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Lyrisches Wiegenlied: Es schaukeln die Winde

Es schaukeln die Winde, das Nest in der Linde
Da schließen sich schnell die Äugelein hell.
Da schlafen, vom Flügel der Mutter gedeckt,
Die Vögelchen süß, bis der Morgen sie weckt.

Bei ihr’n Müttern liegen die Lämmer und schmiegen
Ans Fell sich so dicht und regen sich nicht.
Sie atmen so leise und werden erst wach
Beim Zwitschern der Schwalben hoch oben am Dach.

Nur einzig die Sterne am Himmel so ferne,
Ob groß oder klein, sie schlafen nicht ein.
Sie schließen die strahlenden Augen nicht zu,
Sie legen sich nicht mit den andern zur Ruh.

Wenn aber mit Lachen die Kinder erwachen,
Das Lämmchen sich reckt, der Vogel sich streckt,
Dann müssen die Sterne, ob groß oder klein,
Sie müssen ins himmlische Bettchen hinein

Denn der darf nicht singen am Morgen und springen,
Der während der Nacht herumtollt und wacht.
Drum schlaf nur, mein Liebling, schlaf selig und fest,
Wie’s Lämmchen im Stall, wie der Vogel im Nest.

 

HINWEISE dazu von unserem Leser Ernst Friedel:

Wiegenlieder werden im allgemeinen für kleine Kinder gesungen, wenn sie einschlafen sollen; sie sollen ein Gefühl der Geborgenheit und Ruhe weitergeben. Viele von uns, die Kinder haben, erinnern sich gerne an diese Zeit. Es war nicht nur für die Kinder beruhigend, ein Wiegenlied zu hören, sondern auch für uns, wenn wir für die Kinder gesungen haben. Es war der Abschluss eines Tages.

Der Text gibt einiges von der Harmonie weiter , die wir in der Natur, in Gottes Schöpfung erkennen können. Im ersten Vers ein Nest mit Mutter und kleinen Vögeln im Lindenbaum, das vom Wind sanft hin und her geschaukelt wird.

Im zweiten Vers werden die Lämmer mit ihrer Mutter gezeigt – und im dritten Vers sind es die Sterne am Himmel. Im vierten Vers wird das fröhliche Aufstehen der Kinder am nächsten Tag erwähnt. Wenn die Sterne nicht mehr zu sehen sind, dann ist es im Verständnis der Kinder Zeit für die Sterne, ins himmlische Bett zu gehen.

Das Wiegenlied schließt mit den Worten: „Drum schlaf nur, mein Liebling, schlaf selig und fest wie’s Lämmchen im Stall, wie der Vogel im Nest“.

Der Text stammt von Elisabeth Ebeling und die Musik von Engelbert Humperdinck.

Wir finden das Lied hier: https://www.youtube.com/watch?v=CKP7wzqUJJI. Es singt die Sternschnuppe.

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