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Medienberichte über Demonstrationen belegen Manipulationen und Doppelmoral

Von Dr. Lothar Gassmann

Vor einigen Jahren waren meine Frau und ich mit unseren Kindern auf einer „Demo für alle“. Wir protestierten zusammen mit zirka 5000 Menschen in Stuttgart gegen den geplanten Bildungsplan, der von der Genderideologie und Auflösung der Geschlechter geprägt war, und wir demonstrierten gegen die sogenannte „Ehe für alle“.

Die Demonstranten waren meist  –  so wie wir  – besorgte Eltern, auch mit Kindern dabei, friedliche Menschen wie du und ich, und darunter waren auch viele Christen aus verschiedenen Kirchen und Freikirchen. Abgesehen von Gegendemonstranten von der „Antifa“ und vom Staatstheater verlief alles normal und friedlich.

Als ich dann am nächsten Tag die Zeitung aufschlug, traute ich meinen Augen nicht. Da las ich von einer Zahl von zirka nur ein paar 100 bis 1000 Demonstranten – also nicht von 5000, sondern von etwa einem Fünftel derer, die da gewesen waren, und davon, dass hier „Rechtsextreme Nazis und Schwulenhasser“ auf die Straße gegangen seien.

Der Gipfel der Frechheit und der Lüge war aber ein Foto in der Zeitung:
Im Hintergrund sieht man die friedlichen Demonstranten, im Vordergrund jedoch stehen Männer mit Hitleruniformen und Hakenkreuzen, daneben Männer mit Kapuzen des rechtsextremen Ku-Klux-Klans.
Jetzt fiel mir ein, dass dies die Schauspieler vom Staatstheater waren, die sich am Rand der Demo platziert hatten. Diese hatten wir ja gesehen, als wir vorbeigelaufen waren, und uns darüber gewundert, was das ist.

Jedoch die Presse hatte sich, vom Blickwinkel aus gesehen, genau hinter diese Männer in Hitleruniformen mit Hakenkreuzen und mit zum Hitlergruß erhobenen Armen gestellt, um diese als Vordergrund für das Pressefoto von unserer friedlichen Demo zu präsentieren.

Plötzlich waren wir „Nazis und Ku-Klux-Klan-Anhänger“ – schlimmer kann man heute wohl nicht diffamiert werden. So schnell ist man in der rechtsextremen Ecke.

Seit einigen Wochen gelte ich, der ich Freund Israels und Zionist bin, sogar als „Antisemit“. Man bekommt solche absurden Beschuldigungen nicht mehr aus dem Internet heraus, auch wenn sie noch so „erstunken und erlogen“ sind.

Heute möchte ich auf einige solcher Beispiele eingehen, die teilweise auch aus meinen persönlichen Erfahrungen resultieren, und aufzeigen, wie gezielt versucht wird, mutig auftretende Christen mundtot zu machen oder so zu isolieren, dass sie in die extreme Ecke gedrängt werden.

Teilnehmerzahlen von Demonstrationen, die dem linken Trend entsprechen, werden hochgeschraubt. Dabei werden dann mehr Teilnehmer und Teilnehmerinnen (Teilnehmer/Innen = gendergemäß) angegeben, als wirklich anwesend waren.

Andererseits: Wenn Demonstrationen oder Spaziergänge stattfinden von Menschen, die der staatlich verordneten Mainstream-Meinung widersprechen, werden deren Teilnehmerzahlen massiv verkleinert. Selbst wenn unter Umständen eine Million Menschen beispielsweise in Paris gegen die „Ehe für alle“ demonstrierten, hat man in der Presse die Zahl dieser Teilnehmer auf vielleicht Einhunderttausend oder sogar nur Zehntausend reduziert. Allerdings konnte man anhand der Bilder, die man zu sehen bekam, fast nachzählen und somit feststellen, dass es sich um viele hunderttausende, wenn nicht eben sogar um eine Million Menschen gehandelt haben muss.

Diese Demos fanden etwa um das Jahr 2015 herum statt, und auch heute werden die Zahlen bei friedlichen Spaziergängen gegen staatliche Corona-Maßnahmen und Impfzwang massiv manipuliert.

Falls die Meinung der Teilnehmer nicht dem Mainstream entspricht, werden diese Menschen pauschal in die rechtsextreme, Nazi- oder Antisemitismus-Schublade geschoben, auch wenn die wenigsten dieser zuzuordnen sind (es gibt immer Ausnahmen, Unbelehrbare und Spinner).

Unser Gastautor Dr. Lothar Gassmann hat ein neues Buch veröffentlicht. Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Auszug aus seinem Vorwort zu der Neuerscheinung „Wahrheit gegen Fake News“ – Infos und Bestellung hier: https://www.amazon.de/gp/product/B0B8SYTYJF/ref=dbs_a_def_rwt_hsch_vapi_taft_p1_i0

Kommentare

6 Antworten

  1. ….das ist pure Indoktrinierung vom Leser. Machtlos, hilflos gegen diese Presse hinter der sich Linke, Grüne Journalisten verbergen.

    Unglaublich.

  2. Das sollten wir als Christen doch schon gewohnt sein: Jesus sagte ja „wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch, meine Jünger, verfolgen“! Aber genauso sagte er auch , und das zum wiederholte Male: „Fürchtet euch nicht!“ Wir erleben das geiche ja auch in Wien: da sind bei der Love-Parade gleich mal 60.000 Leute auf der Strasse – wo die alle herkommen sollen???

  3. Zeitungen, die verzerren, abonniert und kauft man nicht, das wäre das Werkzeug der „mündigen Bürger“ in der Marktwirtschaft. Aber was ist?
    Rundfunkgebühren verweigert man, aber auch das trauen sich nur wenige.
    Was also bleibt? Resignation?
    Erinnern wir uns an Papst Leo XIII, dann wird vielleicht noch etwas draus. Der sagte nämlich schon vor mehr als hundert Jahren: Wenn Unrecht zu Recht wird, dann wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber ein Verbrechen.

    1. Guten Tag,
      das genaue Zitat von Papst Leo XIII. lautet in seiner „Enzyklika Sapientiae christianae“, 10. Januar 1890:
      „Wenn aber die Gesetze des Staates mit dem göttlichen Recht in offenbarem Widerspruch stehen, wenn sie der Kirche Unrecht zufügen oder den religiösen Verpflichtungen widerstreiten oder die Autorität Jesu Christi in seinem Hohenpriester verletzen, dann ist Widerstand Pflicht und Gehorsam Frevel, und das selbst im Interesse des Staates, zu dessen Nachteil alles ausschlägt, was der Religion Abbruch tut.
      Hieraus ergibt sich aber auch, mit welchem Unrecht diese Anschauung der Auflehnung beschuldigt wird, da man doch keiner staatlichen Obrigkeit und keinem Gesetzgeber den schuldigen Gehorsam verweigert, sondern nur jene Vorschriften unbeachtet lässt, zu deren Erlass es keine Gewalt gibt; denn da sie unter Verletzung des göttlichen Rechts erteilt wurden, sind sie ungerecht und eher alles andere als Gesetze.“

      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

      1. „Wenn aber die Gesetze des Staates mit dem göttlichen Recht in offenbarem Widerspruch stehen……dann ist Widerstand Pflicht und Gehorsam Frevel,…..“
        Von Herrn Winkeler frei zitiert, aber sinngemäß (Frevel / Verbrechen) absolut stimmig. Zuviele Worte behindern nur. Meistens.

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