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NEUE SERIE – 1. Teil: Geimpfte gegen Anprangerung von Ungeimpften

Fußball-Nationalspieler ANTONIO RÜDIGER:

Die „WELT am Sonntag“ (WamS) veröffentlichte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 14. November ein ganzseitiges Interview mit dem TOP-Fußballer Antonio Rüdiger. Seine Eltern flohen einst aus dem Bürgerkrieg in Sierra Leone nach Deutschland.

Der schwarze Nationalspieler vom FC Chelsea zählt, wie die WamS schreibt, „zu den besten Innenverteidigern Europas“.

Der bekannte Sportler ist selber geimpft und wünscht sich eine Steigerung der Impf-Quote in seiner Mannschaft – er ist aber gleichzeitig besorgt über die Impf-Debatte hierzulande, wie sie etwa in der geradezu hysterisch anmutenden Kontroverse um seinen Mitspieler Josua Kimmich ausbrach.

Rüdiger macht das aggressive Jagdtreiben aber nicht mit: Er kritisiert ausdrücklich, Kimmich sei in eine „Ecke mit Verschwörungstheoretikern“ gesteckt worden, wo er nicht hingehöre: „Joshua macht sich Gedanken und das ist sein Recht. Es gibt keine Impfpflicht“, bekräftigt er.

Dieser fair denkende Nationalspieler mit „Migrationshintergrund“ ist nicht der einzige Impfling, der sich ausdrücklich für  Toleranz und Fairness gegenüber nichtgeimpften Mitbürgern ausspricht.

PP-Gastautor DANIEL SCHWEIZER

Ein weiteres Beispiel: Auf der liberal-konservativen Internetseite PHILOSOPHIE PERENNIS von Dr. David Berger meldete sich jetzt Daniel Schweizer zu Wort – und zwar „für all diejenigen, die sich persönlich für eine Covid-19-Impfung entschieden haben, aber die Freiheit derjenigen verteidigen, die eine gegensätzliche Entscheidung getroffen haben“: https://philosophia-perennis.com/2021/11/14/warum-ich-als-geimpfter-gegen-den-druck-auf-ungeimpfte-bin/

Er schreibt u.a.:

„Die von den schon längere Regierenden erlassenen Impfapartheid ist auch für mich als Geimpfter eine Beeinträchtigung. Denn mir ist es wichtig, mit meinem bisherigen freundschaftlichen, familiären und verwandtschaftlichen Umfeld Kontakt zu pflegen, egal ob sich diese für oder gegen eine Impfung entschieden haben. Doch hängt es gegenwärtig und künftig stark von den 3G-Regeln ab, welche Freizeiteinrichtungen wir gemeinsam betreten dürfen.

Und wenn ich, nur weil ich selbst geimpft bin, der Impfapartheid zustimmen würde, würde ich mir noch ein ganz anderes Eigentor schießen: Wird bei Covid-19 der Impfzwang salonfähig, so kann schnell auch irgendein Pharmaerzeugnis zum Zwangsmittel werden, das auch ich mir niemals freiwillig antun würde.

Es ist daher im Interesse unserer aller Freiheit, unabhängig von der persönlichen Impfentscheidung den Corona-Impfzwang abzulehnen.“

 

Kommentare

3 Antworten

  1. Ich vermute, es sind nicht wenige Bürger, die sich impfen lassen, weil sie glauben, damit ihre Freiheit wiederzugewinnen. Doch sie erreichen damit genau das Gegenteil. Die Bereitwilligkeit, dem Druck des Staates nachzugeben, wird den Staat nur noch mehr dazu motivieren, den Bürgern auch in Zukunft weitere Freiheitsrechte zu nehmen. Gerade mit dem Blick auf die Freiheit, die uns noch gegeben ist, sollte ein Geimpfter, auch wenn er für sich von der Richtigkeit der Impfung überzeugt ist, überlegen, ob es der richtige Weg ist, bei dieser Staatskampange gegen die Ungeimpften mitzumachen. Je nachdem, was als nächstes kommt, kann auch er Opfer dieser staatlichen Willkür werden.

    1. Wir sollten uns, egal ob gespritzt oder nicht, Gedanken machen, wie wir den Begriff Freiheit richtig begreifen. Wenn es bedeutet z.B. wieder in Urlaub fliegen zu können, wäre das ein erbärmliche Definition. Auch der Besuch eines Konzertes hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern ist schlichtweg einfach eine Freizeitbeschäftigung.

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