Von Dr. David Berger
Der argentinische Präsident Javier Milei hat beim globalistischen Welt Economic Forum in Davos eine Rückkehr zu christlichen Werten, der abendländischen Philosophie und dem römischen Rechtsethos gefordert: 
„Wir müssen zur griechischen Philosophie zurückkehren, das römische Recht annehmen und zu christlichen Werten zurückkehren!“
Drei geistige Hügel des Abendlandes
Die Aussage Mileis erinnert an einen viel zitierten Satz, der von dem damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss (1950) stammt:
„Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muss sie als Einheit sehen.“
Javier Milei hat seit seinem Amtsantritt Ende 2023 in Argentinien bedeutende wirtschaftspolitische Veränderungen erreicht, die sich klar mit Zahlen belegen lassen. Unter seiner Führung konnte das Land 2024 erstmals seit über einem Jahrzehnt wieder einen Haushaltsüberschuss erwirtschaften – rund 0,3 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bzw. 1,6 Milliarden Euro Mehreinnahmen im staatlichen Haushalt.
Auch makroökonomisch zeigt sich ein Umschwung: Nach mehreren Jahren Rezession kehrte Argentiniens Wirtschaft wieder in Wachstumsbereiche zurück; Prognosen gehen für 2025 von einem BIP-Wachstum von über 4 % aus. Die Reduzierung der staatlichen Bürokratie, massive Sparmaßnahmen und fiskalische Disziplin trugen zu dieser Stabilisierung bei. 
Offizielle Daten weisen für das erste Halbjahr 2025 auf einen Rückgang der Armutsquote auf rund 31,6 % hin – nach zuvor deutlich höheren Werten.
Milei betont, dass diese wirtschaftlichen Erfolge auf Prinzipien wie Eigenverantwortung, Haushaltsdisziplin, Chancengleichheit und moralischer Integrität beruhen – Werte, die er als Teil des christlichen Erbes einer freien, gerechten Gesellschaft versteht.
Sein Engagement für finanzielle Ordnung und persönliche Freiheit sieht er nicht nur als ökonomische, sondern auch als moralische Verpflichtung gegenüber den Menschen Argentiniens.
Den vollständigen Artikel von Dr. Berger lesen Sie hier auf seinem Blog PP: https://philosophia-perennis.com/2026/01/22/javier-milei-wir-muessen-zu-den-christlichen-werten-zurueckkehren/







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6 Antworten
MAGA.
https://www.n-tv.de/politik/Minnesota-reagiert-mit-Entsetzen-auf-hartes-Vorgehen-von-ICE-id30274288.html
Da bleibt einem die Spucke weg…
Trump tut alles, damit er Mittelpunkt bleibt.
Da sind dann manche brauchbare Ideen und Umsetzungen dabei…aber…
Aber durch ihn – Gott „benutzt“ auch solche „Herrscher“…- müssen viele aufwachen…und das ist gut.
Russland verhandelt und bombardiert.
Solange die AfD russlandfreundlich bleibt…ist sie unwählbar…aber sie wird 2026 nicht ans Ruder kommen.
Manche Hochgejubelten haben sich nach Wahlen verwundert die Augen gerieben…
Schön wäre es! Die christlichen Hirten im Krieg mit den Ihnen anvertrauten Schäfchen, leider.
Der Apostel Paulus zitierte in seiner Areopag-Rede im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen LOGOS, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“). Dieser Logos der Stoiker war bei ihnen das natürliche vernünftige göttliche Weltgesetz und die allgemeine natürliche vernünftige harmonische göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos.
https://static.uni-graz.at/fileadmin/kath-institute/Neues-Testament/Apg17_28.pdf
Die Apostelgeschichte, Kapitel 17
https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/apg17.html
Apg 17,28 „Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art.“
Justin der Märtyrer knüpfte mit seiner Logos-Theologie an dieses Zitat des Apostels Paulus (neben dem Logos-Begriff des Johannes-Evangeliums im NT und der „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes) an, der Heilige Irenaeus von Lyon übernahm dessen Logos-Theologie von ihm und erweiterte sie noch. Der Heilige Irenaeus von Lyon zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes der Bibel hinzu. Erwähnenswert wäre auch noch der jüdische Theologe Philo(n) von Alexandria. Clemens von Alexandria nimmt in den Stromateis sehr ausführlich auf ihn Bezug. Eusebius erörtert die Frage nach den Therapeuten in Philons Vita Contemplativa und zitiert aus verlorenen Schriften Philons in der Praeparatio Evangelica. Auch Origenes, Gregor von Nyssa, Ambrosius von Mailand, Hieronymus und Augustinus hatten ihm vieles zu verdanken, besonders die allegorische Bibelauslegung.
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„Wir müssen zur griechischen Philosophie zurückkehren, das römische Recht annehmen und zu christlichen Werten zurückkehren!“
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Dem kann man zustimmen. Präsident Javier Milei aber – das sage ich hiermit voraus – wird volkswirtschaftlich scheitern. Sein allzu radikal neoliberal-libertäres volkswirtschaftliches Experiment in Argentinien widerspricht der katholischen Soziallehre – wie auch der „Homo Oeconomicus“ des Neoliberalismus der christlichen Anthropologie und dem christlich-humanistischen Menschenbild widerspricht. In der christlichen Bibel gibt es auch das Wucher-Verbot. Das ist eigentlich auch in der katholischen Kirche durchaus immer noch gültig!
Prof. Gustav Ruhland als Volkswirt und Historiker zur Geschichte des Freihandels und Finanzkapitals und Handels-Kapitals und Wucher – siehe zur Theologie auch „Die Wirtschaftspolitik des Vater-Unser“. Und eventuell den Soziologen Max Weber.
http://www.vergessene-buecher.de
Prof. Bernd Senf aus Berlin als Volkswirt im Ruhestand zu VWL und psychosozialen Hintergründen http://www.berndsenf.de siehe auch Prof. Wolfgang Berger als Freiwirt und Volkswirt und den Anthropologen James DeMeo und Helmut Creutz
Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz, siehe auch zu Freihandel und EFTA und EU
http://www.zeit-fragen.ch siehe auch zu Mondragon als weltgrößter Genossenschaft und Jesuiten-Gründung gemäß der katholischen Soziallehre und Jobmaschine im Baskenland in Spanien und zu direkter und dezentraler Demokratie mit Plebisziten und Volksabstimmungen bzw. Volksentscheiden und starkem Föderalismus und dem Völkerrecht und NATO und Ukraine und Landwirtschaft und Bauen und Familien-Betrieb – der gesamte Neoliberalismus ist auf falschen Prämissen aufgebaut…!
Man darf mir mal erklären, was da eigentlich gerade in Davos abgelaufen ist. Ich reibe mir nur noch ungläubig ständig die Augen… Da gründet sich heute dort so ein neuer Friedenspakt, von Trump initiiert. BOARD OF PEACE. Mit Worten präsentiert, als sei dies die „neue Weltrettung“. Lauter mehr oder weniger unbedeutende Akteure, bis auf Trump, aber: ALLE mit viel Geld, oder viele mit viel Geld. Orban war dabei, der hat ja keins, alles Orientale, Asiaten, Südamerikaner. Bis auf Orban niemand aus dem Westen, kein Merz, kein Macron, kein Starmer, keine Melloni, kein Chinese XI. WAS SOLL DAS? Das schafft doch wieder nur Unruhe, Spaltung….
WAS GEHT DENN HIER AB? – Und wieder habe ich Probleme mit der Übermittlung…… Hinweis für Frau Küble….