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MM-Chefredakteur befürchtet „Söderkratie“

Lang hat es gedauert, fast ein Jahr – aber inzwischen wachen einige Redaktionen auf, vielleicht wollen sie auch die Flucht nach vorne antreten, um nicht bei den Letzten zu landen, denen ein überfälliges Licht aufgeht.

Jedenfalls hat sich Chefredakteur Georg Anastasiadis vom Münchner MERKUR jetzt erstaunlich deutlich gegen einen „Corona-Kontrollstaat“ positioniert, den er infolge von Söders rabiatem Kurs befürchtet.

In einem heute (13.2.) online veröffentlichten Leitartikel schreibt der MM-Chef Tacheles. Schon eingangs heißt es: „Die 50er-Inzidenz war gestern, und auch die 35 soll wohl nur ein Placebo sein. Markus Söder bastelt insgeheim an der No-Covid-Strategie. Ein Plan, der gruseln lässt.“

Verblüffend sei doch auch – und genau das denken mit ihm auch viele aufmerksame Bürger: „Die Grenzen, von denen es in der Asylkrise stets hieß, sie seien unüberwachbar, werden streng kontrolliert.“

Letztlich tendiere Söder zu einem „No-Covid-Plan“; dies passe auch zu seinem „zunehmend autoritären Regierungsstil“.

Abschließend schreibt der Chefredakteur: „Es erschreckt zutiefst, dass sich in seiner Partei, der CSU, kein Aufschrei gegen solche Ideen erhebt. Auch Bayerns einst stolze Staatspartei ist mutiert zu einer Kopfnickerpartei, in der drangsaliert wird, wer aufmuckt….Freie Bürger sollten das nicht tun, wenn sie nicht eines Tages unsanft in der Söderkratie erwachen wollen.“

Quelle für die Zitate: https://www.merkur.de/politik/corona-bayern-soeder-regeln-csu-no-covid-kontrollstaat-inzidenz-muenchen-kommentar-90202045.html

Kommentare

6 Antworten

  1. Söder als Kanzler mit den Grünen im Boot. Ich wage mal zu prophezeien. Es werden uns in kurzer Zeit unsere Rechte genommen. Wir werden ein Land mit Pisa unter ferner liefen.

  2. Da scheint leider etwas dran zu sein.

    Mein Bruder wohnt in Bayern, und er hat berichtet, dass Söder sich wohl daran gewöhnt hat, per Verordnung regieren zu können und das auch gerne ausnutzt.
    Auch wenn ich Söder bisher gar nicht so schlecht fand: Enen Alleinherrscher oder jemanden mit diktatorischen Ambitionen brauchen wir in dieser Republik nicht.

    1. Nach dem desaströsen Merkel-Regime wäre Schwarz-Grün in Berlin die denkbar schlechteste Lösung.
      Söder (und die Union) übernehmen sich mit der Ökopartei als Koalitionspartner.
      Habeck und Co. sind – wie die Kader der Marxisten-Leninisten an den Universitäten – knallhart geschulte Ideologen mit meist poststrukturalistischem Weltanschauungshintergrund, welche die leichtgewichtigen Möchtegerns der C-Parteien an die Wand spielen und plattmachen werden.
      Unterstützt natürlich von den regierungshörigen Medien und deren zu 80 bis 90 Prozent linksrotgrünen Journaille, die sich schon heute auf dieses „Schlachtfest“ freut.
      Mit den Grünen als Regierungspartei kommen wir vom Regen unter Umgehung der Traufe in die Jauche.

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