Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 2,16-21.
In jener Zeit eilten die Hirten nach Betlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.
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Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde.
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Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.
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Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.
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Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.
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Titelbild: Heidelore Puttkamer






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Wissen plus Wahrheit gleich Weisheit für Donnerstag, 1. Januar 2026
Der HERR wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen.
Jesaja 25,8
Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.
1.Johannes 4,9
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Alles was zu Christus lenkt bringt den Heiligen Geist und das Lebendige – das Leben.
„Das allerbeste Rezept für die Feiertage“ lautete ein Artikel unter der Rubrik „Politik“ der Allgemeinen Frankfurter Sonntagszeitung vom 22.12.2019:
Er enthielt einen sehr positiven Aspekt: „All jene“, hieß es, „die an Weihnachten das Kind in der Krippe feiern, die Christen also, haben es auch jetzt leichter. Sie können durchatmen, sich der Liebe Gottes zuwenden und sich freuen, dass Gott Mensch geworden ist.“
Was bedeuten diese Liebe und Menschwerdung Gottes?
Wir Menschen haben uns von Gott getrennt, leben weitgehend ohne Ihn und tragen die Konseqenzen – das Böse dieser Welt.
Aber in dieser ungerechten Welt gibt es oft zwei Seiten, die des Opfers und die des Täters. Wenn beide, Opfer und Täter, wie bei Abel und dem ersten Brudermörder Kain, Geschöpfe im Ebenbild Gottes sind und Gott alle Seine Geschöpfe liebt, gibt es ein Dilemma.
Wie kann Gott absolut gerecht sein und gleichzeitig absolut barmherzig? Menschlich gesprochen geht das nicht: Ein Richter, der allen Übeltätern die Schuld durchgehen lässt, wäre zwar vollkommen barmherzig, aber überhaupt nicht gerecht.
Deshalb hat Gott in Seiner genialen Liebe einen Weg gefunden, um gleichzeitig vollkommen gerecht und barmherzig zu sein. Er wurde Mensch, lag als Baby in einer Krippe, was wir Weihnachten feiern, und bezahlte unsere Schuld für uns, woran wir Ostern und Karfreitag denken.
Wenn wir Sein Opfer annehmen und uns vom Bösen wenden, werden wir mit Gott versöhnt, das heißt, wir werden Seine Kinder, und das wirkt sich auch positiv auf die Gesellschaft aus.“
Das Abendland wird nur im Licht des Sterns von Betlehem überleben
https://philosophia-perennis.com/2025/12/21/abendland-weihnachten/