Drei Bitten: 1. bitte beim Thema bleiben, 2. weniger ist mehr 3. bitte nicht so giftig. Das ist hier ein christliches Forum und es geht nicht an, die ganze Plattform irgendwie in Misskredit zu bringen. Es äußern sich schon genug Gegner oft mehr als hämisch. Das Gute daran ist jedoch, dass sie hier meist etwas Vernünftiges zu lesen bekommen, bis vielleicht doch einmal der Groschen fällt. Das letzte Wort behält Gott allein.

      1. Lieber Herr Schülke, es betrübt mich, dass Sie das so sehen. Auch ich finde Käßmann lieb und nett mit viel Idealismus, aber um eine christliche Herde durch die Nacht zu führen, bedarf es mehr Realismus und stärkere Glaubenswurzeln.
        Ich habe mich vor längerer Zeit mit Nardini und seinen Ausführungen zu Religionen mit all ihren Schwächen und Stärken befasst und den meisten ist gemein in den Ur-Religionen, wie dem Buddhismus, der lange vor dem Christentum existierte, es gibt Seelenwanderung, sonst wäre eine so rasche Erkenntnisfähigkeit des Menschen nicht möglich. Auch Phytagoras sah das duale Weltbild, zwar in Erde und Gegenerde, aber uns stets als Schöpfungskinder Gottes. Jetzt werden aber die Darwinisten die Keule rausholen, warum, die Höherentwicklung der Lebewesen wird nicht bestritten, wohl aber, dass ein mysteriöser Urknall die Schöpfung möglich machen kann. Ich würde nie jemanden raten, der sich in seiner Kirchengemeinde behütet fühlt, diese zu verlassen, aber es gibt leider auch andere Fälle von Gemeinden, die sich in der Macht von Hirten sehen und ihre widerspenstigen Schäfchen, lach, die sich wie Katharina von Bora einem absoluten Diktat nicht beugen wollen und Gott auf ihre Weise suchen.
        Auch stört mich die kirchliche Naivität, Russland und Ukraine in Böses und Gutes Weltblid ein zu ordnen, ohne die Grundlagen des Konfliktes zu hinterfragen, und es wäre Pflicht der Kirchen gewesen von Anfang an, Friedensverhandlungen zu fordern, die Selensky kategorisch ablehnt. Die Sowjetunion, die sich dieses Land geopolitisch einverleibt hat, ist nicht das heutige Russland. Ich bekomme nur mit, dass Selensky nach noch mehr Waffen schreit, Deutschland mehr denn je betrügt, dass die Rechnung für die geleasten amerikanischen Waffen auch noch bezahlen soll und bis zum Endsieg noch mehr Menschenleben opfern will. Russland wurde im Zuge der geopolitischen Entspannungspolitik damals zugesichert, keine NATO-Osterweiterung und ließ dennoch das Baltikum ziehen. Auch diese Fakten müssen betrachtet werden, in wie weit man Russland provoziert hat. AK Schmidt, selbst ein Mensch der Kriegsgeneration, hatte es deutlich gesagt: Wir haben in der Ukraine nichts verloren, obwohl viele aus ihrer Heimat durch diesen geopolitischen Konflikt vertrieben wurden.

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