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Der Jesuit Alfred Delp wurde am 2. Februar 1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet. Im Erzbistum München und Freising wird nun ein Seligsprechungsverfahren für den Glaubenszeugen eröffnet, der in die Geschichte des Widerstandes einging.

Der Prozess zur Seligsprechung soll am 2. Februar mit einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom starten.  

Pater Delp (1907 – 1945) trat 1926 in den Jesuitenorden ein und wurde Redakteur bei den „Stimmen der Zeit“, einer bis heute erscheinenden Zeitschrift des Ordens. 

Nach dem Verbot des Monatsmagazins durch die NS-Diktatur wurde der Priester 1941 Kirchenrektor in München-Bogenhausen. In seinen Predigten und Artikeln stellte er sich gegen die NS-Ideologie und entlarvte deren feindliche Haltung gegenüber dem Christentum.

Durch seinen Ordensoberen bzw. Provinzial vermittelt, nahm Alfred Delp im Frühjahr 1942 Kontakt zum „Kreisauer Kreis“ um Helmuth Graf von Moltke auf. Diese Gruppe von Intellektuellen und Politikern stellte sich gegen die NS-Herrschaft und beschäftigte sich mit Fragen einer künftigen Staatsordnung in Deutschland und einer Neuordnung Europas.

Aufgrund seiner Kontakte zum Kreisauer Kreis und zu Graf von Stauffenberg wurde Pater Delp Ende Juli 1944 im Zusammenhang mit dem Attentat auf Hitler verhaftet und wegen Hochverrats angeklagt.  

Mit der Eröffnung des Seligsprechungsprozesses sind alle Gläubigen aufgerufen, dem kirchlichen Gerichtshof Informationen zukommen zu lassen, die für das Verfahren nützlich sein könnten. Hinweise dazu gehen an das Erzbischöfliches Ordinariat München.

Quelle und weitere Infos hier: https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2026-01/muenchen-seligsprechung-verfahren-jesuiten-alfred-delp-marx.html

Kommentare

17 Antworten

    1. Guten Tag,
      erstens habe ich Ihnen kein „Du“ angeboten, zweitens teilte ich Ihnen bereits mehrfach mit, daß ich den IT-Service wegen der technischen Probleme informierte – ein halbes Dutzend Briefe wird ja reichen – und einen Zauberstab habe ich nicht in der Hand.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

  1. Die Frechheit mir gegenüber von „GsJC“ haben Sie ja unkommentiert gelassen, natürlich…Deshalb: Grober Keil auf groben Klotz, war immer so, bleibt immer so… Klar?

    1. Guten Tag,
      GsJC hat in seinem Kommentar den von Ihnen verwendeten Ausdruck „Sch…..“ kritisiert, der nun wirklich alles andere als stubenrein ist und erst recht nicht in eine öffentliche Stellungnahme hineingehört, geschweige von christlicher Seite.
      Zweitens: Ihre erste Frechheit gegenüber GsJC habe ich durchaus unkommentiert gelassen
      (Folgender dreister Wortlaut: „Sie drücken sich am besten mal einen kalten, nassen Waschlappen auf die Stirn, Sie Vollpfosten…..Stünden Sie mir jetzt gegenüber, würde es scheppern, Freundchen….aber bei Ihnen!“)
      und erst, als Sie zum zweiten Mal in verunglimpfender Weise über GsJC verbal herfielen, habe ich widersprochen.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

    1. Guten Tag,
      unterlassen Sie bitte diesen unsachlichen und diffamierenden Anwürfe gegen einen anderen Kommentator.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

    2. Sie bemühen sich doch zu christlichen Themen, die Ihnen hoffentlich etwas bedeuten, um Präzisierung. Versuchen Sie es bitte auch bei technischen Problemen! Besonders dann, wenn Sie nichts davon verstehen. Ihnen sollte es mehr um religiöse Bildung und Anstand gehen und sollten es nicht nötig haben, schriftlich in die Keramikabteilung zu entgleisen. Oder wollen Sie hier im Forum nur den Forentroll auf Wanderschaft im Internet spielen?
      Mit Ihrem Kommentar von 17:36 Uhr haben Sie sich mangels sinnvoller Argumente endgültig als bedauernswert geoutet. Ich sehe Ihnen das nach.
      MfG

  2. Ich verehre diesen Mann bereits viele Jahrzehnte, habe die Schriften von ihm gelesen und auch schon wichtige Orte seines Weges besucht (u.a., M-Bogenhausen, Plötzensee). Um so mehr freue mich, daß der Seligsprechungsprozeß nun eröffnet wird. Allein das ist schon eine große Auszeichnung des Jesuitenpaters, unabhängig vom Erfolg!

  3. Liebe Frau Küble, zwischen „geistliche Väter“ und „Heiliger Vater“ besteht ein himmelweiter Unterschied. Geistliche Väter kann man viele haben, das wissen auch Sie. Es heißt im Vaterunser: „Unser Vater in dem Himmel, geheiligt werde Dein Name“. Und damit ist „Heiliger Vater“ die Alleinstellungsanrede für den Vater im Himmel. Die Anrede „Heiliger Vater“ ist für keinen sterblichen Menschen zulässig! Es ist biblisch schlicht und einfach verboten! Sie weichen mir ja wieder aus auf Nebenschauplätze, wollen keine Endlos-Diskussion, ich auch nicht. Und TROTZDEM sage ich es, weil es WICHHTIG ist, um nicht in Sünde zu verfallen, die nicht gebeichtet werden kann, wenn vorsätzlich immer wieder wiederholt. Ich weiß ja, dass Sie mir, weil Katholikin, widersprechen müssen…Wahrheit bleibt aber Wahrheit. Schlimm ist auch die Scheiße mit dem Nicht-versenden-können der Kommentare. Gut für Sie, haben Sie weniger zu lesen…

    1. Guten Tag,
      erstens bleibe ich dabei, daß es nur ein gradueller Unterschied ist, zumal sich Christi Wort gegen „Vater“ richtet, nicht gegen „Heilige/r“, wie Paulus die Gläubigen auch nennt. Zudem schrieb ich bereits, daß kein Katholik den Papst so benennen muß, ich habe es noch nie getan und niemals hat mich irgendjemand ermahnt oder ist dies auch nur jemandem aufgefallen, zumal die meisten Katholiken sowieso schlicht „Papst“ sagen.
      Zweitens habe ich wegen des Kommentarproblems bereits meinen computertechnischen IT-Administrator angeschrieben – was soll ich sonst noch tun zu abendlicher Stunde? (Ihre Ironie ist völlig unangebracht.)
      Drittens gehört Ihr Kommentar nicht unter diesen Artikel – oder war dies unter dem Agnes-Beitrag nicht möglich?
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

    2. Alle Getauften werden in der Bibel als „Heilige“ (in Christus) bezeichnet (z.B. 1 Kor 1,2), was die Anrede für den Papst rechtfertigt
      .

      1. Eben nicht! Das Adjektiv „heilig“ oder das Substantiv „Vater“ dürfen Sie ja gebrauchen, aber nicht die Anrede „Heiliger Vater“. Diese beiden Worte in Kombination gehören nur dem Vater im Himmel. Will man mich nicht verstehen – oder kann man es nicht ??? Das ist ja schrecklich. Ständig diskutiert man an mir vorbei. Vorsätzlich.

    3. Herzlichen Dank für den Artikel. Habe mich daraufhin erneut und intensiver mit dem bewegenden Lebenslauf des Jesuiten A. Delp beschäftigt.

      MfG

    4. Zwischen einem möglichen technischen Problem, wie es Frau Küble beschrieben hat und ihrem „beschissenen“ Versuch, dieses zu beschreiben, besteht ebenfalls ein himmelweiter Unterschied.

      MfG

      1. Sie drücken sich am besten mal einen kalten, nassen Waschlappen auf die Stirn, Sie Vollpfosten…..Stünden Sie mir jetzt gegenüber, würde es scheppern, Freundchen….aber bei Ihnen!

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