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Münster: Polizei schützte die heutige Lebensrechtler-Aktion vor Linksradikalen

Von Felizitas Küble

Wie bereits hier im CHRISTLICHEN FORUM angekündigt, fand heute um 15 Uhr eine einstündige, eher stille Kundgebung der in Augsburg gegründeten Initiative „Sundays for life“ (Sonntage für das Leben) in der Westfalenmetropole statt. 

Die Teilnehmer stellten sich im Sinne von „Zeugnis geben für das Leben“ vor die Treppen des historischen Rathauses von Münster, hielten Anti-Abtreibungs-Plakate hoch und verteilten Infozettel über ihre Anliegen an die Passanten; zudem standen sie für Gespräche für Interessierte zur Verfügung, ohne sich aufzudrängen.

Weniger zurückhaltend gab sich wieder einmal die gegnerische Seite. Personen aus dem radikalfeminischen und linksextremen Spektrum – man sah bei ihnen z.B. Antifa-Symbole –  produzierten lautstarken Protest mit Geschrei und Trillerpfeifen auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Daß sie größtenteils dort an ihrem Platz verblieben, war der starken Polizeipräsenz zu verdanken. Dutzende Beamte, die mit sieben Mannschaftswagen zur Stelle waren, sorgen für die Demonstrationsfreiheit der Lebensrechtler und einen ungestörten Ablauf.

Als die Abtreibungsbefürworter zwischendurch besonders dreist agierten und sich mit ihren Parolen und Plakaten vor die Sundays-for-Life-Reihe stellten, also sie und ihre Poster fast völlig verdeckten, griff die Polizei in sehr geschickter Weise ein: Die Beamten stellten sich zwischen die Versammelten und diese Gegen-Gruppe und schoben diese Linken dann quasi vor sich her zurück auf die andere Straßenseite (siehe Foto); außer Gemecker gab es keine weitere Gegenwehr der Protestierer.

Den Lebensrechtlern wurde zu Beginn ihrer Aktion als Polizei-Hinweis mitgeteilt, wer nicht „voll immunisiert“ sei, solle eine Maske tragen – somit blieb den Nichtgeimpften nichts anderes übrig; die meisten Teilnehmer waren daher mit Maske bedeckt.

Als ich etwa eine Viertelstunde vor Beginn der Versammlung mit zwei Polizisten sprach, weil ich noch niemanden von unserer Seite sah und mich nach dem genauen Standort erkundigen wollte, erklärte ein freundlicher Beamter, sie seien zwar „keine Teilnehmer“ (das hatte ich auch nicht erwartet…), würden die Lebensrechts-Aktion aber „schützen“  – was ihnen auch ersichtlich gut gelungen war.

Die Sprüche der Abtreibungsbefürworter waren wieder von jenem Niveau geprägt, das man von dieser Szene kennt, freilich teils auch von bemerkenswerter Direktheit, etwa hinsichtlich der grotesken „Eigenwerbung“: „Kondome  – Spirale  – LINKSRADIKALE“  – oder „Spirale, Kondome, Linksautonome“.

Ansonsten rief die Gegenseite mehrfach ihren blasphemischen Dauerbrenner „Hätt´ Maria abgetrieben, wärt´ ihr uns erspart geblieben“ sowie ihr linksextremes Credo „Kein Gott – kein Staat – kein Patriarchat“.    –  Der ebenfalls seit Jahren geläufige Spruch „Eure Kinder werden so wie wir“ zeigt neben etwas Ironie auch das irrige Wunschdenken dieser Störer.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

Kommentare

3 Antworten

  1. „Kondome – Spirale – LINKSRADIKALE“ – oder „Spirale, Kondome, Linksautonome“ Solange die sich selbst verhüten und nicht fortpflanzen, ist mir das mehr als recht und diesen unterirdischen Spruch mit „Maria …“ kann man genauso gut auf deren Eltern anwenden, aber soviel Hirn hat der liebe Herrgott noch nicht auf diese Mischpoke regnen lassen, als dass die das kapieren … 😉

  2. Eine erfreuliche Nachricht aus Münster. Wenn die Polizei agieren darf, wie es ihrem Auftrag entspricht. Ein Gruß mit Dank verbunden an den Polizeipräsidenten.

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