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Mutiger evangelischer Bischof Abromeit predigt beim „Marsch für das Leben“

Wie die Internetpräsenz der Evangelischen Kirche von Mecklenburg-Vorpommern berichtet, nimmt erstmals seit Jahren ein landeskirchlicher evangelischer Bischof am „Marsch für das Leben“ in Berlin teil (der heute stattfindet), nämlich Hans-Jürgen Abromeit: http://www.kirche-mv.de/Marsch-fuer-das-Leben-mit-Bischof-Abromeit.10125.0.html

Dies ist umso erstaunlicher, als sich amtliche Vertreter der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) bislang fast immer distanziert bis ablehnend gegenüber diesem Lebensrechtler-Schweigemarsch geäußert haben, diesmal z.B. erneut Bischof Markus Dröge von Berlin-Brandenburg, der dieser Aktion eine „Polarisierung“ vorwarf.

Zweifellos scheiden sich die Geister, wenn es um das Lebensrecht der ungeborenen Kinder geht – allerdings bleibt unklar, warum Dröge das zu einem Vorwurf an die Abtreibungsgegner ummünzt.

Anders reagiert der Greifswalder evangelische Bischof Abromeit, der nicht nur „mitmarschiert“, sondern sogar die Predigt beim ökumenischen Abschlußgottesdienst auf dem Washington-Platz in Berlin halten wird.

Gegenüber dem epd-Pressedienst erklärte Abromeit: „Neues Leben beginnt nach medizinischer Expertise und gemeinsamer christlicher Überzeugung mit der Zeugung. Das so entstandene Kind hat ein Recht auf Leben – das soll geschützt werden.“ – Er sagte weiter, Gott sei „ein Freund des Lebens, das Leben ist absolut und heilig“. Deshalb sei es in seiner Theologie „konsequent, für das Leben einzutreten“.

Zudem nehmen diesmal erneut  – wie bereits in den Vorjahren  –  katholische Würdenträger an der Kundgebung für das Leben teil, darunter der Oberhirte von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, sowie der Berliner Weihbischof Mathias Heinrich.

Kommentare

2 Antworten

  1. Das ist nicht nur mutig, das ist fast bischöflicher Selbstmord in diesem zur antichristlichen Sekte mutierten Verein.
    Wehe ihm, wenn die linksradikalen „Mitglieder“ dieses Vereins anfangen zu geifern und um sich zu beißen. Für dieses Klientel ist es wichtiger, Luther zum Gender-Fuzzi zu machen, indem sein Werk in letzter Ausgabe zum verhunzten Gender-Märchenbuch verunstaltet wurde. Das Gesangbuch wurde entsprechend ebenfalls mißgestaltet, indem aus Gott mal eben eine Göttin kreiert wurde.
    Wo Christus und sein Wort keinen Platz mehr finden, bleibt nur noch ein antichristlicher Verein über.
    Ein Bischof, der sich auf Gott und seine Schöpfung beruft, wird keine große Überlebenschance haben, aber warten wir es ab.
    Diesem keifenden frauenpolitischen Rat Brandenburgs hingegen sei gesagt: Es ist nicht nur an der Zeit für antifeministische Meinungen, sondern es ist Zeit, diesem feministischem Schmutz entschieden entgegen zu treten!

  2. Ich sehe das Problem der Kirche darin: Bezahlt beraten wegen/für Abtreibung bringt Umsatz und Einnahmen. Wenn das Kind geboren wird, unterstützen und helfen kostet!
    Also nach Aussen das ganze ablehnen und hintenrum das bessere Geschäft wählen.

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