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Medjugorje: Seherin Mirjana und die „Gärten der schönsten Blumen“

Von Felizitas Küble

Seit dem 24. Juni 1981 behaupten sechs Seher/innen aus Medjugorje, regelmäßige – teils gar tägliche – Marienerscheinungen zu erleben, die freilich kirchlich nicht anerkannt sind. Inzwischen hat die Zahl der dortigen Visionen und Erscheinungen die Marke von 46.000 bereits überschritten…

Zur Seher-Schar gehört auch Mirjana Dragičević-Soldo, die durch besondere emotionale „Bewegtheit“ auffällt und nicht selten den Eindruck einer „Heulsuse“ hinterläßt. 

Am heutigen 2. September hat sie wieder ihre „Botschaft“ von der angeblichen Himmelsmutter erhalten (siehe Foto), die flugs von Medjugorje-Zentren verkündet wurde: QUELLE

Diesmal hatte das Erscheinungsphänomen, das gerne zwischendurch auch offensichtliche theologische Irrtümer verkündet, wieder eine sentimentale Kitschplatte aufgelegt, wie die an Mirjana ergangene „Offenbarung“ belegt.

Mal sollen die „lieben Kinder“ (die längst erwachsen sind) wie die „Blumen aus dem schönsten Garten“ sein und gleich danach wie „Gärten der schönsten Blumen“. Nun gut, da kann sich jede/r das Passende aussuchen – und hier nun der neueste Sermon aus Medjugorje, der keines weiteren Kommentars bedarf:

„Liebe Kinder! Meine Worte sind einfach, aber sie sind erfüllt von mütterlicher Liebe und Fürsorge. Meine Kinder, die Schatten der Finsternis und der Täuschung überspannen euch zunehmend; ich aber, rufe euch zum Licht und zur Wahrheit – ich rufe euch zu meinem Sohn…

Mein Sohn ist das Leben der Welt. Je besser ihr Ihn kennenlernt, je mehr ihr euch Ihm nähert, desto mehr werdet ihr Ihn lieben, denn mein Sohn ist Liebe. Liebe verändert alles, macht auch das schön, was euch ohne Liebe bedeutungslos erscheint.

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Deshalb sage ich euch von neuem, dass ihr sehr lieben müsst, wenn ihr geistig wachsen wollt. Ich weiß, Apostel meiner Liebe, dass es nicht immer leicht ist, aber, meine Kinder, auch die schmerzhaften Wege sind Wege, die zu geistigem Wachstum, zu Glauben und zu meinem Sohn führen. Meine Kinder, betet, denkt an meinen Sohn. In allen Augenblicken des Tages erhebt eure Seele zu Ihm, und ich werde eure Gebete pflücken wie Blumen aus dem schönsten Garten und sie meinem Sohn schenken.

Seid wahrhaftige Apostel meiner Liebe, verbreitet an alle die Liebe meines Sohnes, seid Gärten der schönsten Blumen. Helft euren Hirten mit Gebet, dass sie geistige Väter sein können, erfüllt mit Liebe zu allen Menschen. Ich danke euch.“

Kommentare

10 Antworten

  1. Liebe Frau Küble,

    Medjugorje und alles, was damit zusammenhängt, sind zum Verzweifeln. Bitte hören sie nicht auf, darüber zu berichten. Denn wir brauchen populäre Gegenstimmen zu diesem populären Irrweg. In Österreich ist es besonders schlimm. Keine Gemeinde, vermutlich keine einzige religiöse Gemeinschaft in Österreich entkommt dieser Krake. Es herrscht eine Gleichschaltung der Kritiklosigkeit und bodenlosen Dummheit. Wenn sich der Gestank, der von Medjugorje ausgeht, nicht mehr verheimlichen lassen wird, was wird dann geschehen? Es wird der endgültige Zusammenbruch des Glaubenslebens in Österreich sein. Wer wird dann noch theologische Autorität haben? Bitte berichten Sie noch öfter von Medjogorje.

  2. @Zlatko, MedjuFreund:

    Tatsache ist, dass viele Botschaften mit der Kirchlichen Lehre nicht übereinstimmen
    Tatsache ist, dass bereits von den Anfängen her örtli. dem Bischof widersprochen worden ist
    Tatsache ist, dass bei sovielen Botschaften kein Mensch mehr den Überblick behalten kann

    Unsere Heilige Katholische Kirche steht über diesen angeblichen Botschaften, von denen niemand weiß, ob sie auch tatsächlich echt sind.

    Viele erleben dort eine Bekehrung aufgrund der immensen Gemeinschaft und der Gebet, die dort stattfinden – was ja auch schön ist – aber fatalerweise schreiben Sie diese ihre Bekehrung den „Phantom-Erscheinungen“ zu…

    Man muss dringend die Gebetsstätte von den Erscheinungen losgelöst betrachten, diese nicht vermischen! Denn der Tag kommt, wo es heißen wird, dass die Erscheinungen keine Übernatürlichkeit haben.. Was passiert dann? Die Bekehrten werden Medjugorjaner und die, die kritisieren, bleiben ROM treu, wie es schon immer gewesen ist – und eine neue Religion wäre dann entstanden – eine ziemlich gefährliche – für den Laien kaum durchschaubare

    Medju-Katholizismus?

    Also nochmal: Vorsicht bei den Erscheinungen und Botschaften, diese sind kirchliche NICHT anerkannt. Wenn jemand dahin reist, bitte losgelöst von den Erscheinungen und Botschaften, die absolut erfunden sein könnten – ein großer Betrug?
    Wir wissen es noch nicht 100%ig

    1. Es gibt keine einzige Botschaft die nicht der Lehre /Tradition der Kirche entspricht. Auch wenn Fr. Küble dies anders sieht. Aber die Hausfrauentheologie von Fr. Küble ist ja keine Wissenschaft sondern private Spinnerei. Der Vatikan hat mitgeteilt, das nach langer Prüfung und Durchsichtung unzähliger Botschaften, nichts gefunden wurde, was der Lehre, der Tradition oder der Hl. Schrift widerspricht. Das die Ortsbischöfe gegen Medjugorje waren ist bekannt. ABER, das war nicht immer so. Bischof Zanic (der Bischof zu Beginn der „Erscheinungen“) war FÜR die Seher u hat an die Echtheit der Erscheinungen geglaubt. Erst nachdem er von den Kommunisten in die Enge getrieben wurde, sagte er unter Zeugen „Für Medjugorje gehe ich nicht ins Gefängnis“.
      Der Tag wird NICHT kommen, an dem die Kirche, Medjugorje als Lüge entlarven wird. Ich finde es Schade das Leute wie Fr. Küble mit ihren Küblejanern den Medjugorjeleuten immer wieder unterstellt, dass diese „abfallen“ wenn Medjugorje nicht anerkannt würde. Das ist einfach nur dumm. Auch wenn hier immer wieder gehetzt wird, der Hl. Geist ist stärker, als Fr. Küble mit ihren Helfers Helfern

  3. „Zur Seher-Schar gehört auch Mirjana Dragičević-Soldo, die durch besondere emotionale „Bewegtheit“ auffällt und nicht selten den Eindruck einer „Heulsuse“ hinterläßt.“

    Stimmt!

    Wenn man sich die vielen Videos der angeblichen Erscheinungen ansieht, gewinnt man den Eindruck, dass die „Erscheinungen“ nach dem gleichen einstudierten Ritual ablaufen. Es ist gerade so, als würden die „Gospa“ und Mirjana immer über das gleiche Thema tratschen.

    Am lustigsten sind die Szenen, in denen Mirjana so tut, als würde sie die „Gospa“ nicht verstehen und in denen es scheint, als würde ihr die „Gospa“ eine fruchtbare Mitteilung machen. Die Mimik dazu ist einfach nur köstlich. Das gespielte Verhalten ist lächerlich, die Schauspielerei erbärmlich – aber für die Umstehenden beeindruckend.

    MfG

    1. – es muss natürlich „furchtbare“ und nicht „fruchtbare Mitteilung“ heißen. Ich bitte darum, mir diesen furchtbaren Fehler nachzusehen. 🙂

      MfG

  4. „Meine Kinder, die Schatten der Finsternis und der Täuschung überspannen euch zunehmend;“

    Stimmt – seit 1981 überspannen Finsternis und Täuschung die lieben Kleinen zunehmend, die auf diesen Schmus reinfallen.

    MfG

  5. Ich kann es nicht fassen wie dummdreist die Verfasserin von diesem negativ behafteten Text versucht, das aller einfachste so darzustellen, als wenn die Mutter Gottes nicht weiß wie sie Ihre Kinder ansprechen soll…

    Hier wird eindeutig von Gebeten gesprochen und liebe Frau Felizitas Küble, wer lesen kann ist klar im Vorteil und wer noch versteht was er liest, ist klar der Gewinner…!!!

    „ich werde eure Gebete pflücken wie Blumen aus dem schönsten Garten“… „seid Gärten der schönsten Blumen.“

    Sie liebe (Ironie) Frau Küble, können leider beides nicht und ich würde mich an Ihrer Stelle, als jemand der die Leser mit seiner Meinung manipulieren kann, schämen solche Aussagen zu treffen ohne den Inhalt verstanden zu haben…!!!

    1. Lieber Zlatko, ich kann ihre Aufregung gut verstehen Ab und zu schaue ich mir die theologischen Ausführungen von Fr. Küble an. Ich selbst bin Theologe, aber das was Fr. Küble von sich gibt, hat mit Theologie, gelebten Glauben nichts zu tun. Die einzige Person in diesem Forum, die auf dem falschen Weg ist, ist Fr. Küble. Deshalb lieber Zlatko, lieber für Fr. Küble beten, damit sie auf den wahren Weg zurückfindet. Man muss nicht an die Erscheinungen von Medju glauben. Dazu ist niemand verpflichtet. Aber wer -so wie Fr. Küble- Dinge falsch darstellt, der ist ein Werkzeug der „Gegenseite“.

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