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Neuerscheinung: Plädoyer für die Kernkraft

Fundiertes Sachbuch aus dem Bastei-Lübbe-Verlag:
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Der Kampf gegen die Erderwärmung ist die größte Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert. In einer solchen Situation ist es unterlassene Hilfeleistung, eines der stärksten Instrumente zur CO2-Vermeidung zu zerstören – die Kernenergie.
Doch genau das hat Deutschland vor.
Der Atomausstieg treibt unser Land in ein Dilemma zwischen Klimaziel und Versorgungssicherheit.
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Solange wir keine Stromspeichertechnologien haben, müssen Deutschlands launische Erneuerbare Energien mit einem fossilen Kraftwerkspark abgesichert werden. Das treibt die Energiekosten nach oben und bringt uns in fatale Abhängigkeiten, insbesondere von Russland.
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Anna Veronika Wendland hat viele Jahre vor Ort in Kernkraftanlagen über Reaktorsicherheit und nukleare Arbeit geforscht. Sie denkt die Energiewende neu und zeigt, wie man sie auf einer klugen Kombination von Erneuerbaren und Kernenergie aufbauen könnte.
So können Klima-, Naturschutz und Versorgungssicherheit miteinander vereinbart werden.
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Die Autorin präsentiert gesichertes Wissen über die Risiken von Kernkraftwerken und Atommüll und leuchtet die kulturellen Hintergründe des deutschen Energie-Sonderwegs aus.
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Kommentare

6 Antworten

  1. Atomkraft für Deutschland?
    Veröffentlicht am16. Dezember 2019
    Von OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch
    Kategorisiert inPolitik, Umwelt

    Der Klimagipfel COP25 in Madrid war nach Meinung der Klimaapokalyptiker ein großes Versagen. Immerhin, die Kernenergie-Lobbyisten der EU werden eher von einem Erfolg sprechen – geht doch auch die ansonsten EU-kritische AfD nunmehr auf Linie: „Es gibt viele Gründe, moderne Kerntechnik zu unterstützen, allen voran die hohe Effizienz und damit den minimalen Footprint in der Natur. Dass man im EU-Parlament die CO2-freie Kernkraft nun als Lösung der künstlichen ‚Klimakrise‘ ansieht, ist daher trotzdem zu begrüßen“, lautet der etwas kryptisch anmutende, letztlich aber doch eindeutige Kommentar des umweltpoltischen Sprechers der AfD-Fraktion im Bundestag, Kriminalhauptkommissar i. R. Karsten Hilse. Es ist nun an der Zeit, Zusammenhänge zu beleuchten.

    Ein diabolisch-genialer Plan geht nach 50 Jahren auf. Nach der Reaktor-Havarie in Harrisburg (Three Mile Island) stoppten die USA den Reaktorbau, und es stand die Reaktorindustrie vor einem Rechtfertigungsproblem. Deren Public-Relations-Macher („James Hansen“) behaupteten flugs, die konkurrierenden carbonthermisch betriebenen Kraftwerke (Diesel, Gas, Kohle) würden ein Abgas produzieren, welches die Atmosphäre schädige (siehe auch „Ozonloch“, „saurer Regen“, „BSE“, „Vogelgrippe“ und andere Untergangsszenarien), und nur Kernenergie könne die Rettung bringen: Die CO2- und Klima-Lüge war geboren. Daß bei Förderung der Kernenergieträger ungeheure Umweltschäden angerichtet werden, und zwischenstaatliche Abhängigkeiten hier genauso wie bei den Carbonenergien gegeben sind, wird schlicht ignoriert. Freilich gaben die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima – schon vergessen? – den amerikanischen Vorbehalten gegenüber der Kernenergie recht. Einen Ausweg schienen die „regenerativen Energien“ – Solardächer, Windräder – zu eröffnen.

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    Zu deren Durchsetzung wiederum mussten auch von dieser Seite die Carbonenergien – Diesel, Gas, Kohle – schlechtgeredet werden. Praktischerweise konnte man argumentativ auf die bereits von der Kernkraft-Lobby injizierte CO2-Klima-Lüge zurückgreifen. Deren propagandistische Durchsetzung wurde immer mehr perfektioniert, wobei man sich interessanterweise weitgehend an derjenigen der Relativitätstheorie orientierte: Personenkult, phantastische Behauptungen, dreiste Faktenfälschungen, Medienrekrutierung und politisch-staatliche Eingriffe in allein wissenschaftlich angehende Fragen. Nachdem das aus fachmännischer Sicht programmgemäße Scheitern der „regenerativen Energien“ schon absehbar ist, und andererseits die Erinnerung an die Harrisburg-Tschernobyl-Fukushima-Desaster jetzt generations- und psychenbedingt verblasst, können die Kernkraftlobbyisten wieder ungeniert ihre Orgien einleiten, und offenbar wiederum unter Darbietung und Instrumentalisierung von unüberprüfbar weit in die Zukunft greifenden Phantasmen.

    Und sogar noch mit dem Segen der besorgten Greta-Jünger, nachdem ihre Protagonistin die Kernenergie auf Betreiben des Vattenfall-Konzerns, fast wie versehentlich in einem Nebensatz, wieder ins Spiel gebracht hat. Daß mit Herrn Hilse ein Vertreter der AfD sich bei der Lagebeurteilung auf eine dubiose naturgemäß regierungspolitische „Studie des BMWi“ stützt, und dem zutiefst unethischen Vorgehen bei einer angeblich notwendigen, nie schlüssig begründeten und auch unmöglichen Decarbonisierung zuwirkt, hat das Zeug zu einem veritablen innerparteilichen Skandal.

    1. Was genau wollen Sie mit der Wiedergabe dieses Pamphlets aus 2019 sagen ? Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima in einen Topf ? Unfall, Supergau und Tsunami das selbe ? „Ein diabolisch-genialer Plan“ der Reaktorindustrie ? Haben Sie es nicht kleiner ?
      Funktionierende Kernkraftwerke einfach weiter zu betreiben, statt sie abzuschalten, ist in der gegenwärtigen Situation die rationalste Möglichkeit, den vor der Tür stehenden Blackout zumindest hinauszuschieben, im Verbund mit dem Weiterbetrieb vorhandener Kohlekraftwerke unter Verzicht auf ideologische Hirngespinste. „Ausgerechnet das hypermoderne Steinkohlekraftwerk Moorburg wird stillgelegt – Licht aus im Antiatomkraftwerk “ zeit.de
      Gegen Carbonernergien – Diesel, Gas, Kohle – hat kein vernünftiger Mensch etwas, das Problem ist jetzt eher das Verfügbar-Haben .
      Wir sind in einer echten Krisensituation, ganz anders als bei Covid, oder in 2019.

      1. Das Thema Atomenergie war bereits in den Siebzigern ausdiskutiert, gewonnen hatte versus die sachkundige Vernunft damals das große Geld, biblisch Mammon. Wie heute auch wieder. — Wie Sie nun Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima und andere weniger bekanntgewordene Havarien auseinanderklamüsern wollen, ist Ihre persönliche Angelegenheit, sie hat für die Realität keine Auswirkungen. — Ja, ein Blackout dürfte kommen, und es wird ein inszenierter Blackout sein, um vonseiten der Atomlobby (bekanntlich ist Gates dick eingestiegen) weiter Druck zu machen. Atomenergie war und ist ein mafiöses Verbrechen.

      2. Sie sagen es! Aber grüne Ideologen sind gefeit gegenüber allen Argumenten. Oder waren etwa die Bücklinge des Herrn Habeck vor Katars Scheich das erste Zeichen einer Erosion der grünen Ideologie? Schön wär’s!

  2. 100 % Zustimmung. Reichen aber Fakten für eine Umkehr zur Kernenergie ?

    In Deutschland sind seit mehr als 20 Jahren vorrangig Ideologien mehrheitsfähig. In Politik, in Medien, in der breiten Öffentlichkeit.

    Atom / Kernenergie ist auch nicht so attraktiv wie “ Welt retten….. klimaneutral ……..Solidarität , Gender , etc. „

    1. „Reichen aber Fakten für eine Umkehr zur Kernenergie ?“
      In D sind Fakten absolut unerheblich, hier gilt die gefühlte Haltung, und die ist eine Folge der pausenlosen Propaganda durch die ÖR-Medien und die sonstigen gekauften Meinungsmanipulateure. (Beispiel : wer finanziert den Spiegel ?).
      Logik hat in D leider verspielt.
      Also : Frieren und Bankrottgehen für die Dummheit.

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