Von Elmar Lübbers-Paal
Der mit 15 Jahren an Leukämie verstorbene, seliggesprochene Carlo Acutis (1991 – 2006), der als „Patron des Internets“ gilt, dokumentierte als Schüler bereits online eine Zusammenstellung über eucharistische Wunder in aller Welt.
Seine Arbeit diente als Anregung dafür, dass nun katholische Filmemacher in Los Angeles den Hollywoodstreifen „The New Manna“ (Das neue Manna) produzieren, der demnächst in die Kinos kommen soll. Das dürfte den aufgeweckten italienischen Jungen Carlo, der im Ruf der Heiligkeit starb, vom Himmel aus freuen.
Es handelt sich dabei offenbar um ein Mischformat zwischen Spiel- und Dokumentarfilm, zudem zwischen Altem und Neuem Testament, denn auch das Manna in der Wüste als Vor-Bild der Eucharistie kommt vor und Moses spielt ebenfalls eine Rolle.

Schauspieler Roberto Renzi, der in dem Film Jesus Christus darstellt, verrät die Rahmenhandlung: Ein skeptischer Ingenieur sucht auf Anregung seiner Frau bekannte Stätten eucharistischer Wunder wie etwa Lanciano auf. Seine Ermittlungen überraschen ihn selber. „Auf dieser Reise der Widerlegung beginnt sich sein Herz zu verändern“, sagt der Charakterdarsteller weiter.
Der Film verdeutlicht die Zusammenhänge des Lebens und Wirkens unseres HERRN mit den vielfältigen Zeichen und Wundern um das Altarsakrament. Der 42-Jährige Renzi berichtet: „Wir werden in die damalige Zeit zurückversetzt, und wir sehen den biblischen Weg Christi in Echtzeit in Richtung Eucharistie.“
Nachdem der Podcast-Produzent von „Die Freude am Glauben“ einen viral gehenden Film über Carlo Acutis, der vor der Heiligsprechung steht, auf seiner Webseite veröffentlichte, wurde der Regisseur darauf aufmerksam.
Für die Umsetzung wählte der Filmemacher den Weg, „eine beeindruckende Abenteuergeschichte zu erzählen“. Selbst Antonia Acutis, die Mutter des Seligen, unterstützt das Projekt und hat es unlängst im Vatikan vorgestellt. Hauptdarsteller Renzi sagt über ihren ideengebenden Sohn: „Gott hat ihn mit der einzigartigen Gabe gesegnet, zu wissen, was die Eucharistie ist, und durch seinen Glauben ist auch seine Familie zu Gott zurückgekehrt.“ 
In dem Film erfährt der Zuschauer neben historischen Darstellungen zum Leben und Leiden Jesu auch vieles über die noch heute auftretenden eucharistischen Wunder. Diese werden mit spannenden Details von Wissenschaftlern, Theologen und Fachärzten verschiedener Disziplinen vermittelt.
Zu den bekanntesten Katholiken in Amerika, die ihre Ansicht in dem Werk äußern, gehören der Bestsellerautor und Konvertit Scott Hahn, Kardinal Francis Arinze und Pater Donald Calloway. Der Jesus-Darsteller Roberto Renzi meint zum außergewöhnlichen Filmprojekt: „Ich hielt mich für einen ziemlich frommen Katholiken, aber ich muss sagen, dass ich nach dieser Rolle nie wieder derselbe sein werde.“
Der Streifen wird durch Spenden finanziert und das Ende der Dreharbeiten liegt in naher Zukunft.
HIER kann man einen Trailer bereits auf englisch anschauen: https://youtu.be/yjFOg_xaHFw?feature=shared





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2 Kommentare
Papst oder Anti-Papst
https://katholisches.info/2024/08/13/taylor-marshalls-interview-mit-erzbischof-carlo-maria-vigano-papst-oder-antipapst/
Eine Geschichte des katholischen Traditionalismus
https://katholisches.info/2024/08/10/die-rechte-des-herrn-hat-sich-erhoben/
In einem Nachbarort meines Pfarreronkels in Oberschlesien, so wird berichtet, stürmte am Karfreitag 1945 vor versammelter Gemeinde, sofern noch nicht auf der Flucht, ein Rotarmist in die Kirche und schoss auf die Monstranz mit dem Allerheiligsten. Augenblicklich, so wird berichtet, fiel er tot um und löste Ermittlungen wegen „Sabotasch“ (russ. Aussprache des Wortes) aus. Natürlich vergeblich.