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Münster: Streit über geplante Umbenennung von Hindenburgplatz, Agnes-Miegel-Straße usw.

Im ansonsten eher beschaulichen Münster in Westfalen gehen derzeit die Wogen hoch, sei es in Leserbriefspalten der Zeitungen oder in öffentlichen Diskussionen.
Anlaß hierfür ist das Vorhaben des CDU-Oberbürgermeisters Markus Lewe, den großen Hindenburgplatz vor dem Stadtschloß in der Innenstadt auf Anregung der SPD umzubenennen, ebenso 8 Straßen in Münster, darunter die Agnes-Miegel-Straße, weil der ostpreußischen Dichterin eine angeblich zu große Nähe zum Nationalsozialismus angelastet wird, ein Vorwurf, der freilich unter Historikern sehr umstritten ist.
Die Umbenennung des Hindenburgplatzes (etwa in „Neuplatz“ oder „Grüner Platz“) wird seit Jahrzehnten in Münster diskutiert, wobei sich bislang in allen Umfragen eine satte Mehrheit der Bürger (meist rund 70%) für die Beibehaltung des bisherigen Namens aussprach. Auch die CDU hatte sich bislang stets pro Hindenburgplatz positioniert.

Deutsch: Hindenburgplatz mit Schloß
Hindenburgplatz mit Schloß (Foto: Wikipedia)

Nun stellte die SPD aus der Opposition heraus einen Antrag auf Umbenennung. Die CDU will hierzu noch eine Befragung ihrer Mitglieder durchführen, die jedoch keine verbindliche Folgewirkung haben wird, da die Entscheidung beim Rat der Stadt Münster liegt.
Nun befinden sich die Münsteraner Christdemokraten in einer durchaus mißlichen Lage:
CDU-OB Markus Lewe strebt eine Unbenennung an, die Mehrheit der CDU-Ratsfraktion will den Namen Hindenburgplatz aber behalten, auch mit Hinweis darauf, daß Reichspräsident Hindenburg beileibe kein Anhänger des Nationalsozialismus war, was unter Geschichtswissenschaftlern völlig klar ist.
Hindenburgs Ernennung Hitlers zum Reichskanzler war durch wahlpolitische Umstände zwingend vorgegeben (die NSDAP wurde im Nov. 1932 mit ca. 33% stärkste Partei, Kommunisten und Nazis erhielten zusammen genau 50%) und entsprang durchaus nicht seiner politischen Haltung. Seine Gegnerschaft zum Nationalsozialismus war damals überall bekannt.
Es gilt als sicher, daß die geplante CDU-Mitgliederbefragung zugunsten des Hindenburgplatzes ausgehen wird.
Auf Facebook gibt es eine Seite für Bürger, die den Namen Hindenburgplatz behalten wollen und sich zudem gegen weitere Straßenumbenennungswillkür wenden:
http://de-de.facebook.com/pages/Pro-Hindenburgplatz-M%C3%BCnster-Contra-Bilderst%C3%BCrmerei/128043577277953

Kommentare

7 Antworten

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  2. Allmälich fragt man sich tatsächlich wessen geistes Kinder man gewählt hat , werden wir von einer Horde Schwachsinnige regiert ? , man fast es nicht Sarazin hat recht Deutschland schafft sich ab dank Politiker die nur noch aus Gutmenschen besteht wählt diese Roten endlich ab egal ob CDU SPD oder Grüne sonst kommt eines Tages das beöse erwachen , und wir werden Von Muslimen regiert wie die ja schon vorausgesagt haben wehret den Anfängen

  3. Als neuer Name böte sich an: Kemal-Attatürk-Platz, ganz im Sinne von Claudia Fatima Roth und Konsorten. Ein gescheiter Mensch hat mal gesagt: Wer seine Geschichte verleugnet, der verleugnet seine Identität. Leider ist die Masse des deutschen Volkes zu feige, das deutschfeindliche Gesocks in die Schranken zu verweisen. „Deutschland schafft sich ab“ – hat das nicht schon mal jemand beschrieben? Ach ja, das ist politisch unkorrekt!

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