Stellungnahme vom „Bündnis für humane Bildung“:
Es ist tatsächlich ein Skandal. Während immer mehr Länder die Digitalisierung von Kita und Schule zurücknehmen, fordert und legitimiert das Gutachten für die Bundesregierung „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ die Nutzung digitaler Medien bereits ab dem Kindergarten.
Das Gutachten benennt zwar im Analyseteil die Risiken digitaler Medien für Kinder und Jugendliche zutreffend, in den Schlussfolgerungen bleibt es deutlich hinter den eigenen Befunden zurück.
Es geht nicht davon aus, was Kinder brauchen, um gesund aufzuwachsen, ihre natürlichen Sinne auszubilden, sondern postuliert ohne Begründung, dass dafür die frühe Nutzung digitaler Medien ab der KiTa eine Voraussetzung sei. Die in unserer Stellungnahme angesprochenen und kritisierten Punkte sind:
- Die Umdefinition von Kindern und Jugendlichen zu Erwachsenen
- Trojanisches Pferd „begleitende Medienpädagogik“
- Die Behauptung von positiven Potenzialen der Mediennutzung dient der Verharmlosung der Risiken
- Die Macht der Tech-Konzerne wird ausgeblendet
- Legitimation der „Digital-Only“-Gesellschaft und datengestützten Pädagogik
- Humane Pädagogik statt digitaler Dehumanisierung
Das Gutachten ist ein Rettungsversuch des Geschäftsfeldes Bildung für die Industrie und des Zugriffs auf Daten für die Schüler-ID, deren Auswertung ein Fundament der Machtausübung von Politik und Industrie ist.
Wir fordern in einem Schreiben an Bundesbildungsministerin Karin Prien, dass der Teil II (Schlussfolgerungen) des Gutachtens als wissenschaftlich untauglich und tendenziös zurückgezogen und unter Beteiligung unabhängiger Wissenschaftler neu gewertet und formuliert wird.
Quelle und weitere Infos hier: https://bildung-und-ethik.com/2026/05/11/bundnis-fur-humane-bildung-stellungnahme-zum-gutachten-der-bundesregierung-kinder-und-jugendschutz-in-der-digitalen-welt/





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4 Kommentare
Diese elenden cdu/csu-digitalminister setzen das woke Zerstörungswerk fort — und gleichzeitig liefert die cdu Sachsens Pornos in die Schulen.
Nutzung digitaler Medien bereits ab dem Kindergarten? Auf keinen Fall! Nutzung erst ab Alter 14 Jahre, meine Meinung!
Erst einmal müssen Lehre und Schüler über die Gefahren einer digitalen Diktatur aufgeklärt werden.
Sie sollten informiert werden über das christliche Menschenbild als Grundlage für Wissenschaftlichkeit, Objektivität, Menschlichkeit und Demokratie.
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Das Buch der Mitte – Wir wir wurden, was wir sind – die Bibel als Herzstück der westlichen Kultur
https://www.youtube.com/watch?v=PySnEnxJ0Jw
Geheime Agenda? So verlieren wir unsere Freiheit! (digitale Diktaturtur) – Marc Friedrich
https://alphaavenue.ai/magazin/technology/geoffrey-hinton-und-die-dunkle-seite-der-ki-warum-der-vater-der-kuenstlichen-intelligenz-besorgt-ist/
https://www.youtube.com/watch?v=QJoHVzF5ayk
Tom Lausen warnt: Die Überwachungs-Dorhnen kommen! IRIS-Scans & Künstliche Intelligenz (Everlast AI)
unter der Quelle https://bildung-und-ethik.com findet sich ein weiterer lesenswerter Bericht vom 27.04.2026 über das Gebaren der „Münsteraner Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins“, der seinerzeitigen „Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik“, die auch „das Unsichtbarmachen andersdenkender wissenschaftlicher Meinungen als Verteidigung von Wissenschaft und nicht als Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit“ sehen und Wissenschaftlichkeit nur für die eigene Ideologie/Propaganda in Anspruch nehmen will (https://bildung-und-ethik.com/2026/04/27/zwischenruf-diskussion-um-boykottaufruf-geht-weiter/)