Am Samstagabend beginnt auch für deutsche Juden das Fest Purim, das an die Errettung der Juden im persischen Reich erinnert, wie sie in der alttestamentlichen Esther-Geschichte erzählt wird. Purim fällt in der Regel auf Februar oder März.
Das Fest erinnert in seiner frohen Ausgelassenheit an den Karneval. Jüdische Schulen sind geschlossen, es finden öffentliche Partys und Feste statt und die Zeitungen melden allerlei Enten – ähnlich den Aprilscherzen.

Kinder und Erwachsene verkleiden sich faschingsähnlich mit bunten Kostümen. Die festliche Verlesung der Esther-Rolle in der Synagoge wird von allerlei Lärminstrumenten begleitet, die immer dann ertönen, wenn der Name Hamans fällt.
Orthodox-jüdische Gläubige geben sich – in gesetzten Grenzen – einem Rausch der Ausgelassenheit hin und erfüllen zugleich eine genaue Liste von allerlei Verpflichtungen, ernsten und frohen: Almosengeben, Abend- und Morgenlesungen der Esther-Rolle, Austausch von Leckerbissen und Delikatessen sowie üppige Festessen.
Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin
HINWEIS auf die kürzliche liturgische Lesung zu Königin Esthers Gebet: http://charismatismus.wordpress.com/2013/02/21/mit-gottes-hilfe-rettet-konigin-ester-ihr-volk-vor-der-vernichtung/





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Eine Antwort
Der Zoroastrismus und das Judentum weisen rituelle und religiöse Gemeinsamkeiten auf
https://www.deutschlandfunkkultur.de/das-judentum-und-der-iran-ein-iranischer-talmud.1079.de.html?dram:article_id=475381