Auf stillen Felsenhöhn
wir standen viele Nächte,
dort nach dem Licht zu sehn
vom künftigen Geschlechte.
Ein alt‘ prophetisch‘ Lied,
es hat auch uns geklungen,
hat unser Herz durchglüht
und innig uns durchdrungen.
Da trieb es uns hinaus
zu wandern durch das Leben,
die Ruh‘, den Hof, das Haus
und alles dran zu geben.
Uns riefen von dem HERRN
die Sagen und die Kunden,
wir folgten seinem Stern,
bis wir ihn selbst gefunden.
Maria, süßes Bild,
wir können’s nie vergessen,
wie du, so fromm und mild,
am Kripplein bist gesessen.
Das folgt uns wie ein Traum
nach Köllen an dem Rheine,
füllt unsern Grabesraum
mit seinem hellen Scheine.
Und wenn ein holdes Kind
nach unserm Grabe ziehet,
wenn treu und stillgesinnt
sich Muttersorge mühet.
Dann fühlen wir die Lust
aus alter Zeit sich regen,
es zieht in manche Brust
aus unserm Grab der Segen.
Der Myrrhen Bitterkeit –
man kennt sie wohl im Leben,
doch sollen drüber weit
die Weihrauchswolken schweben.
Das Gold, es ist die Treu
im Leben wie im Sterben:
solch‘ edle Spezerei
kann jeder hier erwerben.
Max von Schenkendorf
Titelbild: Evita Gründler – 2. Foto: Heidelore Puttkamer
Eine Antwort
Information: Die Religion Zarathustras (Parsen) und Jesus Christus.
https://www.christuswege.net/themen/parsismus.htm
Weiter spricht Vieles dafür, dass von den „Drei Königen“ = „Drei Weisen aus dem Morgenland“, die das Jesuskind fanden und verehrten, mindestens einer ein sternkundiger zarathustrischer Weiser (Maghav) war. Im biblischen Original-Text sind es „Magoi“ bzw. Magier-Priester die als Zarathustrier bzw. Zoroastrier zu Jesus Christus kommen und damit die Prophezeiung des Propheten Daniel aus dem Alten Testament als „Rab-Mag“ vom Kommen des „Menschensohnes“ (spiritueller Hoheitstitel den Jesus Christus auch selbst im Neuen Testament der Bibel führte) als göttlicher Erlöser bestätigen bzw. ihrer Erfüllung beiwohnen.
https://www.christuswege.net/