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Von Pastor Anton Behrens

Hausfrau sein – Mutter mehrerer Kinder sein – Ganz für Mann und Familie da sein, darin völlig aufgehen: das ist inzwischen ganz verpönt. Nein, „heute“ hat man höchstens ein oder zwei Kinder, vielleicht noch einen Hund… Und man hat einen Beruf. „Mutter“ ist wohl kein Beruf. 

Wenn ich das alles heute sehe, muß ich an meine Mutter denken. Sieben Kinder, zwei davon als Kleinkinder verstorben; Kriegs- und Nachkriegszeit; kleine Landwirtschaft; schwere Krankheitsphasen von Vater und Mutter.

Und sie war einfach immer da. Für uns alle! Manchmal bis über alle Kräfte angespannt. Nicht selten richtig ausgelaugt und „fertig“.

Die größte Kraftquelle dabei war der Glaube: die Kirche am Sonntag – allen selbstverständlich! Der Rosenkranz am Abend – für alle selbstverstädlich! Beichte, regelmäßig – für alle selbstverständlich!

Ich weiß: jetzt kommt man mit „Ja, früher – da war das so.“ Und man war eben auch den Schicksalen ausgeliefert, denen man heute durch moderne Entwicklungen entkommen ist.

Man ist aufgestiegen in ein angenehmeres Leben; hat sich bessere Plätze besorgt. Wohlstand, Sicherheit und Freiheit. O ja, Freiheit und Selbstbestimmung! Emanzipation. Auch in der Kirche. Maria 2.0.

Vermeintlicher Aufstieg. Alles für diese Gesellschaft gedacht. Aber wenn der wahre Gastgeber des Lebens kommt, der Gastgeber des ewigen Lebens, wird er vielen sagen: „Mach Platz, du gehörst hier nicht hin.“

Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. ER wird wird vielen Frauen, die ganz unten sind; die gedient und sich hingegeben haben, sagen: Komm, rücke höher hinauf! – Und manchem Mann natürlich auch.

Andere wird ER wegschicken. So manche „Emanzipierte“ wird dabei sein. Jedem wird vergolten bei der Auferstehung der Gerechten. Dann zeigt sich, wer oben oder unten sitzen darf.

Kommentare

18 Kommentare

  1. Vielleicht muss Pastor Anton Behrens doch noch nachlegen:

    Er geht einfach davon aus, – vielleicht als Hilfe für „Einsteiger“ ? – dass es für jeden einen Sitzplatz gibt.

  2. Wer wird denn abgewiesen?
    Christus spricht:
    Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

    Wie nun wird hier abgwiesen?
    Doch nur der Antichrist!

    1. Johannes 3,3
      Lutherbibel 2017
      „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“
      Im Nachtgespräch zwischen Jesus und Nikodemus macht Jesus ihm klar:
      Ohne „wiedergeboren“ zu sein wird niemand ins Himmelreich kommen. Es bedarf der Neugeburt „aus Wasser und Geist“. Darum geht es, nicht um den Antichrist.
      Es geht um jede/n von uns ! Sind wir lediglich „Namens-Christen“, „Schein-Christen“, oder gehören wir zur Gemeinde Jesu, Seinem Leib?

  3. Behauptungen ohne wirkliche Substanz. Beruhend auf Geschichten, von denen man nicht weiß, ob sie frei erfunden sind. Da wünscht man sich schon ein bißchen mehr Heiligen Geist.

      1. Fällt Ihnen wirklich nicht mehr dazu ein? Dann sparen Sie sich den Kommentar am besten, er bestätigt ja nur die Abwesenheit von Geist, was ich beklagt habe.

        1. Die drei Fragezeichen sollten bedeuten: Wer ist gemeint, welcher Text ist gemeint „Behauptungen ohne wirkliche Substanz….Frei erfunden.. Abwesenheit von Geist“.. Geht es auch deutlicher? Verraten Sie es uns ?
          Dürfte Ihnen als Oberstudienrat doch nicht schwerfallen, oder ??

  4. Es gibt tatsächlich einen Text, Matth. 22, siehe unten, wo jemand abgewiesen wird, der keine hochzeitlichen Kleider trägt. Aber: Lesen wir genau! Der König (das ist hier Gott, der Vater) lädt zur Hochzeit Seines Sohnes, und das ist der HERR Jesus Christus. Der Sohn soll mit der Braut (das ist die Gemeinde Jesu) vermählt werden. Die wirkliche Gemeinde Jesu (bibl. Sein Leib) ist königlich geschmückt. Nur einer nicht! Wer ist das (für wen steht dieser stellvertretend?) Es ist ein „Namenschrist“, kein wiedergeborener Christ, ein Schein-Christ. Der nimmt nicht an der Hochzeit des Sohnes teil. Beachte: Die Feier hat also noch gar nicht begonnen, der König (Gott, der Vater), prüft erst noch, wer wirklich teilnehmen darf an der Hochzeit Seines Sohnes. Dieser Eine nicht.
    Dieses Gleichnis trifft aber NICHT das, was in der Überschrift steht: „Nach dem Tod zeigt sich für jeden, ob er oben oder unten sitzen darf“. Hier heißt es: NACH dem Tod. Das folgende Gleichnis kann aber sich nicht auf die Zeit „NACH dem Tod beziehen“, denn dann sind die Würfel längst gefallen. Schein- oder Namenschristen sind dort NICHT dabei. Es geht daher um irdisches Geschehen, die Frage: Wer gehört zur Gemeinde Jesu (die noch auf Erden ist) – und wer nicht?
    Ich bleibe daher dabei: Der Satz von Pastor Behrens „Andere wird er wegschicken“ passt NICHT zur Überschrift: Nach dem Tod zeigt sich für jeden, ob er oben oder unten sitzen darf. Es ist MEINE Erkenntnis, der kundige Leser bilde sich seine selbst! Hier nun der Text:
    Matthäus 22
    Lutherbibel 2017
    von Deutsche Bibelgesellschaft
    Die königliche Hochzeit
    1 Und Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach: 2 Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. 3 Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu rufen; doch sie wollten nicht kommen. 4 Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! 5 Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft. 6 Die Übrigen aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie. 7 Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. 8 Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren’s nicht wert. 9 Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet. 10 Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen alle, die sie fanden, Böse und Gute; und der Hochzeitssaal war voll mit Gästen. 11 Da ging der König hinein zum Mahl, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, 12 und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. 13 Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn in die äußerste Finsternis! Da wird sein Heulen und Zähneklappern. 14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt. 

  5. Der Artikel ist eine kraftvolle und inspirierende Reflexion über die Werte von Hingabe, Demut und Glauben, die in der katholischen Spiritualität zentral sind. Er ehrt die oft unterschätzte Berufung der Mutter und Hausfrau, stellt eine berechtigte Kritik an modernen Prioritäten. Er regt zum Nachdenken über die eigene Berufung und die Prioritäten im Leben an und erinnert daran, dass wahre Größe im Dienst und in der Treue zu Gott liegt. Ein Beitrag, der Mut macht, den Glauben und die Hingabe in einer oft säkularisierten Welt zu leben.

    Die Bezugnahme auf das Hochzeitsmahl des Lammes (Offb 19,9) und die Aussage, dass Gott die Demütigen erhöht und die Selbsterhöhten erniedrigt (vgl. Lk 14,11; Mt 23,12), verankert den Text in der eschatologischen Hoffnung des Christentums. Der Artikel betont, dass wahre Größe nicht in weltlichem Erfolg oder Selbstverwirklichung liegt, sondern in der Treue zu Gottes Willen. Diese Botschaft ist zutiefst katholisch und erinnert an die Seligpreisungen (Mt 5,3-12), in denen die Demütigen, Barmherzigen und Reinen im Herzen, als diejenigen gepriesen werden, die Gottes Reich erben.

    „Feminismus und Patriarchat, ein Blick hinter die Fronten“ vertieft diese Thematik unter https://www.vita-et-veritas.com/aktuelles/#36fa0db2-995a-4f22-909a-51ccbaa2b7ee

    1. Lieber @Franz Kalwoda: Es geht nun wirklich nicht um „katholische Spiritualität“ mit Hingabe, Demut, Glauben als zentrale Punkte. Es geht um Hermeneutik, Texterkenntnis. Zuerst einmal geht es darum, auf welchen Bibeltext bezieht sich denn Pastor Behrens überhaupt?
      Eine Bibelstelle wird ja gar nicht genannt! Die hätte aber genannt werden müssen! Von der Überschrift her meint er den Text der Offenbarung 19, 9, von der Aussage „Andere schickt er weg“, kann es nur Matthäus 22, 11-14 sein. Es handelt sich bei den beiden Stellen um unterschiedliche Zeitpunkte: Offb 19 bezieht sich auf „nach dem Tod“, Mt 22 auf irdische Zeit, „vor dem Tod“. Von der Zeit „nach dem Tod“ redet der HERR nicht in Gleichnissen. Mt 22 ist aber ein Gleichnis! Wer nun meint, mich auf Lukas 16, 19-31 hinzuweisen: Das ist kein Gleichnis, das ist eine wirklich geschehene Begebenheit. In Gleichnissen werden KEINE Namen genannt, im Lukastext ist aber der Name Lazarus genannt. Und somit ist es kein Gleichnis!

  6. Ich nehme an, es geht um dieses: Lutherbibel 2017
    Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes. (Lk 14,15) Behrens schreibt: „Andere wird ER wegschicken“.
    Da geht es, nach seiner Meinung, also nicht um „Aufrücken“, oder „Runterrücken“, sondern um Wegschicken: „Raus!“ Mit Sicherheit nicht! Beim Hochzeitsmahl des Lammes sind keine dabei, die rausgeschmissen werden. Und wenn jemand meint: Doch! Belege er/sie mir dies mit der Schrift.
    Der folgende Text zum „Hochzeitsmahl des Lammes“ gibt das jedenfalls nicht her.
    https://www.gotquestions.org/Deutsch/hochzeitsmahl-lammes.html

    1. Die Geladenen kommen nicht, dafür kommen Andere, die von den „Hecken und Zäunen“. „Weggeschickt“ wird niemand. Das interpretiert Pastor Behrens „in den Text hinein“. Wer gar nicht kommt, kann ja auch nicht weggeschickt werden.

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