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Lebensrechtler-TCLG bald mit neuer Leitung

Das Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen (TCLG) geht mit einer neuen Leitung ins kommende Jahr.

Nach 28 Jahren als Vorsitzender gibt Hartmut Steeb (69) aus Stuttgart, bis 2019 im Hauptamt Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, sein Leitungsamt ab.

Mit Steeb (siehe Foto oben) verlässt auch seine Stellvertreterin im Vorsitz, die Diplom-Sozialarbeiterin Gudrun Ehlebracht (67) den Vorstand. Sie war Mitbegründerin des TCLG und ist von Beginn der Vereinstätigkeit vor 31 Jahren auch Vorstandsmitglied, seit 1994 Vize-Vorsitzende. Gudrun Ehlebracht hatte in Bielefeld die örtliche Beratungsgruppe des Weißen Kreuzes gegründet und über viele Jahre geleitet.

In die Nachfolge von Hartmut Steeb tritt der Mediziner Dr. Michael Kiworr (siehe Foto rechts).
Der 55-jährige Familienvater, Lebensrechtler und evangelische Christ aus Mannheim ist
promovierter Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe. Er ist in vielfacher Weise gut vernetzt und u. a. im Vorstand des „Weißen Kreuzes“ engagiert, einem Fachverband des Diakonischen Werkes.

Als Autor von Fachbüchern und als Redner von Vorträgen ist er bei vielen Organisationen, die sich für den Schutz des Lebens einsetzen, bereits bekannt. Zum 1. Januar 2023 wird Michael Kiworr das Amt des 1. Vorsitzenden des TCLG übernehmen.

Auf Gudrun Ehlebracht folgt die Hebamme Esther Tepper (58) aus Uelzen. Sie leitet u. a. auch den Verein „Hoffnung“ in Uelzen, eine Beratungs- und Unterstützungsgruppe für Schwangere und deren Umfeld.

Das 1986 aus informellen Treffen verschiedener Lebensrechtsgruppen entstandene TCLG hatte erstmals 1987 ein „Lebenszentrum“ auf dem Evangelischen Kirchentag eingerichtet. Der Wunsch nach Intensivierung der Zusammenarbeit führte zu halbjährlichen Treffen, den „Lebensrechts-Foren“. Als Verein wurde das TCLG 1991 gegründet. Nach dem Gründungsvorsitzenden Rolf Gersdorf, Dortmund, übernahm Hartmut Steeb 1994 das Amt des 1. Vorsitzenden. Einer seiner wichtigen Anliegen war die Zusammenarbeit der Christen in den gesellschaftlich wichtigen Fragen des Lebensschutzes.

Er gehört darum auch zum Initiatorenkreis des 2001 gegründeten Bundesverband Lebensrecht und des vom BVL durchgeführten Marsches für das Leben, der jährlich in Berlin stattfindet. Im Hinblick auf die laut WHO jährlich 73 Millionen Abtreibungen weltweit bezeichnet Steeb diese Tötungen ungeborener Kinder als „die schlimmste Menschenrechtsverletzung“.
Das TCLG hat mit seinen Foren
wesentliche Beiträge zu einem Diskurs in Lebensschutzfragen auf biblischer Grundlage geleistet.

Unter den vielen Podiumsteilnehmern und Referenten waren in den Jahren der Leitung von Gudrun Ehlebracht und Hartmut Steeb u. a. die katholischen Bischöfe Johannes Dyba und Joachim Kardinal Meißner, der Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Christoph Morgner, sodann Bundestagsabgeordnete wie Frank Heinrich, der inzwischen Vorstand der Dt. Evangelischen Allianz ist.

Kommentare

5 Antworten

  1. Lieber Hartmut Steeb,
    vielen Dank für Ihr jahrelanges Engagement im TCLG.
    Sie haben so viel für das Lebensrecht geleistet.
    Und einen sehr guten besonnenen Nachfolger gefunden.

    Weiterhin freue ich mich auf die TCLG-Treffen im Laufe des Jahres .
    Dort findet Vernetzung und Informationsaustausch im guten Sinne statt.

  2. Wenn diese Gruppe angeblich doch das Lebens-RECHT in den Mittelpunkt stellt und nicht die Aufzuchts-PFLICHT, dann sollte sie doch längst liebevolle Einrichtungen geschaffen haben, die sich der – aus welchen Gründen auch immer – ungewollten Kinder mit Kompetenz, Sorgfalt und Hinwendung annimmt. Warum hört man davon nichts? Weil es ist immer leichter ist, von anderen ein tugendhaftes Verhalten zu fordern, als selbst etwas Gutes zu tun? Oder warum?

    1. Guten Tag,
      Sie sind nicht richtig im Bilde. Ich traf seit Jahren bei den TCLG-Versammlungen mehrere Persönlichkeiten und Gruppenvertreter, die Schwangeren in Notsituationen nicht nur ehrenamtlich beratend zur Seite stehen, sondern sie auch finanziell regelmäßig unterstützen – übrigens bisweilen noch Jahre nach der Geburt des Kindes, wie es etwa durch VITA-L oftmals geschieht.
      Eine Beraterin von Vita-L kommt z.B. aus meiner Familie, mit einer anderen bin ich seit Jahrzehnten befreundet.
      Im Unterschied dazu bekommen die Schwangeren bei der abtreibungsaktiven Pro-Familia (eigentlich ANTI-Familia) fast immer schnell den Beratungsschein für eine Abtreibung, was ja gewiß einfacher ist, als die Frauen jahrelang praktisch zu unterstützen – oder nicht?!
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

    2. Neben dem, was Felizitas Küble schon erwähnt hat, darf ich sagen, dass wir z.B. auch Adoptionen vermitteln konnten, so dass neugeborene Menschen eine Aufnahme in einer Familie fanden.

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