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Kuba: Gesundheit des inhaftierten Deutschen Compte verschlechtert sich

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, verschlechtert sich der Gesundheitszustand des in Kuba inhaftierten deutschen Staatsbürgers Luis Frómeta Compte zunehmend.

Der Familienvater aus Dresden ist vor ein paar Tagen in Ohnmacht gefallen, hat zittrige Hände und viel zu hohen Blutdruck. Der 59-Jährige war kurz vor Weihnachten wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ und „Anstiftung zum Aufruhr“ zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Als einer von rund zweitausend Demonstranten wurde er am 11. Juli 2021 bei den Protesten gegen die kommunistsche Diktatur festgenommen, als er diese spontan für private Zwecke mit seinem Smartphone gefilmt hatte.

Die IGFM, die mit einer Sektion auf Kuba vertreten ist, sorgt sich um den gesundheitlich angeschlagenen Deutsch-Kubaner und fordert dessen sofortige Freilassung.

Auch seine in Deutschland lebenden Töchter machen sich große Sorgen um ihren Vater.

Luis Frómeta Compte hat sowohl die deutsche als auch die kubanische Staatsangehörigkeit, sein Lebensmittelpunkt liegt seit 1985 in Deutschland. Trotzdem verweigert das kubanische Regime bis heute die konsularische Betreuung durch die deutsche Botschaft in Havanna.

Der sächsische Bundestagsabgeordnete Lars Rohwer hat die politische Patenschaft für den Dresdner übernommen und Außenministerin Annalena Baerbock kürzlich in einem Brief gebeten, sich für die Freilassung des Deutschen einzusetzen.

Das Auswärtige Amt wies in seiner Antwort darauf hin, dass Kuba den Standpunkt vertrete, die kubanische Staatsangehörigkeit von Luis Frómeta Compte habe gegenüber den dortigen Behörden Vorrang. Dies schränke die konsularischen Betreuungsmöglichkeiten für die Deutsche Botschaft in Havanna signifikant ein. Trotzdem drängen sie weiterhin auf Zugang zu Luis Frómeta Compte, um ihn angemessen betreuen zu können.

Postkartenaktion als Zeichen der Hoffnung 

Die IGFM hat zusammen mit der Postkarten-App MyPostcard eine Aktion für Compte gestartet und ruft dazu auf, per Postkarte aufmunternde Zeilen an den Dresdner Familienvater ins Gefängnis nach Kuba zu senden. Wer sich beteiligen möchte, findet die Aktionspostkarte mit Luis´ Bild und den Worten „Free Luis“ hier oder in der App in der Rubrik Designs unter dem Stichwort „IGFM“.

Ein Textvorschlag – der auf Wunsch abgeändert werden kann – sowie die Adresse des Gefängnisses sind automatisch hinterlegt. MyPostcard stellt für diese Aktion 100 Freecodes für Neukunden und Bestandskunden der App zur Verfügung. Der Freecode „FREELUIS“ wird dann automatisch an der Kasse eingelöst. Jede weitere Postkarte an ihn kostet dann nur 99 Cent.

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