Unser langjähriger Gastautor, der evangelisch-bibeltreue Theologe und Schriftsteller Dr. Lothar Gassmann, hat neun neue Weihnachtslieder gemäß der Bibel verfaßt und die musikalische Idee konzipiert.
Glaube geht hier vor Rührseligkeit, Gottes Botschaft ist wichtiger als oberflächliche Stimmung.
Motto: „Ehre sei Gott in der Höhe.“
Hier die Titel der christlichen Lieder zur Geburt des HERRN:
Fröhliche Weihnachtszeit 
Als die Hirten nachts gefroren
Wenn Tannenwipfel weiß vom Schneekristall versilbert
Seht ihr das Kindlein in Bethlehems Stall?
Das Licht ist erschienen in finsterer Nacht
In der Stadt von König David
Wer ist das Kind, das so friedlich schläft?
Fallt vor ihm nieder, vor unserm Erlöser
Still war die Nacht in Bethlehem
Die Songs gibt es ab sofort auf vielen gängigen Plattformen (Spotify, YouTube, Amazon Music usw.).
Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/album/2QUmjRTF00vnvLKVhvo1sv
YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=b2qPZ9Q2_8s&list=OLAK5uy_nYKJ495aFTvNeWAcvLFn41qUlPzIJR68s





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10 Antworten
Weihnachten, Christi Geburt ist Grundlage unserer Zeitrechnung geworden. Die schönsten,
Jahrhunderte alten Weihnachtslieder (eines meiner Favoriten ist „Quem Pastores Laudavere“ (Den die Hirten lobeten sehre ..) entwickelte sich in der Zeit von 1460 bis 1555), wurden und werden noch in Familien und Gemeinschaften von Jung und Alt gleichermaßen gerne gesungen. Wenn Großeltern, Eltern, Kinder zusammen singen, wird ein Kern, ein Anker in die Seele des Kindes gelegt, der Heimat, Verbundenheit, Geborgenheit gibt und besonders in dunklen Zeiten Halt verleiht.
Und so wie ein gutes Gedicht, eine Erzählung gar nicht sofort vollkommen verstanden werden muss, so ist auch hier das Verbindende in der Gemeinschaft, über Generationen hinweg, entscheidend. Kinder singen mit leuchtenden Augen, was ihnen von Anbeginn an vertraut ist.
Die Weihnachtsgeschichte in kindlicher Sprache zu erzählen, ist etwas anderes. Unser Liedgut wird auch ständig ergänzt. Was nichts taugt, fällt sowieso raus. Aber mir tun Kinder leid, die nur solche vorübergehende Moden zu Gehör bekommen. „Stille Nacht“ wurde ins Weltkulturerbe übernommen, ist in 300 Sprachen und Dialekte übersetzt und wurde erstmals 1818 in der Nähe von Salzburg gesungen.
Es ist wohl die Stimmung, die berührt, kein zwingender, einengender Text, Gefühle pur.
„O du fröhliche, o du selige“, ein ehemaliges sizilianisches Fischerlied; der Wellengang, die Brandung ist zu fühlen, wenn man sich auf den Rhythmus einlässt.
Für die Kleinen gibt es immer noch „Ihr Kinderlein kommet“, „zu Bethlehem geboren“ (mochte ich als Kind am liebsten) aber auch die schönen Lieder von den Hirten: „Was soll das bedeuten, es taget ja schon“ oder „O Freude über Freude, ihr Nachbarn kommt und hört“ (um 1840 aus Schlesien) oder von den Engeln: „Engel auf den Feldern singen“, 1954.
Weihnachtskonzerte, auch Kinder kommen gerne mit, wenn es keine Überlängen gibt.
Bach und Händel gehören heute für mich ganz selbstverständlich dazu: Bach wurde vielen durch stundenlange Oratorien und Passionen früh verleidet, schade! Heute kann ich keinen Musiker/Dirigenten ernst nehmen, der Bach ignoriert und zum 4. Advent gehört „Jesu bleibet meine Freude“ ganz selbstverständlich zum Programm (zum 4. Advent 1716 in Weimar geschr.), am Weihnachtsfest dann Händels Tochter Zion und/oder Halleluja aus dem Messias.
„O Tannenbaum“, oder „Am Weihnachtsbaum, die Lichter brennen“, muss ich nicht mehr haben, das erklang in den 1950ern in meinem Elternhaus noch.
Dank für den sehr schönen Text! Auch die Allgäuer Weihnachtsmusi ist schön!
So sehr ich Dr. Gassmann schätze, aber es braucht keine neuen Texte und vor Allem keine weitere „Mainstream-Musik“, alles vielfältig bereits vorhanden. Gerade, was die Musik betrifft (die ist nämlich, da bin ich ziemlich sicher, gar nicht von ihm). Kennst du die Musik von einem Lied, kennst du sie alle. Eins wie das Andere.
Weich, gefühlvoll, das Wohlgefühl vielleicht steigernd, für mich langweilig. Mit Verlaub: Er will ein wenig mitverdienen an den Mainstream-Songs, an dem Kommerz. Bleibt ihm unbenommen. Schließlich hat er ja auch Interpreten und die Musik engagiert, hat ja alles Geld gekostet..
Darf ich auf diese Antwort einen Alternativvorschlag weit weg von Mainstream-Weihnachtsmusik posten? Ich bin begeistert, 100 % weihnachtsgeschenkfähig (habe ich daher eben bestellt) als Album von Morten Harket,
1993,
Poetenes Evangelium,
norwegisch basierend auf bibelnahen Gedichten,
https://music.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_lB2r1gMWRO9N0XErQAL2oiyur_hs3SC8Q
Auch kann Ihnen, Frau Küble, Dr. Lothar Gassmann mal den Unterschied erklären zwischen biblischen „Preisgericht“ und „Endgericht“, den Sie offenbar nicht kennen. Kommt ins Preisgericht doch jede/r Gläubige. Es geht dort nicht mehr ums „Gerettetsein“, denn die dort sind, sind bereits gerettet. Aus Glauben. Dort bekommt jede/r seinen/ihren LOHN zugeteilt für das EINTRETEN für seinen/ihren Glauben, die aus Glauben getanen guten Werke. Was schlecht ist, verbrennt im Preisgericht. Dort wird Lohn erhalten, viel, wenig, oder gar kein Lohn. Aber wer dort hinkommt, ist bereits gerettet! Der Beweis dafür, dass der GLAUBE rettet, nicht die Werke.
Möglicherweise wird dem Glauben Fernstehenden eine Bekehrung durch Handeln gemäß der Bergpredigt und der Seligpreisungen als Konsequenz geschenkt. Evtl. revanchiert sich ein mit einem guten Werk Beschenkter durch intensives Gebet, worauf dem Wohltäter dann die Welt des Glaubens geöffnet wird? Umgekehrt ist Glaube ohne gute Werke „tot“, man sollte „seine Taufe leben“, verstecken gilt nicht. Nicht nur leibliche, auch geistige Werke der Barmherzigkeit sind dazu geeignet, Menschen aufzubauen statt achtlos aneinander vorbeizulaufen wie der Priester und der Levit im Gegensatz zum barmherzigen Samariter.
An den Dr. Lothar Gassmann sollten Sie sich mal wenden, Frau Küble, und sich mal über „katholische Irrlehre“ aufklären lassen… zu Ihrem persönlichen Heil. Glauben Sie es mir, ich meine es gut mit Ihnen. Ich will Ihnen nichts, nur Ihr persönlich Bestes. Den größten Wunsch für Sie habe ich, indem ich Ihnen persönliche Heils-Gewissheit wünsche. Weil es die gibt. Nur nicht in Ihrer Kirche, weil sie sie ablehnt.
DANKE!!
Danke für Euren Satz „Gottes Botschaft ist wichtiger als oberflächliche Stimmung“ in Bezug auf diese neuen Weihnachtslieder. Sie beruhen auf den Aussagen der Bibel und sollen zur Besinnung hinführen. Der HERR segne alle, die sie anhören. Schalom / Friede wünscht Euer Lothar Gassmann
Danke für diesen positiven und ermutigenden Bericht über die durch die Bibel inspirierten und musikalisch zur Besinnung führenden neuen Weihnachtslieder. Schalom / Friede auf Erden wünscht Euer Lothar Gassmann